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Ein regionales Erfolgsrezept

Ein regionales Erfolgsrezept

Die starke Ernährungswirtschaft prägt unsere Region. Doch genau in dem Maße, wie es die Konjunkturunabhängigkeit ist, die den Wirtschaftszweig auszeichnet — sind es besonders die branchenunspezifischen Herausforderungen, denen sie sich stellen muss. Etwa dem wachsenden Nachwuchsmangel und der Digitalisierung.

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Die Lebensmittelwirtschaft ist ein Schwergewicht in unserem Bundesland. Der Großraum Lübeck ist vor allem für Süßwaren und Cerealien, Fisch- und Fischverarbeitung bekannt.

Quelle: Fotos: Paulista, Fotomek, Jürgen Priewe, Pixelot, Africa Studio, Salome/ Fotolia, Collage: Af

Rotspon und Marzipan — das sind Produkte, mit denen Lübeck traditionell in Verbindung gebracht wird. Doch tatsächlich ist nicht nur die Hansestadt, sondern unser ganzes Bundesland von der Ernährungswirtschaft geprägt.

„Die Ernährungswirtschaft ist mit ihren rund 22 000 Beschäftigten neben dem Maschinenbau die wichtigste Branche des produzierenden Gewerbes im Norden“, sagte der Kieler Wirtschaftsminister Reinhard Meyer bei der Eröffnung des zehnten „foodRegio Trendtags“ in Lübeck . Umso wichtiger sei es, diese Schlüsselbranche noch zukunftsfester zu machen. Meyer betonte, dass die Landesregierung die Ernährungswirtschaft deshalb zu einem der relevanten Spezialisierungsfelder erklärt habe, die in den kommenden Jahren besonders kräftig unterstützt werden.

Jochen Brüggen, Vorsitzender des Branchennetzwerkes foodRegio mit fast 70 Mitgliedern aus allen fünf norddeutschen Bundesländern, erklärte auf derselben Veranstaltung: „Die Ernährungswirtschaft im Norden ist in den letzten Jahren vor allem dank ihrer Innovationen und der starken Exportorientierung stetig gewachsen. Darauf wollen und können wir uns natürlich nicht ausruhen, sondern setzen uns intensiv mit den Zukunftstrends auseinander.“

Nach Umsatz und Beschäftigung ist die Ernährungswirtschaft laut Landesregierung in Kiel neben dem Maschinenbau die wichtigste Branche des verarbeitenden Gewerbes in Schleswig-Holstein. Der Umsatz in Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten wird für 2015 auf rund 7 Milliarden Euro beziffert. Geprägt ist der Wirtschaftszweig von überwiegend klein- bis mittelständischen Betrieben, die bekannt sind für ihre hohe Fertigungsqualität. Produkte aus dem Nahrungsmittel-Überschussland Schleswig-Holstein sind unübersehbar in den Regalen des nationalen und internationalen Lebensmitteleinzelhandels präsent. Beim Export führen Süßwaren und Käse.

Einen regionalen Schwerpunkt hat die Branche aber in der Hansestadt Lübeck. Vor diesem Hintergrund ist auch von der Region Lübeck aus foodRegio, das Branchennetzwerk Ernährungswirtschaft in Norddeutschland e.V., seit 2005 aktiv. Das Netzwerk beziffert die Zahl der in Schleswig-Holstein im Bereich Ernährungswirtschaft tätigen Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten im Jahr 2012 auf 261. Ziel von foodRegio ist es, die Wettbewerbsfähigkeit seiner Mitglieder zu stärken.

Nach Angaben der Wirtschaftsförderung Lübeck sind gegenwärtig allein im Großraum Lübeck rund 100 Unternehmen aus dem Bereich der Ernährungswirtschaft angesiedelt. Ihr gemeinsamer Umsatz liegt bei über 600 Millionen Euro jährlich. Annähernd 5000 Beschäftigte sind in der Hansestadt in dieser Branche tätig.

