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An den Traumstränden Neuseelands

Lara macht work&travel in Neuseeland An den Traumstränden Neuseelands

Lara Zube reist gerade in Work&travel-Manier durch Neuseeland. Die Rundreise auf der Halbinsel Coromandel führte sie in die Muschelstadt Coromandel Town und zu den berühmten Stränden, Hahei Beach mit der Cathedral Cove und zum Hot Water Beach. Eine Reise wert, findet sie.

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Malerische Landschaft zwischen Hahei Beach und dem Hot Water Beach.

Quelle: privat

Mein Wochenendtrip nach Coromandel, Neuseeland, mit vier Klassenkameraden liegt zwar schon etwas zurück, aber er war unvergesslich und deswegen möchte ich ihn mit euch teilen. Wir mieteten uns einen Leihwagen und machten einen spontanen Ausflug dorthin. Da ich als Einzige einen internationalen Führerschein besitze, über 21 Jahre alt bin und somit alle Bedingungen erfüllte, übernahm ich die Rolle des Fahrers. Der Linksverkehr hier in Neuseeland war für mich anfangs eine kleine Herausforderung. Nicht nur meine Wenigkeit war beim Starten des Motors und beim Verlassen des Mietautoverleihs etwas aufgeregt. Denn vorher hatte ich bereits die typischen Fehler gemacht: Ich stieg auf der Beifahrerseite ein und griff ins Leere, als ich mich anschnallen wollte. Glücklicherweise hatte die Karre Automatik.

Auf dem Weg nach Coromandel

Auf dem Weg nach Coromandel

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Unsere Rundtour

Unsere Rundtour

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Aber ich gewöhnte mich sehr schnell an den Linksverkehr und sobald wir Auckland verlassen hatten, konnten wir auch entlang der Road 25 die Aussicht aufs Meer genießen. Die wunderschöne Strecke "Pohutukawa Coastline" war nicht nur ebenerdig, sondern führte auch durch das Gebirge und war sehr kurvig. Am liebsten hätten wir alle zehn Meter angehalten und Fotos geschossen, aber so wären wir nie in Coromandel Town angekommen. Normalerweise braucht man drei Stunden mit dem Auto.

Die Strecke entlang am Meer

Die Strecke entlang am Meer

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Coromandel Town ist ein sehr kleiner, netter Ort im Norden Neuseelands mit viktorianischer Architektur, schicken Cafés und interessanten Kunstläden. Die Stadt ist umgeben von Stränden und Wäldern und berühmt für seine Muscheln. Letzteres konnten wir leider nicht testen, da die Muschelsaison noch nicht begonnen hatte. Die Fischsaison dauert zwar vom 1. September bis circa 31 März, aber verkauft werden die Muscheln erst ab 15 Juli bis 21. Dezember. Im Vergleich zu Auckland ist diese "Stadt" ein Dorf und wir waren alle ein wenig überrascht bzw. von der Bezeichnung "Coromandel TOWN" mit größeren Erwartungen beeinflusst.



Wir machten vor Ort den " Driving Creek Railway & Potteries" - also eine einstündige Schmalspurbahn-Tour mit. Sie führte über steile Hänge, Bockbrücken und durch Tunnel und endet am Aussichtspunkt "Eyefull Tower", von wo aus man eine schöne Sicht auf die Berge, die Wälder und den Hauraki Golf hat.

Die Schmalspurbahn

Die Schmalspurbahn

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Der Aussichtspunkt

Der Aussichtspunkt

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Blick auf die Kauri-Bäume

Blick auf die Kauri-Bäume

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Blick auf den Golf

Blick auf den Golf

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Auf der Tour fährt man an unzähligen Kunstwerken und Aufforstungen vorbei. Auf dem ehemaligen Privatgelände wurden 17 000 Jungbäume geplanzt, unter anderem auch 9 000 Kauri. Das sind eine neuseeländische, größe Baumart. Die Highlights waren der traumhafte Ausblick und die einzigartige Eisenbahn. Aber wir bezahlten 25 NZ-Dollars pro Person für die einstündige Fahrt und durften lediglich zehn Minuten auf der Plattform verbringen, um rechtzeitig wieder mit der Eisenbahn den Rückweg anzutreten. Für diese kurze Zeit schon ein stolzer Preis!

Wir machten uns danach über die Road 309 auf den Weg nach Whitianga, der nächst größeren Stadt, um uns dort ein Hostel für die Nacht zu suchen. Unterwegs hielten wir bei einem Bauern an, dessen Schweine und Tiere frei auf dieser Straße herumliefen. Ein süßes kleines Ferkel gewann sofort unser Herz.

Beim Ferkel-Bauern

Beim Ferkel-Bauern

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Das Ferkel unseres Herzens

Das Ferkel unseres Herzens

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Für günstige 22 NZ-Dollars fanden wir in Whitianga eine Bleibe und schlossen den Tag in einem Restaurant mit einem schönem Essen ab. Am nächsten Morgen fuhren wir nach Hahei Beach.

Auf zu den berühmten Hotspots

Auf zu den berühmten Hotspots

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Vom Parkplatz aus geht man 40 Minuten zum Cathedral Cove mit ihrem berühmten, gigantischen Steinbogen und der natürlichen Wasserfalldusche.

Die Cathedral Cove

Die Cathedral Cove

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Die Wasserfalldusche

Die Wasserfalldusche

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Das Wetter war nicht das Beste, aber größtenteils trocken und als wir unten am Strand angelangt waren, zeigte sich auch die Sonne. Dieser Ort war auch Drehort von dem Film "Die Chroniken von Narnia". Einfach unglaublich schön und traumhaft und bis dahin das Beste, was ich in Neuseeland gesehen hatte. Auf jeden Fall ein Besuch wert!

Hahei Beach

Hahei Beach

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Für uns ging es dann weiter zum Hot Water Beach. Je zwei Stunden vor und nach der Ebbe hat man Zugang zu einem Strandabschnitt vor einem Felssprung in der Mitte des Strandes, wo heißes Wasser aus der sandigen Oberfläche heraussprudelt. Mit einem Spaten, den man an jeden Shop für 5 NZ-Dollar ausleihen kann, oder mit den Händen kann man dort ein Loch graben und schon hat man sein eigenes, privates Thermalbad.

Touris im Thermalbad

Touris im Thermalbad

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Aufgrund des Zeitmangels, da wir das Auto am selben Tag noch um 17 Uhr abgeben mussten, konnten wir leider selbst kein Loch graben und baden. Wir schauten den Badegästen nur zu und schon waren wir wieder auf dem Rückweg. Tja, der Reisestress ;)

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