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Der Dax kommt nicht voran

Pünktlich mit den ersten Lebkuchen taucht jetzt auch wieder der Begriff der „Jahresenderallye“ auf. Die Anleger erwarten das, sagen Experten. Na mal sehen, ob es wieder schiefgeht. Der Dax kommt nicht voran

Pünktlich mit den ersten Lebkuchen taucht jetzt auch wieder der Begriff der „Jahresenderallye“ auf. Die Anleger erwarten das, sagen Experten. Na mal sehen, ob es wieder schiefgeht.

Pünktlich mit den ersten Lebkuchen taucht jetzt auch wieder der Begriff der „Jahresenderallye“ auf. Die Anleger erwarten das, sagen Experten. Na mal sehen, ob es wieder schiefgeht. Wo der Dax am Jahresende steht? Fragen Sie mich am 1. Januar noch einmal. Fakt ist, er kommt nicht voran. Dabei sollte er zum Jahresende bei 11844 Punkten stehen, meinte die Expertenschaft zum Jahresbeginn, als der Dax bei 10743 Zählern startete. Erwarten Sie nichts von Prognosen! Viele werden wohl mit Dartpfeilen geworfen. Gleiches gilt für Gold. Das gelbe Blech ist diese Woche um vier Prozent billiger geworden. Nur (!) noch 18 Prozent beträgt der Jahresgewinn – weil die US-Zinsen steigen könnten. Wie oft eigentlich noch? Als sie das letzte Mal zwischen 2003 und 2006 von einem auf 5,25 Prozent angehoben wurden, stieg Gold um 60 Prozent. Zudem hieß es, die EZB wolle monatlich nur noch 70 statt 80 Milliarden Euro im Monat drucken, was eine Ente war. Manch Knallkopp schwafelte trotzdem von einer Straffung der Geldpolitik. Und da wäre noch die Deutsche Bank. Nein, lassen wir das! Schließlich hat die US-Ratingagentur Moody’s den deutschen Banken Stabilität attestiert.

Vielleicht meinen sie auch die eines Kartenhauses. Moody’s? Haben die nicht damals auf die giftigen Kreditpakete ein AAA-Siegel geklebt, als die stinkende Brühe unten schon heraus tropfte?

Unterdessen stieg der weltweite Schuldenberg auf rekordhohe 152 Billionen US-Dollar. Das entspricht 225 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Tja, wenn die Schulden stärker wachsen als die Wirtschaft, ist das wie ein Auto mit immer mehr PS, welches immer langsamer fährt und dann rückwärts in den Graben rollt. Das ist der Grund, weshalb ich Gold so genau beobachte. Irgendwann gibt es kein Wachstum mehr, sondern nur noch explodierende Schulden.

LN

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