Lübecks besonderes Ausrichtung auf die Ernährungswirtschaft resultiert vor allem aus der geographischen Lage an einer der wichtigen deutschen Waren- und Verkehrsknoten. Ein weiterer Standortvorteil ist die Nähe zum Wasser — und zu den landwirtschaftlichen Flächen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg Vorpommerns.

Entsprechend breit ist man hier bis heute aufgestellt.

Neben eher süßen Genüssen von Marzipan über Schokolade und Cerealien bis hin zu Kaffeeprodukten sind es besonders der Fisch und die Fischverarbeitung, die die Wirtschaft prägten. Großhandel und Maschinenbau für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie sind weitere Schwerpunkte. Außer den großen und traditionsreichen Häusern, gibt es eine Vielzahl mittelständisch geprägter Unternehmen, die entlang der Wertschöpfungskette am Markt agieren. Auch im Bereich Umschlag und Handel sind zahlreiche Unternehmen, Dienstleister und Zulieferer in der Lebensmittelwirtschaft aktiv.

Doch die Ernährungswirtschaft hat ihre Kraft in unserer Region weit über den Großraum Lübeck hinaus. Nach eigenen Angaben ist sie innerhalb des verarbeitenden Gewerbes in der gesamten Region der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck — das sind die Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Segeberg, Stormarn und die Hansestadt Lübeck — einer der bedeutendsten Industriezweige. Schwerpunkte neben der Hansestadt Lübeck sind laut IHK vor allem die Kreise Herzogtum Lauenburg und Ostholstein.

„Die Perspektiven der Ernährungswirtschaft insgesamt, speziell aber bei uns im Land und der Region sind überaus positiv,“ konstatiert Björn P. Jacobsen, Vorstandsmitglied der foodRegio Lübeck. Das wirklich herausragende Merkmal sei kontinuierliches Wachstum: „Die Branche macht keine sprunghaften Entwicklungen — weder im positiven noch im negativen Sinne —, sondern wächst stetig und ist damit relativ konjunkturunabhängig.“

Der Wirtschaftszweig brummt — aber umso mehr müssen die Unternehmen darauf achten, Trends und Entwicklungen nicht zu verschlafen. Als besonders große Herausforderungen gilt derzeit die Digitalisierung. Denn bei diesem Trend geht es nicht nur um die entsprechenden Produkte — etwa den smarten Kühlschrank, der dank intelligenter Verpackung mitteilt, welche Lebensmittel ablaufen, Vorschläge für Rezepte machen oder die Bestellung bei einem Onlineportal aufgeben und nach Hause liefern lassen. Es geht auch um die Auswirkungen auf Produkte, Produktion, Verbraucher — aber auch auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Thema war Schwerpunkt des foodRegio Trendtages Ende Februar in Lübeck.

Ebenso sind neue Verbraucher- Gewohnheiten aktuelle Herausforderungen für die Branche. Das Essverhalten hat sich verändert — die Ansprüche auch. Die Unternehmen müssen sich etwa auf den Boom von veganer oder vegetarischer Ernährung, den Trend zur „Steinzeit“-Ernährung, auf Rohkost oder Superfood einstellen. Dasselbe gilt natürlich für den seit Jahren anhaltenden Boom bei Bio-Produkten. Und — zumindest in gewissem Maße — auch für die allergenfreie Ernährung.

Sich umstellen und für die Zukunft vorsorgen muss die Ernährunswirtschaft aber ebenso, wenn es um qualifizierten Nachwuchs geht. Zumal die Tätigkeiten immer komplexer und anspruchsvoller geworden sind. „Das veraltete Bild, das vielfach noch vorherrscht und damit einen unattraktiven Arbeitsplatz suggeriert, stimmt schon lange nicht mehr, und da kann die Branche gemeinsam etwas tun und tut es auch“, sagt Björn P. Jacobsen.

