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Neue Einkommensquellen

ALTERNATIVEN Neue Einkommensquellen

Milch, Fleisch und Getreide – das ist die Landwirtschaft. Oder? Weit gefehlt! Moderne Bauern setzten auf eine Vielzahl von Einkommensquellen.

Pflaumenkuchen und Frischmilch: Hofcafés sind ein Klassiker unter den Alternativen.

Quelle: Shaiith / Fotolia

Wie verbreitet die Ausweitung der Tätigkeitfelder in der Landwirtschaft ist, zeigen die nackten Daten: Nach Angaben des Statistikamtes Nord gibt es in Schleswig-Holstein rund 12 500 landwirtschaftliche Betriebe, davon betreiben etwa 25 Prozent mehrere Standbeine – haben also alternative Einkommensquellen. Von den gängigen Sonderkulturen wie Erdbeeren oder Spargel bis hin zu Wein reicht die Palette.

„Es ist für Kinder nicht mehr selbstverständlich, dass sie wissen, woher die Lebensmittel stammen, die sie täglich essen. Das können sie hier live erleben.“

Anne-Marie Muhs

Biohof Muhs, Krummbek

„Man kann fast sagen, dass alle zehn Jahre ein weiteres betriebliches Standbein dazugekommen ist.“

Christoph Donath-Totzke

Lindenhof, Preetz

Erdbeer-, Spargel- und Wein

Früher war der Lindenhof in Preetz bei Kiel ein klassischer, landwirtschaftlicher Betrieb mit Ackerbau und Milchviehhaltung. „Im Jahr 1980 hat mein Vater wegen der wirtschaftlichen Situation nach Einkommensalternativen gesucht“, sagt Christoph Donath-Totzke, der den Betrieb in vierter Generation führt. „Er hat sich damals für den Anbau von Erdbeeren entschieden, den wir seitdem auch fortführen.“ Der klassische Ackerbau wurde durch den Anbau von Sonderkulturen ersetzt. 1989 kam noch der Spargel dazu, in den 2000ern die Blumen zum Selberpflücken.

„Man kann fast sagen, dass immer nach zehn Jahren ein weiteres betriebliches Standbein dazugekommen ist“, sagt Donath-Totzke.

Das wichtigste ist der Spargel. Er bringt am meisten Einnahmen, ist allerdings auch am arbeitsintensivsten. „Von Anfang April bis Ende Juni wird quasi jeden Tag geerntet. Das ist schon ein immenser Aufwand“, sagt Donath-Totzke. Denn für die Spargelernte braucht der Landwirt Arbeitskräfte, die zum einen nicht einfach zu kriegen sind, zum anderen erfordert die Organisation dem Landwirt Fähigkeiten ab, die nicht unbedingt zu den klassischen Aufgaben eines Landwirts gehören. „30 bis 40 Leute sind hier im Sommer auf dem Hof, die polnischen Mitarbeiter brauchen eine adäquate Unterkunft. Es macht aber auch viel Spaß, weil das soziale Miteinander sehr gut ist auf unserem Hof“, sagt Donath-Totzke. Einige seiner osteuropäischen Erntehelfer sind schon seit 25 Jahren jedes Mal wieder bei der Ernte dabei. „Die Arbeitsbedingungen müssen stimmen, dann kommen die Mitarbeiter auch wieder.“

Donath-Totzke verkauft seine Produkte zum größten Teil per Direktvermarktung, seinen Spargel liefert er auch an ein paar gastronomische Betriebe. „Bei Spargel ist nicht nur der Anbau arbeitsintensiv, auch der Verkauf muss organisiert werden. Getreide kannst du einfach in eine Halle kippen und warten, bis der Preis hoch genug ist. Spargel muss frisch sein und am selben Tag verkauft werden.“

