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Space Blues und die Drei-Sorten-Regel

DIE MODERNE FRAU Space Blues und die Drei-Sorten-Regel

Nie wieder kann sich die Frau über Musik unterhalten, denn wie sie bei einem Festival gelernt hat, weiß sie darüber nichts, überhaupt nichts, und das ist noch vorsichtig formuliert.

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Von Sabine Latzel sabine.latzel@LN-Luebeck.de

Nie wieder kann sich die Frau über Musik unterhalten, denn wie sie bei einem Festival gelernt hat, weiß sie darüber nichts, überhaupt nichts, und das ist noch vorsichtig formuliert.

Diese Erkenntnis traf sie beim Studium des Festival-Programmheftes, welches jeder der auftretenden Bands einige Zeilen widmete, die es in sich hatten. Eine Band ist demnach „agitprop-aggressiv“ sowie „perkussiv-latinorhythmisch neu verortet“. Jedes Lied einer anderen Formation klingt, „als könnte es in der kathartischen Schlüsselszene eines Coming-of-Age-Films laufen“. Eine weitere Musiker-Vereinigung steht sowohl für „R & Beyond“ und „Desert Disco“ als auch für „Space Blues“ und „Glam-a-Billy“.

Aha. Die Frau ist ja in den 1980er und 1990er Jahren musikalisch sozialisiert worden, damalige Band-Beschreibungen beschränkten sich, der Drei-Sorten-Regel („Schoko-Vanille-Erdbeer“, „Graubrot-Weißbrot-Schwarzbrot“) folgend, auf Pop, Rock und Schlager, später kamen dann noch Punk, Heavy Metal, Elektro, Soul und Rap hinzu, und damit hatte es sich. Alle wussten, was gespielt werden sollte, es gab Getränke, und dann wurde es lustig.

Heute scheint das zu schlicht, aber egal, die Frau ist dann bei dem Festival einfach irgendwohin gegangen. Ihre Eindrücke: „Agitprop-aggressiv“ war Pop mit englischen Texten, die „kathartische Schlüsselszene“ kam eher rockig rüber, und die „Desert Disco“ gemahnte an eine Art langsamen Punk. Mit derartigen Einschätzungen hat sie auf einem Musikfestival eigentlich nichts zu suchen, aber es gab Getränke, und es wurde lustig, vor allem, als dann später am Abend am Bierstand wieder die gute, alte Drei-Sorten-Regel zur Sprache kam („Pils-Export-Dunkel“).

LN

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