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Winter in Neuseeland: Ein Rundgang durch Auckland

Lara macht work&travel in Neuseeland Winter in Neuseeland: Ein Rundgang durch Auckland

Lara Zube ist gelernte Versicherungskauffrau und verspürte den Wunsch, mal ein Jahr lang alles hinter sich zu lassen. Mit Minijobs (work&travel) will sie ihre Reisetappen in Neuseeland, einen Abstecher auf die Philippinen und die Fidschi-Inseln finanzieren. Erster Streich: Auckland!

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Lohnt sich eine Sprachschule in Neuseeland?

Lara im Mount Victoria Reserve: Von hier hatte sie einen Ausblick auf die Insel Rangitoto und Auckland.

Quelle: privat

Lara macht work&travel in Neuseeland. Seit mehr als zwei Wochen befinde ich mich nun im wunderschönen Auckland und habe bereits unzählige Dinge erlebt. Vom 3. bis 28. August besuche ich hier die Sprachschule “Worldwide School Of English” im Stadtzentrum und wohne bis zum Folgetag in einer Studentenbude, welche nur zehn Minuten zu Fuß entfernt ist.

Mein erster offizieller ganzer Tag in Neuseeland begann um circa  4 Uhr morgens aufgrund des Jetlags. Gemäß deutscher Zeit war es zu diesem Zeitpunkt 18 Uhr und ich konnte via Facebook meiner Familie und meinen Freunden den obligatorischen "Ich bin gut angekommen"-Gruß schicken. Danach traf ich mich spontan mit einer deutschen Backpackerin namens Tamara in einem Café. Sie flog am nächsten Morgen wieder zurück nach Karlsruhe und sie gab mir sämtliche Infos, Empfehlungen, Erfahrungen und Geschichten über ihr Work&Travel-Jahr in Neuseeland und auf den Fidschi Inseln weiter. Sie erzählte mit viel Begeisterung, aber blickte auch mit einem weinenden Auge zurück.

Anstoßen mit Tamara auf den ihren letzten und meinen ersten Abend in Neuseeland.

Anstoßen mit Tamara auf den ihren letzten und meinen ersten Abend in Neuseeland.



Meinen zweiten Tag verbrachte ich mit einem Stadtbummel. Den Jetlag hatte ich noch immer nicht überwunden und war zu unmenschlicher Zeit bereits wach. Mit meinem Reiseführer fuhr ich ins Zentrum und nutzte den sonnigen Tag.

Ich startete in den Arkaden "St. Kevin's Arcade", wo man in vielen kleinen Secondhandläden stöbern und preisgünstig shoppen kann. Weiter ging es durch den idyllischen, mit Palmen besetzten Myers Park, am Aotea Sqare vorbei, um dann direkt in DIE Shoppingmeile schlechthin namens Queensstreet (vergleichbar mit der Hamburger Mönkebergstraße) zu gelangen. Die Vielfältigkeit, die allein diese Stadt bietet, brachte mich mehrmals zum Staunen. Sei es die belebte Hauptstraße mit den Touristen, Studenten, Backpackern und einheimischen Kiwis oder konträr die ruhigen Parks und natürlich nicht zu vergessen die unzähligen teils sehr preiswertige Restaurants/Fressbuden. Ein Paradies für Feinschmecker und Hungrige!

St. Kevin’s Arcade

St. Kevin’s Arcade



Der Myers Park

Der Myers Park



Auf dem Aotea Sqare

Auf dem Aotea Sqare





Einkaufsstraße mit Civic Center

Einkaufsstraße mit Civic Center



Gemäß Reiseführer ging ich an der Auckland Art Gallery vorbei. Das ist die größte Kunstgalerie Neuseeland und diese werde ich mal bei schlechtem Wetter besuchen. Hier sind 15 000 Werke aus unterschiedlichen Epochen von europäischen und neuseeländischen Künstlern ausgestellt.

Die Auckland Art Gallery

Die Auckland Art Gallery



Das trockene Wetter wollte ich jedoch weiter für einen Spaziergang nutzen. Der neuseeländische Winter gleicht keinesfalls dem in Deutschland. Hier haben wir durchschnittlich nur 12°C, wobei es von einer Sekunde auf die andere aus Eimern regnen kann. Deshalb kann man dem Wetterbericht nicht einmal ansatzweise vertrauen, wie ich schon feststellen musste. Einfach unberechenbar!

Hinter der Auckland Art Gallery befindet sich der große und sehr gepflegte Albert Park und gleich nebenan befindet sich der University Clock Tower. Und dann ging es zurück zur Queenstreet über die Vulcane Lane mit ihren alten Pubs. Hier endete meine Tour und ging zurück in die Studentenbude.

Der Albert Park

Der Albert Park



Der Turm

Der Turm



Am nächsten Tag spazierte ich am Hafen von Auckland vorbei, um die Fähre nach Devonport zu nehmen und gleichzeitig den empfohlenen Fish Market zu besuchen. Etliche frische Fische waren zu bestaunen und mein Magen litt hierbei nur minimal. 

Angebot auf dem Fischmarkt

Angebot auf dem Fischmarkt



Um 10 Uhr nahm ich die Fähre nach Devonport in der Hoffnung, dass das Wetter gleichermaßen sonnig werden würde wie am Vortag.

Während der Überquerung sah man vom Inland schon riesige Gewitterwolken herankommen. Als Erstes begab ich mich zum Mount Victoria Reserve, von wo man einen wunderschönen Rundumblick auf Aucklands Zentrum und die Insel Rangitoto hat.

Mount Victoria Reserve

Mount Victoria Reserve



Schöner Blick auf Auckland

Schöner Blick auf Auckland



Insel Rangitoto

Insel Rangitoto



Bei meinem Glück fing es während des Aufstieges zum North Head binnen Minuten wie nichts Gutes an zu schütten. Das war die erste Bewährungsprobe für mein wasserfestes Weihnachtsgeschenk. Im nächsten Moment verflog das Unwetter wieder und es wurde klarer. Doch nach der erzwungenen Bananenpause unter einem mikrigem Baum und mit einer Schlecht-Wetterlaune war mir nicht mehr nach Sightseeing zumute. So beschloss ich nur noch die allernötigsten Spots wie zum Beispiel das Navy Museum zu begutachten und dann direkt am Wasser entlang zum Hafen Devonports zurückzukehren. Das berühmte Schokoladenmuseum habe ich aufgrund meiner Faulheit missachtet.

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