Deswegen müsste der Preis für Spargel in den kommenden Jahren auch steigen, wenn sich die Arbeit noch lohnen soll. „Spargel ist Handarbeit. Handarbeit ist teuer. Wer sich die Arbeitsprozesse bei der Spargelernte und die steigenden Lohnkosten anschaut, der versteht das auch.“

Einfacher ist der Verkauf seiner Gladiolen, Sonnenblumen und Dahlien. Denn auf seinen Feldern zum Selberpflücken steht eine Kasse, in die Kunden selbst einzahlen – ohne Kontrolle des Landwirtes. „Wir geben unseren Kunden einen Vertrauensvorschuss, der von vielen auch sehr geschätzt wird“, sagt Donath-Totzke. „Auch wenn das Hegen und Pflegen der Blumen sehr aufwändig ist, wirtschaftlich gesehen sind unsere Blumen im Vergleich zu den Erdbeeren und dem Spargel geringer zu bewerten.“

Anderen Landwirten, die vielleicht auch auf Sonderkulturen umsteigen wollen, rät Donath-Totzke, die Vermarktung der Produkte vorher genau zu planen. „Bevor die erste Pflanze im Boden ist, muss man wissen, wo man das Produkt verkauft und wie die Vermarktungsstruktur aussieht“, sagt der Inhaber des Lindenhofs in Preetz. „Das ist eine Grundvoraussetzung.“

Eine ganz besondere und bisher in Schleswig-Holstein einzigartige Art des Anbaus landwirtschaftlicher Sonderkulturen hat Melanie Engel vom Ingenhof im ostholsteinischen Malkwitz gewählt. In der hügeligen Endmoränenlandschaft rund um ihren Hof baut sie Wein an. Bis in die 90er Jahre war der landwirtschaftliche Betrieb noch geprägt durch 140 Hektar Ackerbau und eine Schweinemast. 1992 wurde mit dem Erdbeeranbau begonnen und seit 1993 gibt es auch Ferienwohnungen auf dem Ingenhof in Malkwitz bei Malente. Der Weinanbau auf drei Hektar Fläche an einem geschützten Südhang kam 2008 dazu. Der Weißwein „Solaris“ und der Rotwein „Regent 2014“ sind pro Flasche ab 8,50 Euro erhältlich. Verkauft wird der Wein in vielen Weinhandlungen in Schleswig-Holstein, in Restaurants, auf dem Ingenhof direkt und auch im Internet. Und der Wein kommt gut bei den Kunden an, wie man an den Bewertungen im Internet sehen kann. „Der weite Blick, die Ruhe, der herzliche Empfang, lecker essen und herrliche Weine – nur zu empfehlen“, schrieb beispielsweise Nicole Witt auf Facebook nach ihrem Besuch beim Ingenhof.

Hofcafés immer beliebter

Die heimelige Atmosphäre, die frische Luft und eine Küche wie bei Oma zeichnen die Hofcafés aus, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Für Kinder sind es besonders die naturnahen Spielplätze und die vielen verschiedenen Streicheltiere, Erwachsene mögen das Angebot an Pflanzen, Wohnaccessoires, Kunsthandwerke und Produkte aus der Region. Die Landwirtschaftskammer gibt eine Broschüre mit dem Titel „Gemütlich Kaffee trinken und stilvoll feiern auf dem Lande“ mit einer Auflage von 80 000 Exemplaren heraus. 96 Landcafés in Schleswig-Holstein sind darin aufgelistet. „Die Broschüre ist ein Klassiker, der für viele unserer Gäste zum geschätzten Begleiter bei der Tour aufs Land geworden ist. Bauernhofcafés, Landcafés und Festscheunen gehören inzwischen zum etablierten Angebot landwirtschaftlicher Unternehmen in Schleswig-Holstein“, heißt es auf der Homepage der LKSH.

