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Sein Name war Nase

DIE MODERNE FRAU Sein Name war Nase

Fast alle Mädchen, die in den 1970er Jahren zur Welt kamen, wurden Sabine, Sandra, Claudia oder Nicole genannt, manchmal waren noch Andrea oder Tanja dabei, und ...

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Von Sabine Latzel sabine.latzel@LN-Luebeck.de

Fast alle Mädchen, die in den 1970er Jahren zur Welt kamen, wurden Sabine, Sandra, Claudia oder Nicole genannt, manchmal waren noch Andrea oder Tanja dabei, und die trafen sich später mit Thomas, Michael, Markus, Frank, Stefan oder Andreas. Eine schöne Zeit, doch nach Schätzungen der Frau wurden insgesamt nur 25 bis 30 Vornamen für alle ausgegeben – ein übersichtliches Angebot, anhand dessen allein jedoch Menschen nicht auseinanderzuhalten waren.

Deswegen trug fast jede/r einen Spitznamen. Ausgangspunkte dafür konnten TV-Serien sein – die Frau war mit „Porky“ und „Lassie“ in einer Klasse – oder körperliche Merkmale: „der Lange“, „Nase“, „Dickie“ oder „Erbse“. Beliebt war die rustikale Ansprache mit dem Nachnamen, auch bei Mädchen, hinzu gesellten sich Abseitiges (ein Bekannter der Frau wurde nach seiner Hausnummer „8 A“ gerufen) und Spitznamen, deren Entstehungsgeschichte im Dunkeln lag: „Geröllheimer“, „Kippe“, „Asimax“, „Meyerbirne“.

Das gibt es heute nicht mehr, sagt ein Vertreter der nachfolgenden Generation, die kaum noch Spitznamen trägt. Wahrscheinlich, weil sich Eltern mittlerweile richtig mühen bei der Namensgebung, die Frau möchte jetzt keine konkreten Beispiele anführen, doch viele Kinder verfügen ja inzwischen über zwei bis drei Vornamen, aus Japan, Finnland oder vom äußeren Rand der Mongolei, sie heißen wie Popstars aus Übersee oder ganz altertümlich wie ihre Urgroßeltern, aber keine/r wie die/der andere. Nur Namen wie Sabine, Nicole, Thomas oder Michael sind offenbar selten geworden – schade, andererseits sind auch „Nase“, „8 A“ und „Meyerbirne“ verschwunden, und von diesem erbaulichen Gedanken getragen grüßt herzlich: Ihre Lazy.

LN

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