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Wer den Durchblick hat, spart viel Geld.

Amtliche Mitteilungen sind nicht jedermanns Sache. Für Stefan Gläser, Spezialist für öffentliche Fördermittel bei der Hamburger Sparkasse, gehören sie allerdings zur Pflichtlektüre. Es ist sein Job, Licht in den Dschungel der Fördermaßnahmen des Bundes, der Länder und der EU zu bringen. Die Erkenntnisse, die er dabei gewinnt, sind für viele Firmenkunden der Hamburger Sparkasse bares Geld wert.

Er kürzlich vermittelte er der Jürgen Liebisch GmbH, die mit Kfz-Ersatzteilen handelt, Zuschüsse in Höhe von mehr als 800.000 Euro für eine wachstumsbedingte Standortverlagerung ins Hamburger Umland.

Das Messebauunternehmen Meissner Expo in Halstenbek freute sich über Zuschüsse von mehr als 160 000 Euro für den Bau einer neuen Halle.

„Die Förderlandschaft ist breit und bunt“, so Gläser. „Leider aber auch sehr unübersichtlich. In großen Unternehmen sind ganze Stäbe damit beschäftigt, vor jeder Investition genau zu prüfen, ob und wie öffentliche Fördermittel angezapft werden können. Mittelständler tun sich eher schwer damit. Es erfordere sehr viel Zeit und Expertise, den Markt der Möglichkeiten zu sondieren, sagt der Fördermittelspezialist.

Finanzierungsstrategie

muss stimmen

Auch Banken machen nicht immer darauf aufmerksam, dass sich Investitionsvorhaben mit öffentlichen Fördermitteln optimieren lassen – teils aus Unkenntnis, teils mit Bedacht, um nicht das eigene Kreditgeschäft zu beeinträchtigen. Stefan Gläser: „Zu viele Programme blieben in der Vergangenheit ungenutzt. Das wollen wir ändern. Die Haspa-Strategie ist seit jeher, die bestmögliche Finanzierungsstruktur vorzuschlagen, also wann immer möglich auch öffentliche Fördermittel einzubeziehen. Das ist langfristig für beide Seiten das bessere Geschäft.“

Grundsätzlich gilt: Alle Formen der öffentlichen Förderung sind an bestimmte Bedingungen und Verfahren geknüpft. Viele können nur in Zusammenarbeit mit einer Bank beantragt werden. Die Haspa ist in der Metropolregion Hamburg der größte Partner der Bürgschaftsgemeinschaft und der KFW-Bank.

„Bei Investitionsfinanzierungen gibt es große Gestaltungsspielräume“, erklärt Michael Eich, der mit seinem Team Firmenkunden der Haspa im Kreis Stormarn betreut. „Wenn wir ein Vorhaben auf den Tisch bekommen, ist unser Ehrgeiz geweckt. Zusammen mit unseren Spezialisten schauen wir gründlich von allen Seiten drauf, um die Finanzierung optimal zu strukturieren. Fördermittel sind dabei eine Komponente unter vielen.“

Bei komplexen Finanzierungen zahlt es sich aus, wenn die Bank das Geschäft des Kunden versteht und den gesamten Kontext der Investition betrachtet. Dies kann nur ein Stab von Spezialisten leisten.

„In dieser Hinsicht ist die Haspa in Hamburg konkurrenzlos“, so Eich.

Die Haspa ist traditionell in der gesamten Metropolregion aktiv, um sicherzustellen, dass auch komplexe und großvolumige Vorhaben realisiert werden können. Zwischen Hamburg und Lübeck betreut sie derzeit über 3.000 Unternehmen.

Die öffentlichen Fördermaßnahmen lassen sich in vier Gruppen einteilen:

1. Klassische Zuschüsse und Beihilfen von EU, Bund und Ländern, also Geld, das die Unternehmen weder verzinsen noch zurückzahlen müssen. Diese Fördermittel sind zumeist an Investitionen gebunden, die Arbeitsplätze schaffen oder sichern. Aber auch Investitionen im Bereich Umwelt und Energieeffizienz können teilweise bezuschusst werden.

2. Zinsgünstige Darlehen für den gewerblichen, wohnwirtschaftlichen oder auch Innovationsbereich durch die KfW-Bank oder Landesförderinstitute wie die IFB Hamburg oder die Investitionsbank Schleswig-Holstein.

3. Oft fehlen einem gewerblichen Unternehmen, das eine Investition per Kredit finanzieren möchte, die banküblichen Sicherheiten. Hier springt unter Umständen eine Bürgschaftsbank ein, die der Bank bis zu 80 Prozent des Kreditausfallrisikos abnimmt. Diese Form der Unterstützung konzentriert sich auf kleine und mittlere Unternehmen mit maximal 50 Millionen Euro Umsatz, 43 Millionen Euro Bilanzsumme oder 250 Mitarbeitern.

4. Die vierte Säule sind Eigenkapital-Ergänzungen durch landeseigene Beteiligungsgesellschaften. In Hamburg ist es die BTG und in Schleswig-Holstein die MBG. Beide Beteiligungsgesellschaften engagieren sich mit stillen Beteiligungen, die bilanziell wie Eigenkapital in Erscheinung treten.

•Hamburger Sparkasse AG Michael.Eich@haspa.de Tel. 040 / 3579 -7955 www.haspa.de

LN

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