Im Bauernblatt, dem amtlichen Mitteilungsblatt der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, erschien im Juli dieses Jahres ein Artikel zum Thema Landcafés. Darin werden auch Bedingungen aufgezeigt, die Landwirte beachten sollten, wenn sie ein Landcafé eröffnen wollen. „Die wichtigste – aber auch vielfach unterschätzte – Bedingung für den Einstieg in die Bauernhofgastronomie ist die Überlegung, dass man den ganzen Tag mit fremden Menschen zu tun hat“, heißt es dort. „Davor sollte man keine Scheu haben, sonst wird diese Arbeit bald zur Belastung.“ Wie in jeder anderen Branche gilt auch bei den Landcafés, dass es ohne Startkapital, gutes Konzept und solides Fachwissen nicht funktionieren wird. „Häufig wird von Erstbetreibern der Fehler gemacht, dass die Tätigkeiten im Gastgewerbe mit denen in der Hauswirtschaft verwechselt werden. Das Betreiben eines gastronomischen Betriebes erfordert Branchen- und Warenkenntnisse, kaufmännisches Wissen, den Rückhalt in der Familie, die Bereitschaft zur Mehrarbeit und die Bereitschaft, ein kalkulierbares Risiko einzugehen.“

Außerdem sollten sich Einsteiger darüber bewusst sein, dass in der Gastronomie lange Arbeitszeiten die Regel sind und der Betrieb gerade an Wochenenden und Feiertagen laufen muss. „Es gibt viele Dinge im Vorfeld zu berücksichtigen. Wenn alles zusammenpasst, wird sich die Geschäftsidee gut umsetzen lassen und erfolgreich sein. Es lohnt sich also, sich über diese Art des Zuerwerbs zu informieren, sie ist aber nicht für alle geeignet. Eine fachliche Beratung im Vorfeld sollte unbedingt genutzt werden.“ Beratungen für die Eröffnung eines Hofcafés sowie Fortbildungen für den gastronomischen Bereich bietet die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein an.

Das neuste Angebot im Bereich der Hofgastronomie sind die Melkhäuser oder Melkhüser, die sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen. Sie sind eine unkomplizierte Rast- und Pausenstation für Touristen und sind von April bis Oktober täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. In den Melkhüsern werden Milch- und Buttermilchgetränke, süße Speisen und herzhafte Snacks aus Milchprodukten angeboten. „Das Melkhus ist an beliebten Tourismusrouten im Land eine Pausen- und Raststation für Radfahrer, Wanderer und andere Gäste. Die nordisch roten Blockhäuschen stehen immer auf dem Hofgelände eines aktiven landwirtschaftlichen Betriebes oder in engem Bezug dazu“, heißt es auf der Homepage des Projektes „Melkhus Schleswig-Holstein“. Das erste Melkhus in Schleswig-Holstein hat im Jahr 2011 in Pinneberg aufgemacht. „Das vorrangige Ziel der landwirtschaftlichen Unternehmerinnen ist es, mit dem Melkhus Werbung für die Milch zu machen, denn die Milchproduktion ist die wirtschaftliche Basis ihrer Höfe“, wird in einem entsprechenden Artikel im Bauernblatt betont.

Pädagogik auf dem Bauernhof

Vor 17 Jahren hat Anne-Marie Muhs vom Biohof Muhs damit begonnen – und gehört damit zu den ersten in Schleswig-Holstein: Damals hat sie sich dazu entschieden, auf ihrem Bauernhof im ostholsteinischen Krummbek eine Kita einzurichten. „Ich bin selbst auf einem Bauernhof großgeworden, meine Kinder sind auch auf einem Bauernhof aufgewachsen“, sagt Muhs. „Aber es ist für Kinder nicht mehr selbstverständlich, dass sie wissen, woher die Lebensmittel stammen, die sie täglich essen. Das können sie hier live erleben.“

Für den Kindergarten hat sie ein Haus auf ihrem Hof bauen lassen. 18 Plätze kann Muhs anbieten, die Drei- bis Sechsjährigen werden von pädagogischem Fachpersonal betreut. „Unser landwirtschaftlicher Betrieb läuft uneingeschränkt weiter. Das ist ja gerade die Idee dahinter, dass die Kinder dabei sein und sehen können, wie ein landwirtschaftlicher Hof betrieben wird“, sagt Muhs. Und die Idee funktioniert, das Angebot wird gut angenommen. „Wir haben sehr lange Wartelisten", sagt Muhs.

