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Dampfende Krater und grüne Flur: Roadtrip durch Neuseelands Norden

Tim und Jonas zieht es in die Welt hinaus Dampfende Krater und grüne Flur: Roadtrip durch Neuseelands Norden

Neuseeland - Teil 1: Die Lübecker Jonas und Tim machten vor Kurzem eine Weltreise. Neuseeland durfte als Haltestation nicht fehlen. Auf der Nordinsel machten sie einen Roadtrip durch vulkanische Gebiete, zu den "Herr der Ringe"-Filmsets und durch saftige, grüne Bergregionen. Ihr Beitrag besticht durch wundervolle Fotos.

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Tim zwischen dampfenden Kratern im "Herr der Ringe"-Land.

Quelle: privat

Tim und Jonas zieht es in die Welt hinaus. Tschüs Bali und Hallo Neuseeland! Eigentlich, denn erst einmal mussten wir noch den Umweg über Brisbaine gehen, wo wir eine von zwei Nächten am Flughafen verbringen mussten. Die zweite Nacht "schliefen" wir dann in Auckland am Flughafen, da wir nachts um drei Uhr in Auckland ankamen und zu geizig waren, für eine halbe Nacht im Hostel zu bezahlen. Wir waren schließlich in Neuseeland und nicht mehr in Asien, wo eine Nacht im Hostel noch umgerechnet 5 Euro kostete, sondern satte 20 Euro. Es war schon ein kleiner Schock, nachdem wir uns die letzten Monate in Asien leisten konnten, was wir wollten.

Tim und Jonas treffen die anderen Blogger Mattes und Henrik am anderen Ende der Welt!

Tim und Jonas treffen die anderen Blogger Mattes und Henrik am anderen Ende der Welt!

Quelle:



Als wir in Auckland ankamen, kam uns hier allgemein alles plötzlich sowas von geordnet vor. Jonas meinte sogar, dass er einen Kulturschock hätte. Kein Wunder! Nach zwei Monaten Nepal, Thailand und Bali. Gleich nach der Ankunft waren wir mit Henrik und Mattes aus Lübeck verabredet, die hier in Neuseeland seit fünf Monaten work & travel (auch Blogger Moin Welt!) machten und uns die besten Spots der Nordinsel verrieten. Kim, eine Freundin von Jonas, kam dann auch noch am selben Tag in Auckland an.

Kratersee im Tongariro-Nationalpark

Kratersee im Tongariro-Nationalpark

Quelle:



Gemeinsam mit Kim und zwei ihrer Travelmates aus Australien mieteten wir uns einen Campervan, indem wir die nächsten neun Tage nicht nur fahren, sondern auch schlafen und kochen sollten. Doch zunächst wollten wir gemeinsam mit Henni und Mattes die Partyszene Aucklands testen. Und das taten wir auch! Fazit: Auckland eignet sich definitiv zum Feiern! Viel mehr als das, sollte die größte Stadt Neuseelands uns aber nicht bieten, da wir den nächsten Tag leider bis 16 Uhr schliefen. Jetlag und mangelndes Zeitgefühl lässt grüßen.

Strand in der Coromandel Region

Strand in der Coromandel Region

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Nachdem wir einen Großeinkauf bei Pak'n'Save (dem Discounter schlechthin in Neuseeland) erledigt hatten, fuhren wir auf die Coromandel Halbinsel östlich von Auckland.
Es ging entlang an wunderschönen Stränden und irgendwann erstreckte sich der Cathedral Cove - eine Bucht - vor uns. Wir hörten, dass Teile der Serie "Die Chroniken von Narnia" an diesem Strand gedreht wurden. Zwar hat keiner von uns die Filme gesehen, aber filmreif sah der Strand dennoch aus.

Geniale Landschaft mit Blick auf den Ozean

Geniale Landschaft mit Blick auf den Ozean

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In der Nähe des Cathedral Coves kann man sich an einem der Strände – wenn man Langeweile hat – ein Loch graben und sich dann ins Wasser legen. Das Wasser wird hier unterirdisch von Lava erhitzt. Vielmehr gab es hier allerdings nicht zu sehen und so zogen wir weiter.

Hobbiton: Der Filmset von "Herr der Ringe" und "Der Hobbit".

Hobbiton: Der Filmset von "Herr der Ringe" und "Der Hobbit".

Quelle:



Es sollte ins Auenland gehen oder besser gesagt nach "Hobbiton" ans Filmset von "Herr der Ringe" und "Der Hobbit". (Anmerk. der Redaktion: Auch Henrik und Mattes waren bereits dort.) Wir haben auf dem Parkplatz direkt vor dem Filmset geschlafen, wo wir abends natürlich "Herr der Ringe" guckten.

Tim versucht sich als Hobbit vor einer Höhle.

Tim versucht sich als Hobbit vor einer Höhle.

