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Die Wirtschaft Mit Motivation zum Master
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12:56 01.10.2018
Kombiniert: Cedric Denninger verbindet Informatik mit Wirtschaftswissen. Quelle: Uni

Seinen Bachelor machte Denninger in Internationaler Wirtschaftsinformatik als duales Studium in Mannheim. Danach arbeitete er zwei Jahre bei einem Bankendienstleister. Doch die Idee, seine Ausbildung mit einem Master zu krönen, ließ ihn nicht los. „Ich wollte mit dem dualen Studium fertig werden und arbeiten. Aber auch mit Lernen nicht aufhören, sondern noch mal studieren“, sagt Denninger. Seinen Master macht er nun in Vollzeit.

Ein Jahr, also zwei Semester seines Studiums, hat er jetzt schon hinter sich. Gerade steht die Prüfung im Fach Internettechnologien an. Die Wahl seines Studienortes bereut er nicht. „Ich habe ausgiebig die verschiedenen Studienangebote geprüft und mich dann für Lübeck entschieden.“ Auch einige private Unis kamen in die engere Wahl, erzählt Denninger. „Doch die waren mir zu teuer.“ An der Hochschule der Hansestadt schätzt er unter anderem die Größe. „Die Uni ist klein, was ich aber angenehm finde, denn so kann man mit den Dozenten und den anderen Studierenden ein gutes Verhältnis aufbauen“, sagt er. Auch die Dozenten lobt er sehr. „Es ist ein junges Team, dass sich gut auskennt und gut vernetzt ist.“

Sein Wissen aus dem Bachelorstudium kann er gut mit den Anforderungen an den Master verknüpfen. Denn auch dort lag der Schwerpunkt nicht nur auf dem technischen Gebiet. „Es war nicht rein Informatik, sondern hatte auch kaufmännische Schwerpunkte“, sagt Denninger. Schon als Jugendlicher mochte der angehende Master-Absolvent den Umgang mit der Technik, baute sich sogar selbst Computer zusammen. „Die Faszination hat nicht nachgelassen.“ Dennoch sieht er sich nicht als reinen Informatiker. „Ich bin eher Wirtschafts- oder kaufmännischer Informatiker“, sagt er und ist sich sicher, dass der Großteil seiner Kommilitonen mehr Informatikwissen hat.

Das stört ihn aber nicht. Vielmehr findet er Gefallen an den Studieninhalten und das man sich die Fächer so aussuchen kann, wie es am besten passt. „Es ist sehr praxisorientiert“, meint er. Als positiv empfindet er auch die Veranstaltungen, die mit den Partnern der Uni gemacht werden und damit die Verknüpfung zur Wirtschaft. Da wird einiges in der Vorlesung transportiert, sagt Denninger.

„In einem Fach besteht die Vorlesung zum Beispiel aus einem Projekt mit Dräger“, sagt er. In einem anderen Fach steht das Thema Verhandlungsführung im Fokus. Dafür wurde eine Fallstudie konstruiert und den Studierenden verschiedene Rollen und Standpunkte zugewiesen. „Es ging darum, am Ende des Semesters eine Verhandlung über die Problemstellung zu halten. Das war sehr interessant“

Seine Entscheidung für den EdT-Master in der Hansestadt hat er bis jetzt nicht bereut, auch wenn er bis jetzt noch kein Thema für seine Masterarbeit hat. Die Suche danach hat er ins nächste Semester verschoben. „Ich würde den EdT-Masterstudiengang immer weiterempfehlen. Die Vielfalt aus kaufmännischen Fächern und Informatik, der Projektarbeit, die Nähe zur Studiengangsleitung und die Flexibilität möchte ich nicht missen.“

Ob Denninger sein Wissen nach dem Studium in eine eigene Firma steckt, weiß der junge Student noch nicht. „Ich hab noch nicht die Million-Dollar-Idee für hinterher gefunden“, sagt Cedric Denninger.

Doch selbst damit ist der Erfolg noch nicht vorprogrammiert, meint Denninger. „Die Idee ist eigentlich fast egal. Man muss ein gutes Team haben, die 100 Prozent Motivation und Ahnung haben. Dann kann es klappen.“

LN