Das Branchennetzwerk foodRegio versucht deshalb mit der Azubi-Kampagne Foodstarter gezielt Schulabsolventen auf die Karrierewege in der Branche aufmerksam zu machen.

Um Nachwuchs geht es auch in der Fachhochschule Lübeck. Dort werden junge Fachkräfte seit fünf Jahren im Studiengang „Food Processing“ für die Lebensmittelwirtschaft ausgebildet. Der Studiengang wurde auf Anregung und in enger Abstimmung mit den Mitgliedsunternehmen von foodRegio und wird von der IHK zu Lübeck finanziell unterstützt.

Doch wie auch immer sich Produktion, Marketing und Verbraucherinteresse verändern mögen: Die generelle Stabilität der Branche steht langfristig außer Frage. Denn — wie es Alexander Schmolling, zuständig für Marketing bei der Popp Food Group in Kaltenkirchen, sagt: „ Gegessen wird immer.

ehören ebenfalls zu dem, was und Zulieferer Kurs auf Lübeck nehmen lassen.

rlich noch weitaus Aber die ist natürlic generell

Aus Wirtschaftsförderung:

http://www.luebeck.org/de/112/ernaehrungswirtschaft.html

Oft wird Lübeck zunächst mit dem legendären Marzipan in Verbindung gebracht, das der Stadt zu weltweitem Ruhm verhilft. Oder mit dem „Rotspon", der seit dem 14. Jahrhundert in der besonderen Luft der städtischen Speicher reift und Lübeck zu einer Weinhandelsstadt macht.

Aus Sicht der Ernährungswirtschaft hat die Hansestadt aber noch viele andere Standortvorteile zu bieten. Sie alle machen den Standort bei großen Unternehmen der Branche besonders beliebt: Aus Nord- und Ostsee kommt hier seit eh und je alles auf den Tisch, was Schuppen, Schalen oder Scheren hat. Die landwirtschaftlichen Flächen im Lebensmittelland Schleswig-Holstein und in der benachbarten Kornkammer Mecklenburg-Vorpommern bergen Rohstoffe für kulinarische Schätze. Und auch in Sachen Infrastruktur legt man sich in der Region Lübeck seit jeher voll ins Zeug. An einer der wichtigen deutschen und europäischen Waren- und Verkehrsdrehscheiben konnte die Ernährungswirtschaft hier über die Jahrhunderte hinweg somit stetig wachsen und volle Fahrt aufnehmen. Und als bedeutender Umschlags- und Handelsknotenpunkt hat die Branche zudem zahlreiche Unternehmen, Dienstleister und Zulieferer Kurs auf Lübeck nehmen lassen.

Heute gehört die Ernährungswirtschaft zu den wirtschaftlichen Ankern des Standorts. Mit 100 Unternehmen. Mit einem jährlichen Umsatz von über 550 Mio. Euro. Und mit 4.500 Beschäftigten in den Schwerpunktbereichen Süßwaren- und Cerealienproduktion, Fischverarbeitung, Großhandel und Maschinenbau für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie.

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das sollte wohl auch rein:

http://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/E/ernaehrungswirtschaft.html

xxxxx und Fakten von Eweet ((foodRegio)

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aber vor allem IHK:

hier ein kurzer Überblick über unsere Aktivitäten im Bereich der Ernährungswirtschaft:

Innerhalb des verarbeitenden Gewerbes ist die Ernährungsindustrie in der Region der IHK zu Lübeck (Kreise Hzgt. Lauenburg, Ostholstein, Segeberg, Storman und Hansestadt Lübeck) einer der bedeutendsten Industriezweige. Mit über 10.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist fast jeder sechste Beschäftigte des verarbeitenden Gewerbes in der Ernährungsindustrie tätig. Der regionale Beschäftigtenanteil übersteigt damit den Bundeswert um das etwa 1,5-fache. Regionale Schwerpunkte liegen vor allem in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Ostholstein und der Hansestadt Lübeck.

