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Die Wirtschaft Grothe Bau
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18:12 22.06.2017
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Mit einer potenziellen Unternehmensnachfolgerin und weiteren Investitionen in den modernen Maschinenpark rüstet sich Firma Grothe Bau für die kommenden Aufgaben. Gedrängt hat er seine Tochter nie, erleichtert war er dennoch. „Es hat mich sehr gefreut, als Jasmin sich entschieden hat, in das Unternehmen einzutreten“, sagt Joachim Grothe, der den Familienbetrieb für die Zukunft damit in guten Händen weiss.

Klaus, Jasmin, Joachim Grothe (v. l.)

1960 gründete Klaus Grothe, der Vater des heutigen Geschäftsführers das gleichnamige Bauunternehmen. Es folgte ein sukzessiver Ausbau um die Sparten Straßen-, Tief- und Erdbau. Als der Chef das Zepter vor 15 Jahren an seinen Sohn übergab, war die Firma bereits weit über die Grenzen der Hansestadt tätig und zählte 140 Mitarbeiter.

Nun also steht die dritte Generation in dem Unternehmen in den Startlöchern. Mit einem Wirtschaftsingenieurstudium in der Tasche soll Jasmin Grothe in absehbarer Zeit die Geschicke des Betriebs lenken. „Zunächst geht es für mich aber darum, die Unternehmensstrukturen und die innerbetrieblichen Abläufe im Detail kennenzulernen. Ziel soll es sein, unser Baustellencontrolling optimal auf die Bedürfnisse des Unternehmens abzustimmen“, sagt die 28-Jährige. Dabei helfe ihr der an der Technischen Universität Braunschweig erlernte Mix aus kaufmännischen und technischen Inhalten.

Eine gesicherte Unternehmensnachfolge ist ein wichtiger Baustein einer erfolgreichen Personalpolitik – das gilt in Zeiten des Fachkräftemangels um so mehr. „Egal, ob Straßen oder Abwasserkanäle: Ohne das, was wir machen, würde unsere Zivilisation nicht funktionieren. Zudem sind Bauberufe, ob auf der Baustelle oder im Büro, sehr abwechslungsreich und garantieren eine hohe Arbeitsplatzsicherheit.

Trotzdem wird es immer schwieriger, Nachwuchs zu finden“, sagt Joachim Grothe. Um diesem Trend entgegenzuwirken, will Firma Grothe Bau in Schulen und auf Jobmessen noch aktiver auf die Jugendlichen zugehen.

„Auf handwerkliche Arbeit im Straßen- und Tiefbau wird man auch zukünftig nicht verzichten können“, ist sich Klaus Grothe sicher.

Was früher allerdings noch körperlich schwere Arbeit bedeutete, wird zunehmend von Maschinen unterstützt. Die neueste Errungenschaft: ein hochmoderner Saug- beziehungsweise Erdbagger für den Eigenbedarf sowie zur Fremdvermietung, mit dem neben festen auch flüssige Medien aufgesaugt werden können. „Es gibt heutzutage immer mehr Kabel unter der Erde. Um diese nicht zu beschädigen, wird das Material nicht per Hand ausgebaut oder ausgebaggert, sondern einfach aufgesaugt“, sagt Michael Vohs, der für die Bedienung des Saugbaggers ein spezielles Zertifikat erworben hat.

„Auch kann durch den Einsatz des Saugbaggers ein Beschädigen von sensiblen Wurzeln verhindert werden und wir können einen aktiven Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten“, fügt Joachim Grothe hinzu. Neben dem neuen Saugbagger wurden weitere Investitionen im Bereich der 3D-Technik getätigt. Zudem sollen effiziente Anbaugeräte für Großgeräte weiterhin auf den Baustellen nicht fehlen. „Wir sind stolz auf unseren Maschinenpark“, sagen Joachim und Klaus Grothe. „Er ist bestens abgestimmt auf die jahrzehntelangen Erfahrungen unserer Mitarbeiter im Straßen-, Tief- und Kabelleitungsbau.“

•Grothe Bau GmbH & Co KG Hinter den Kirschkaten 65-67 23560 Lübeck Tel. 0451/ 589080 www.grothe-bau.de

LN

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