Ein Bauernhofkindergarten ist nicht nur für die Kinder ein toller und interessanter Ort, er kann auch Landwirten als Einkommensalternative dienen. „Nach wie vor ist der Bauernhof ein attraktiver Erlebnisort für Kinder. Egal ob Kindergärten, Schulklassen oder Ferienkinder, auf dem Bauernhof können sie unvergessliche Tage erleben“, heißt es auf der Homepage der LKSH, die Lehrgänge und Fortbildungen für Landwirte besonders im pädagogischen Bereich anbietet. „Mit einem pfiffigen Konzept und entsprechenden Kenntnissen in der Pädagogik können landwirtschaftliche Betriebe, mit nur geringen Investitionen, ein lukratives Zusatzeinkommen erwirtschaften.“ Schließlich werde die Nachfrage nach entsprechenden Angeboten immer größer.

Das Zusatzeinkommen kann zum einen dadurch erwirtschaftet werden, dass der Landwirt Räume oder Grundstücke für den Kindergarten vermietet oder verpachtet. Zum anderen gibt es aber auch Landwirte, die nebenbei einen Minijob als Kinderbetreuer haben. „Ich kenne es von anderen Höfen, dass der Landwirt sehr viel Zeit mit den Kindern verbringt und dafür auch eine Stelle geschaffen wurde“, sagt Muhs.

„Auf unserem Hof gibt es das nicht. Trotzdem sind die Kinder natürlich in die landwirtschaftlichen Abläufe komplett eingebunden.“ Die Kinder übernehmen tägliche Aufgaben auf dem Biohof Muhs wie das Füttern von Schweinen und Hühnern sowie die Versorgung der anderen Tiere. Selbst bei der hofeigenen Schlachterei bekommen die Kinder einen Einblick. „Viele sagen, dass das nichts für Kinder ist, dass sie so etwas nicht sehen wollen“, sagt Muhs. „Aber meine Erfahrung ist eine andere. Die Kinder sind sehr wohl interessiert daran, wie ein Tier auf die Welt kommt, aber auch wie das Leben des Tieres zuende geht. Ich denke, das gehört dazu. Und ich bin mir sicher, dass es einen bewussten Fleischkonsum fördert.“

25 Bauernhofkindergärten gibt es bundesweit, in Schleswig-Holstein sind es bisher vier. Mit ihrer langjährigen Erfahrung gibt Anne-Marie Muhs auch Seminare für andere Landwirte, die einen Bauernhofkindergarten eröffnen wollen – und sie hat einen wichtigen Tipp, den alle beherzigen sollten. „Das Wichtigste ist, dass man einen sozialen Träger hat. Man ist auf öffentliche Zuschüsse angewiesen. Ein Kindergarten auf dem Bauernhof kann sehr viel Spaß machen.“

Eine andere Möglichkeit, als Landwirt im pädagogischen Bereich ein weiteres Standbein aufzubauen, ist die Betreuung von Demenzkranken. Das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein hat gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer vor zwei Jahren das Projekt „Bauernhöfe als Orte für Menschen mit Demenz“ gestartet. Bisher nehmen vier Höfe im Land an dem Projekt teil. „Eine Kaffeerunde mit Beschäftigungsprogramm als niedrigschwelliges Angebot oder Ausflugsziel, Jahreszeiten- und Themenkurse, Tagesbetreuung, eine Wohngemeinschaft, ein Urlaubsangebot, Kurzzeit- oder Verhinderungspflege.

Denkbar ist vieles, denn Bauernhöfe bieten von ihrem Ambiente her, einen entspannten und zugleich anregenden Ort“, heißt es auf der Homepage des Kompetenzzentrums.

