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Die Wirtschaft Deutschlandstipendium an der TH Lübeck
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15:48 28.09.2018
Studierende und Förderer lernen sich beim gemeinsamen Kochen kennen. Quelle: TH Lübeck/Mindt

„Diesen Weg würde ich immer wieder einschlagen. Ich war nah an den unternehmerischen Prozessen und habe dadurch so viel Fachliches für mein Studium mitgenommen. Das Deutschlandstipendium ist nicht nur für Studierende eine richtig gute Sache!“ sagt André Bongers über seine Zeit als Stipendiat bei Gabler Maschinenbau. Er ist einer von den Studierenden, die über das Deutschlandstipendium den Weg in ein regionales Unternehmen gefunden haben und so dem hiesigen Arbeitsmarkt erhalten blieben. Rund 170 Studierende der Technischen Hochschule Lübeck konnten bisher zielgerichtet mit einem Deutschlandstipendium (DST) studieren.

Mit dem DST fördern private Mittelgeber und der Bund zu gleichen Teilen leistungsstarke und sozial engagierte Studierende mit einem monatlichen Betrag von 300 Euro.

Das Engagement der privaten Förderer zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus. Neben direkten Kontakten zu potentiellen Nachwuchskräften schafft die Kooperation mit den Hochschulen einen Mehrwert: sie gibt Impulse für Innovationen und belebt das regionale Netzwerk zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Unternehmen können sich bestens als attraktive Arbeitgeber präsentieren und so frühzeitig potentiellen Nachwuchs an sich binden.

Ein Vorteil für beide Seiten

Bongers ist nur ein Beispiel, wie Unternehmen ihren Fachkräftebedarf decken können. Nicht immer mündet ein Stipendium zwangsläufig in einen anschließenden Arbeitsvertrag. Aber wenn die Chemie zwischen Förderer und Geförderten stimmt, kann es etwas werden – zu beiderseitiger Zufriedenheit.

„Zu Beginn des Stipendiums stand ein großes Fragezeichen, ob ein regionales mittelständisches Unternehmen das Richtige für mich ist. Aber heute steht ein ganz dickes Ausrufezeichen dahinter! Ich bin froh, dass ich über das DST den Kontakt zu Gabler Maschinenbau bekam“, sagt der heutige Mitarbeiter des Unternehmens. Das bestätigt auch Thorsten Köll, kaufmännischer Geschäftsführer: „Zu Beginn des Stipendiums habe ich zu Herrn Bongers gesagt, dass wir keine Stelle für ihn haben. Aber mit zunehmender Dauer hatten wir ihn ganz oben auf dem Zettel und sind heute sehr froh, dass er bei uns ist.“

Seit dem DST-Programmstart 2012 in Lübeck beteiligen sich viele namhafte regionale Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Sie sehen das DST-Programm als eine gute Möglichkeit, den Fachkräftemarkt in der Region nachhaltig weiter zu entwickeln und bieten den hoch qualifizierten Nachwuchskräften eine berufliche Perspektive mit privater Zukunft an einem Standort mit hoher Lebensqualität.

Technische Hochschule Lübeck
Nicola Grabow
Tel. 0451/ 300- 54 58
deutschlandstipendium@th-luebeck.de

LN