Als IHK zu Lübeck unterstützen wir die Ernährungswirtschaft vordergründig als Mitglied des Branchencluster foodRegio. Hier unter anderem bei der Einrichtung des Studiengangs "Food Processing" mit dem Abschluss "Bachelor of Engineering" an der FH Lübeck. Die Einrichtung dieses dualen Studienganges zum WS 2011 erfolgte auf Anregung und in enger Abstimmung mit den Mitgliedsunternehmen von foodRegio und wird von der IHK zu Lübeck finanziell unterstützt.

Darüber hinaus treten wir für die Ernährungswirtschaft noch im Rahmen der Interessenvertretung ein, wie bspw. im Rahmen von Stellungnahmen (Anfragen aus dem Landtag, Clusterpolitik) etc. Weiterhin geht die Ernährungswirtschaft in unsere übergeordnete Aktivitäten ein, wie bspw. im Themenkomplex Industrie (Ausschuss für Industrie und Technologie, Industrie 4.0, Branchenanalyse "Industrieregion HanseBelt").

Auf den Arbeitskreis Ernährungswirtschaft der IHK Nord hatte ich Sie ja schon hingewiesen.

Hier noch ergänzende Infos aus unserem Strategiepapier "Schleswig-Holstein 2030": https://www.ihk-schleswig-holstein.de/news/SH_2030/4_wirtschaftliche_basis/4_8_ernaehrungswirtschaft/1360548

xxxxx LN — 26.02.2016 Wird das Essen bald digital?

„Die Ernährungswirtschaft ist mit ihren rund 22 000 Beschäftigten neben dem Maschinenbau die wichtigste Branche des produzierenden Gewerbes im Norden“, sagte der Kieler Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) bei der Eröffnung. Umso wichtiger sei es, diese Schlüsselbranche noch zukunftsfester zu machen. Meyer erinnerte daran, dass die Landesregierung die Ernährungswirtschaft deshalb zu einem der relevanten Spezialisierungsfelder erklärt habe, die in den kommenden Jahren besonders kräftig unterstützt werden.

Der Vorsitzende des Branchennetzwerkes mit den fast 70 Mitgliedern aus allen fünf norddeutschen Bundesländern, Jochen Brüggen, erklärte: „Die Ernährungswirtschaft im Norden ist in den letzten Jahren vor allem dank ihrer Innovationen und der starken Exportorientierung stetig gewachsen. Darauf wollen und können wir uns natürlich nicht ausruhen, sondern setzen uns intensiv mit den Zukunftstrends auseinander.“ Entsprechend werde der Trendtag das Thema Digitalisierung und seine Auswirkungen auf Produkte, Produktion, Verbraucher, aber auch auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt rücken.

Unter den Experten war auch Professor Arne Pietsch, der an Lübecks Fachhochschule vor knapp fünf Jahren einen eigenen Schwerpunkt-Studiengang aufgebaut hat. „Insgesamt kommt das Food-Regio-Netzwerk immer mehr ins Bewusstsein der Wirtschaft - auch außerhalb des Nordens - , wovon natürlich auch unser Studiengang ,Wirtschaftsingenieur Lebensmittelindustriel profitiert.“ mho

LN — 21.07.2015 Lübeck, Stadt der Ernährungswirtschaft Schlüsselstellung in der Nahrungsmittelindustrie: Das Branchennetzwerk „foodRegio“ ist jetzt für den gesamten norddeutschen Raum zuständig. Der Kieler Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) übergab Förderbescheide.