Außerdem wurden Anfang 2017 erste Betreiber von Bauernhofcafés unter dem Motto „Torte geht immer – das demenzfreundliche Bauernhofcafé“ geschult. Denn häufig falle es betroffenen Familien schwer, gemeinsame Ausflüge in die Öffentlichkeit zu unternehmen. „Damit sich diese Scheu legt, können die Gastgeber zeigen, wie entspannt es in diesen Landcafés zugehen kann und was sich auf den Höfen noch so alles gemeinsam entdecken lässt.“

Urlaub auf dem Bauernhof

Es muss nicht immer Mallorca oder Italien sein. Immer mehr Urlauber aus Deutschland bevorzugen, ihre Ferien innerhalb der Bundesrepublik zu verbringen. „Ein Tag auf einem Hof kann ein spannender Tag für die ganze Familie sein“, weiß Frank Behrens, Geschäftsführer der Tourismus Agentur Schleswig-Holstein. „Viele Kinder sehen zum ersten Mal Kühe, Schweine, Hühner in Ihrem Leben. Führungen, Streichelbereiche, toben und schlafen im Heu, Obst und Gemüse selbst pflücken, Produkte gleich an Ort und Stelle probieren können: Das bedeutet, Natur spielerisch erleben und genießen. Urlaub auf dem Bauernhof ist ein wichtiges Element des Schleswig-Holstein Tourismus.“ Und das Angebot von ländlichen Unterkünften im Land ist bei weitem nicht nur auf „einfache“ Bauernhöfe beschränkt, es werden auch immer mehr Luxus-Bauernhof-Quartiere angeboten. „Das Angebot der Quartiere und deren Qualität hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. So finden Sie heute in Schleswig-Holstein einfache Unterkünfte, aber auch Ferienwohnungen und -häuser im 4-Sterne-Plus- Bereich“, sagt Behrens.

Früher war die Vermietung ein Nebenerwerb für die Landwirtschaft. Heute haben sich zahlreiche Betriebe umgestellt, sodass nicht mehr von einem Nebenerwerb gesprochen kann. „In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach hochwertigen Unterkünften auf Hofanlagen gestiegen. Dabei spielen die Themen unberührte Natur und der Kauf und Verzehr von regionalen Produkten einer immer größer werde Bedeutung“, so Behrens.

Innnerhalb von 20 Jahren ist die Anzahl von Hofcafés und Hofläden stark gestiegen. Viele Höfe haben sich auf diese Veränderungen eingestellt und bieten den Besuchern zahlreiche Attraktionen wie Ausstellungen, Märkte, Hoffeste, Kulturfeste, Musik auf dem Land an. Viele der landwirtschaftlichen Betriebe, die Urlaub auf dem Bauernhof anbieten, sind in dem Verein „Urlaub auf dem Bauernhof“ organisiert und haben Qualitätskriterien für ihre Angebote erarbeitet. Denn wer überlegt, ebenfalls Urlauber auf seinem Hof zu empfangen, der sollte einiges beachten. Schließlich hat der Urlaub auf dem Land eine so weitreichende Tradition, dass die Gäste mittlerweile einiges erwarten. „Ohne Qualität, die sich wie ein roter Faden durch den ganzen Betrieb zieht, geht heute gar nichts“, meint Behrens.

Auch eine ganz besondere Form der Übernachtung auf dem Bauernhof hat sich in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt und erfreut sich bei Gästen großer Beliebtheit: Heuherbergen. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer gibt es mittlerweile 26 zum Teil sehr erfolgreiche Heuherbergen in Schleswig- Holstein. „Um eine Heuherberge zu eröffnen, bedarf es einer kompetenten Beratung und schlagkräftigen Vermarktung“, heißt es bei Landwirtschaftskammer. Sie verweist auf Beratungs- und Fortbildungsangebote, die Landwirte in Anspruch nehmen sollten.

Hannes Lintschnig

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