Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Schön hässlich

Keya Baier aus Bad Segeberg drückt die Schulbank in Uruguay Schön hässlich

Mit Buenos Aires verhält es sich wie mit dem Rest des Lebens. Es gibt schöne Seiten - und es gibt die anderen. Davon überzeugen konnte sich Ausstauschschülerin Keya Baier bei einem Ausflug nach Argentinien.

Voriger Artikel
Im Auge des Sturms

Keya Baier

Quelle: Keya Baier

 Buenos Aires – eine der gleichzeitig schönsten und hässlichsten Städte Südamerikas. Vor kurzem hatte ich das Glück, diese Metropole zu besuchen und eine Woche lang zu genießen. Im Anschluss an das letzte Seminar meiner Austauschorganisation übernachteten wir zunächst in der historischen Stadt Colonia del Sacramento am uruguayischen Ufer des Rio de la Plata, um dann am nächsten Tag mit der Fähre überzusetzen.

Sowohl in Buenos Aires als auch in Colonia hatten wir unsere Unterkunft in Hostels, die aufgrund ihrer Preiswertigkeit, tollen Lage und netten Mitarbeitern eine wundervolle Möglichkeit für junge Reisende und Backpacker ist.

In Buenos Aires lag unser Hostel im Viertel "Palermo", einem sehr beliebten und gut besuchten Studentenviertel mit vielen Läden, Restaurants und Parks, das mitten im Zentrum der Stadt gelegen ist. Dort besuchten wir viele bekannte Orte wie zum Beispiel "la Casa Rosada", das Rathaus von Buenos Aires, und die "Catedral Metropolitana", also die größte Kirche der Stadt, wo der argentinische Nationalheld General San Martín begraben liegt. Ansonsten besichtigten wir das Stadion des argentinischen Fußballclubs "Boca Juniors" und die anliegenden Touristenläden, um schon einmal für meine doch schon recht baldige Rückkehr Geschenke einzukaufen.

Doch wie jede Stadt hat auch diese eine Menge hässlicher Viertel mit Ghettos, Drogen und Armut. Besonders die etwas außerhalb gelegenen Teile sind für das normale Touristenherz mit Sicherheit etwas zu intensiv, doch ich bin froh, sie gesehen zu haben, um mir einmal mehr der schwierigen Situation in Südamerika bewusst zu werden und mir vorzunehmen, in meiner Zukunft etwas dagegen zu unternehmen. Alles in allem aber ist Buenos Aires, trotz der momentanen Preisanstiege, definitiv ein Touristenparadies und auf jeden Fall für jeden Südamerikaliebhaber zu empfehlen.

Wieder zurück in meinem kleinen Uruguay war ich in der vergangenen Woche gemeinsam mit allen Mitschülern aus meinem Jahrgang drei Tage auf Klassenfahrt auf einem privaten Landstück, das bereits seit Generationen im Besitz meiner Schule und der Schwesterschulen ist. Der Ausflug, geprägt von von Gruppenaktivitäten, religiösen AGs (die dürfen bei einer katholischen Privatschule natürlich nicht fehlen!) und anderen Dingen, hat uns noch näher zusammen gebracht. Und mir graut schon davor, dass ich mich von meinem Leben in Uruguay schon bald wieder verabschieden werden muss. 

Casa Rosada, Regierungssitz von Argentinien und Buenos Aires

Casa Rosada, Regierungssitz von Argentinien und Buenos Aires

Quelle:

 

Stadion des argentinischen Fußballclubs "Boca Juniors"

Stadion des argentinischen Fußballclubs "Boca Juniors"

Quelle:

 

Unser Hostel im Viertel "Palermo"

Unser Hostel im Viertel "Palermo"

Quelle:

 

Blick ins Innerere des Hostels

Blick ins Innerere des Hostels

Quelle:

 

Auf Klassenfahrt

Auf Klassenfahrt

Quelle:

 

Der Natur nah

Der Natur nah

Quelle:

 

Leben auf dem Bauernhof

Leben auf dem Bauernhof

Quelle:
Voriger Artikel