Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Gewitter

Navigation:
Bella Italia!

Italien ist ein herrliches Land. Große Berge, blaue See, morsche Banken. Unter der Decke schmort ein megadickes Finanzproblem, denn die Banken dort sitzen auf 360 Milliarden Euro an faulen Krediten. Bella Italia!

Italien ist ein herrliches Land. Große Berge, blaue See, morsche Banken. Unter der Decke schmort ein megadickes Finanzproblem, denn die Banken dort sitzen auf 360 Milliarden Euro an faulen Krediten.

Italien ist ein herrliches Land. Große Berge, blaue See, morsche Banken. Unter der Decke schmort ein megadickes Finanzproblem, denn die Banken dort sitzen auf 360 Milliarden Euro an faulen Krediten.

An der Börse sucht man sie mit der Lupe, so klein sind sie, aber sehr gefährlich. Ihr Finanzmüll frisst sich täglich tiefer in Bilanz und Eigenkapital. Bei Licht betrachtet, sind sie alle pleite.

Sorgt sich jemand? Offenbar nicht, denn sonst hätten die Leute ihr Geld dort abgeholt. Solange aber der Automat buntes Bargeld ausspuckt, heißt es „tutto bene!“ Alles gut! Würden Sie bei so einer Bank einen Kredit aufnehmen? Warum nicht? Aber würden Sie ihr Geld anvertrauen? Besser nicht! Es steht zu befürchten, dass ihre glänzenden Werbeplakate die Banken selbst überleben.

Wenn Banken Kredite vergeben, fragen sie immer nach Sicherheiten. Danach sollten Sparer ihre Bank auch fragen, wenn sie Geld für Null-Zinsen bunkern. Mehr als ein „Draghi zahlt!“ können sie nicht an Sicherheit bieten. Seit Jahresbeginn gibt es ein Gesetz, wonach 100000 Euro Guthaben eines Sparers durch den Einlagensicherungsfonds abgesichert wären. In der Praxis aber rufen Italiens Banken nach 150 Milliarden Euro von wem auch immer. Sonst müssten ja die italienischen Sparer per Gesetz enteignet werden. Entweder kommt das Geld vom europäischen Steuerzahler oder aus der Druckerpresse. Draghi zahlt schon! Und so wird man wieder mal die Sonne am Himmel festkleben und rosarote Brillen verteilen. Zudem gewöhnt man sich daran, dass die Sorgen nur andere haben und diese auch die Zeche zahlen. Und so sitzt man am Hafen im sonnigen Lazise – rechts eine Kirche, links die UniCredit. Dann fragt man sich, wer wohl die Zeit länger überdauern wird und zahlt seinen Milchkaffee in Euro – und stellt sich schon wieder die gleiche Frage.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Frank Meyer
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den Juli 2017.

Sollte das Fliegen von Drohnen am Strand verboten werden?

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Moin Welt!

Blogs von jungen Nordlichtern, die es in die Welt zieht.

Grünschnack

Martina Janke-Hansen und Susanne Peyronnet bloggen zur LGS 2016.

Meyers Marktplatz

Frank Meyers herausragender Blick auf Geld und Märkte.

Kabels Lübeck-Blog

Hanno Kabel kommen etwas abwegige Ideen zur Stadt Lübeck.

Abseits

Peter Intelmann schreibt witzig und tiefsinnig über Fußball.

Die moderne Frau

Sabine Latzel über Beruf, Familie, Haustiere, Haushalt.