TORSTEN TEICHMANN Die Ernährungswirtschaft. Bedeutender Tag für den Wirtschaftsstandort Lübeck: Die gestern übergebenen Förderbescheide des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministeriums untermauern, dass die Hansestadt in der Ernährungswirtschaft zu den wichtigsten Standorten Deutschlands gehört. Bislang gab es im nördlichsten Bundesland zwei Branchennetzwerke der Nahrungsmittelindustrie: Das Kompetenznetzwerk Ernährungswirtschaft Schleswig-Holstein, in dem überwiegend kleinere mittelständische Unternehmen vertreten sind, und das 2006 in Lübeck gegründete Netzwerk „foodRegio“, dem Großunternehmen wie H. & J. Brüggen KG, Niederegger, Konditorei Junge, Continental Foods Germany (Erasco) und die Schwartauer Werke angehören. Künftig laufen die Fäden des Netzwerkes ausschließlich bei „foodRegio“ zusammen. Dort werden die Kräfte gebündelt. Für die Hansestadt ist das eine große Aufwertung.

Die Wirtschaftskraft der Nahrungsmittelindustrie wird immer wieder massiv unterschätzt. In Schleswig-Holstein ist die Ernährungswirtschaft der bedeutendste Wirtschaftsfaktor. Die 50 Mitglieder von „foodRegio“, die im gesamten norddeutschen Raum vertreten sind, machen jährlich mit ihren rund 17000 Beschäftigten einen Umsatz von vier Milliarden Euro. Lübeck selbst steht in der Ernährungswirtschaft brillant da: Die 16 Lübecker Unternehmen, die dem Branchennetzwerk angehören, bringen es pro Jahr mit 11000 Beschäftigten auf einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro.

„foodRegio“ macht nun als alleiniger Platzhirsch in Schleswig-Holstein einen weiteren großen Sprung nach vorn. Dr. Björn P. Jacobsen, Prokurist der Wirtschaftsförderung Lübeck, geht davon aus, dass die Zahl der Mitgliedsunternehmen bis zum Jahresende auf 70 ansteigen wird. Jacobsen: „Wir sind auf einem guten Weg.“ Das „foodRegio“-Netzwerk umfasst nämlich jetzt die Bundesländer, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen und spannt sich, so Jacobsen, „von Upahl bis Bremerhaven und von Kiel bis Uelzen“. Die Förderbescheide des Landes seien „ein gutes Signal“.

Kiels Wirtschaftsminister Reinhard Meyer übergab die Förderbescheide des Landes gestern in der Produktionsstätte der Konditorei Junge im Gewerbegebiet Roggenhorst. Um die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen in der Ernährungsbranche Schleswig-Holsteins zu verbessern, fördert das Land den Aufbau des Ernährungsnetzwerkes sowie ein damit verbundenes Qualifizierungs-Projekt mit insgesamt knapp 900000 Euro. 753000 Euro werden für den weiteren Aufbau des Branchennetzwerkes in den kommenden fünf Jahren bereitgestellt, rund 143000 Euro sind für das Qualifizierungs-Projekt bestimmt. „Der technische Fortschritt einerseits und die demografische Entwicklung andererseits machen eine kontinuierliche Anpassung der Qualifizierung von Mitarbeitern der Betriebe erforderlich“, sagte Meyer. Der Lübecker Unternehmer Jochen Brüggen, Vorstand von „foodRegio“, unterstrich dies: „Wir müssen so viel wie möglich in die Qualifikation unserer Mitarbeiter investieren. Das ist das Gebot der Stunde.“

Der Lübecker Wirtschaftsförderer Jacobsen nannte die drei „Megathemen“ des Netzwerkes in den nächsten Jahren: Qualifizierung, Ressourcen- und Energieeffizienz (wie kann man aus Rohstoffen noch mehr herausholen) sowie Innovation.Steigende Umsätze hat in den vergangenen Jahren wie kaum eine andere Branche in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern der Wirtschaftskrise getrotzt.

Die Zahl der Unternehmen blieb seit 2005 mit rund 260 stabil, ebenso die Zahl der Beschäftigten, die bei über 47 500 liegt. Der Jahresumsatz der Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie in den drei Bundesländern steigt seit 2005 kontinuierlich und erreicht die Marke von 14 Milliarden Euro.

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Von Oliver Schulz

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