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Am nächsten Morgen ging die Tour mit unserem übermotivierten Guide David los. Der hatte so Bock auf seine Gruppe, dass er einen "joke" nach dem anderen brachte. Andererseits konnte er uns auch ziemlich viele Details zum Dreh von "Herr der Ringe" erzählen. Zum Beispiel verriet er, dass extra aus Großbritannien schwarze Schafe eingeflogen wurden, weil die in Neuseeland lebenden Schafe zu modern aussahen, oder dass am Set ein künstlicher Baum mit über 200 000 handbemalten Blättern steht.

Dampfender Krater bei Rotorua. Das wasser sollte 80 Grad heiß sein.

Dampfender Krater bei Rotorua. Das wasser sollte 80 Grad heiß sein.

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Nächstes Ziel sollte Rotorua und das Wai-o-tapu Thermal Wonderland sein. Auf dem Weg dorthin konnten wir plötzlich einen merkwürdigen, fauligen Geruch feststellen. Gut so – denn das hieß, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Denn Rotorua ist die Stadt der Geysire, Krater und Schwefelbäder, aus denen der nette Gestank kommt. Ziemlich beeindruckende Landschaft!

Zusammengefallener Krater im Thermal-Park

Zusammengefallener Krater im Thermal-Park

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Neon-gelber See im Park. Ja, der See sieht wirklich so aus!

Neon-gelber See im Park. Ja, der See sieht wirklich so aus!

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Nach Rotorua stand dann auch schon das nächste landschaftliche Highlight auf dem Plan: Es ging zum aktiven Vulkan Mount Ngauruhoe, auch bekannt als Mount Doom aus Herr der Ringe in Mordor. Nach einer 7-ständigen Wanderung konnten wir feststellen, dass der Mount Doom unsere Erwartungen völlig übertroffen hat. Trotz der eisigen Kälte auf über 2000 Metern genossen wir wohl eine der genialsten Szenerien Neuseelands.

Auf der Sieben-Stunden-Wanderung

Auf der Sieben-Stunden-Wanderung

Quelle:



Malerischer Blick aufs Vulkangebiet

Malerischer Blick aufs Vulkangebiet

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Blick vom Mount Doom

Blick vom Mount Doom

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Da uns die Landschaft so sehr beeindruckte, beschlossen wir den nächsten Tag auch noch im Tongariro Nationalpark mit dem Mount Doom zu verbringen. Doch daraus wurde nichts. Kims Freundinnen aus Australien beschlossen das Campervan-Leben aufzugeben und so fuhren wir direkt weiter zum Vulkan Mount Taranaki, wo wir die beiden in der Stadt New Plymouth absetzen konnten.

Aktiver Vulkan (Zurzeit werden die stärksten Aktivitäten seit 8 Jahren gemessen!)

Aktiver Vulkan (Zurzeit werden die stärksten Aktivitäten seit 8 Jahren gemessen!)

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Auf unserem Weg fuhren wir durch den Wanganui Nationalpark, von dem wir vorher noch nicht viel gehört hatten. Der Name des Highways der durch diesen Park führte, versprach aber einiges: "forgotten world highway”. Glücklicherweise sahen wir das Warnschild “No petrol station the next 150 km” noch rechtzeitig und tankten unseren Van noch einmal auf. Denn die nächsten drei Stunden war tatsächlich keine Spur von Zivilisation, geschweigedenn einer Tankstelle zu sehen. Stattdessen grüne Hügel und Wälder soweit das Auge reicht.

Durch den Wanganui Nationalpark in Neuseeland

Durch den Wanganui Nationalpark in Neuseeland

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Wir fuhren bis in den Abend hinein. Wir fuhren bis sich im letzten Sonnenlicht plötzlich majestätisch der Mount Taranaki vor uns erstreckte. Wie Kims Freundinnen stiegen wir in der Stadt New Plymouth, nahe des Vulkans, ab. Dort blieben wir auch die nächsten zwei Nächte, da das regnerische Wetter nicht besser wurde. Leider verzogen sich die Regenwolken in den nächsten Tage nicht mehr, sodass wir es schließlich aufgaben, den Mount Teranaki zu besteigen.

Mount Taranaki in der Abenddämmerung

Mount Taranaki in der Abenddämmerung

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Tiefgrüne Berge und Felder in der Taranaki-Region

Tiefgrüne Berge und Felder in der Taranaki-Region

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Nach neun Tagen Campervan-Leben war es an der Zeit den Wagen zurückzugeben und so ging es nach Wellington, Neuseelands Hauptstadt. Hier trafen wir uns mit Caroline, einer Neuseeländerin, die wir in Afrika kennengelernt hatten. Schlafen konnten wir in ihrer ziemlich coolen Wohnung direkt am Hafen von Wellington. Sightseeing musste in Wellington allerdings aufgrund des anhaltend schlechten Wetters ausfallen. Daher nutzten wir die Zeit hier hauptsächlich zum Planen und Organisieren unseres Südinsel-Trips. Die Route steht, wir werden berichten…

Windiger Abschluss des Camper-Roadtrips in New Plymouth

Windiger Abschluss des Camper-Roadtrips in New Plymouth

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