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Ein Muss: Ausflug zur Vulkaninsel Rangitoto

Lara macht work&travel in Neuseeland Ein Muss: Ausflug zur Vulkaninsel Rangitoto

Was sollte man sich anschauen, wenn man Auckland in Neuseeland besucht? Lara Zube empfiehlt einen Tagesausflug zur Vulkaninsel Rangitoto, wo sie wanderte, Höhlen erforschte und den schönen Blick vom Gipfel und auf Auckland genoss.

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Klassenausflug nach Rangitoto: Lara Zube und ihre Mitschüler eroberten auch den Flax Point, von wo man einen schönen Blick auf Auckland hat.

Quelle: privat

Im August machten einige Klassenkameraden und ich einen Tagesausflug nach Rangitoto. Dies ist der größte und jüngste Vulkankegel Aucklands und ist nur mit der Fähre (20-minütige Fahrt) zu erreichen. Der Vulkan stieg erst vor 600 Jahren aus dem Meer empor und war wahrscheinlich einige Jahre lang aktiv, bevor er erlosch. Wir starteten schon früh am Morgen und nahmen die erste Fähre um 9 Uhr. Das Ticket kostete 14NZ-Dollar für hin und zurück.



Erster Blick auf die Vulkaninsel Rangitoto

Erster Blick auf die Vulkaninsel Rangitoto

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Ehrlich gesagt, war mir die Insel komplett unbekannt bzw. hatte ich mich auch vor Ausflugsantritt nicht informiert. Umso mehr war ich letztlich von der naturbelassenen Schönheit beeindruckt. Denn die rauen Hänge aus vulkanischer Schlacke haben überraschend viel Flora (u.a. den größten Pohutukawa-Wald der Welt) zu bieten.



Laura, meine Klassenkameradin aus der Schweiz und gleichzeit auch diejenige die den Ausflug plante, ließ uns wissen, dass wir festes Schuhwerk und genügend Verpflegung mitnehmen sollten, da es dort auf der Insel keinerlei Möglichkeiten gibt, sich etwas zu kaufen. Keine Geschäfte, Hotels, Autos, Fahrräder oder sonstige "menschlichen Dinge". Sogar jeglichen Müll muss man wieder mitnehmen!

Ein Ferienhaus

Ein Ferienhaus

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Am Rangitoto Hafen angekommen, gingen wir im Gegensatz zu allen anderen Touris linksherum. Unser erster Stop war der Flax Point. Von hier hatte man einen guten Ausblick auf den Hafen Aucklands und auch wenn der Vulkan von Weitem steil aussieht, aus der Nähe betrachtet, ähnelt er eher einem Ei, das in der Pfanne brutzelt.



Am Flax Point

Am Flax Point

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An diesem Tag hatten wir totales Glück mit dem Wetter, kein einziges Mal hat es geregnet. Teils strahlendblauer Himmel und nur wenige Wolken. Die Sonne ließ uns gut schwitzen, sodass alle in T-Shirt herumliefen.







Im Anschluss nahmen wir den "fast" ebenen "Volcanic Explorer Tour"-Wanderweg, der eineinhalb Stunden dauerte und zum nächsten Stop McKenzie Bay führte. Dann eine weitere Stunde Marsch zum Krater, wo ein Rundweg am Rande entlang und dann weiter zum Summit Lookout, also zum Gipfel führte.



Auf dem Rangitoto Summit Wanderweg

Auf dem Rangitoto Summit Wanderweg

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Die schöne Aussicht

Die schöne Aussicht

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 Man hatte hier oben eine fantastische Aussicht! Es lässt sich kaum in Worte fassen und selbst die geschossenen Bilder zeigen nicht ansatzweise wie schön dieser "fast" unberührte Ort ist. Ein absolutes MUSS, wenn man sich in Auckland befindet!

Einen weiteren Abstecher machten wir zu den Lavahöhlen (Lava Caves). Diese enttäuschten mich ein wenig. Zwar gingen wir durch eine Cave, die stockduster war, aber es waren allerdings nur 20 Meter. Vermutlich hätten wir die Lavahöhlen vor dem Aufstieg des Gipfels besuchen sollen und nicht danach. Die Gipfelerfahrung konnte einfach nichts mehr toppen. Und es wäre vergleichsweise wie einem Kind zuerst den Nachtisch, die größte Schokoladentorte, die es je gesehen hatte, zu servieren und danach einen stupiden Rohkostteller.

Das Innere der Lavahöhlen

Das Innere der Lavahöhlen

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Schon leicht kaputt und mit schweren Füßen nahmen wir den kürzesten Weg zum Hafen (40 Minuten laufen). Dort angekommen, gab es endlich die erste Toilette und manch einer unserer Truppe machte ein kurzes Nickerchen bis uns die letzte Fähre um 16 Uhr abholte.

Wenn man diese tatsächlich verpasst, muss man leider bis zum nächsten Morgen warten und am Strand nächtigen. Wie ich hörte sei dies schon des Öfteren unwissenden Touristen passiert. Erst als wir uns alle verabschiedeten, begann es zum ersten Mal an diesem Tage zu regnen.

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