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„Tatort"-Blitzkritik Nr. 136: „Der Wüstensohn" (München) Bayerisch korrekt

Nervtötende Musik, kaum Verdächtige, politisch unsaubere Dialoge: Leicht macht es einem Münchner Tatort diesmal nicht, ihn zu mögen.

Tatort-Blitzkritik Nr. 135, "Verfolgt" (Luzern) Zwei Schweizer in Banken-Stahlgewittern
Von Michael Berger

Muss denn ein Krimi, der in der Schweiz angesiedelt ist, unbedingt vom leidigen Steuerflucht-Thema handeln? Von diesen undurchsichtigen Geldschiebereien in und über das Land des unbeschränkten Bankgeheimnisses?

„Tatort“-Blitzkritik Nr. 134: „Paradies“ (Wien) Alter schützt vor Morden nicht

Das Wiener Ermittlerduo Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) ist auf dem besten Weg, sich Kultstatus zu erobern. Dabei ermitteln sie diesmal gar nicht in der Wiener Unterwelt, sondern in der Provinz der Steiermark – wo sie sogar mal für ein Ehepaar gehalten werden, was für treue „Tatort“-Zuschauer irgendwie überfällig war.

„Tatort“-Blitzkritik Nr. 133: „Freigang“ Treffpunkt bei der Puffmutter

So muss ein „Tatort“ sein: gutes Drehbuch, starke Darsteller und vor allem anderthalb Stunden Spannung. Wie Kommissar Thorsten Lannert (Richy Müller) undercover  im Knast und draußen sein Kollege Sebastian Bootz (Felix Klare) Schritt für Schritt einer Gefängnis-Mafia auf die Schliche kommen, ist feine Krimi-Kost.

Tatort-Blitzkritik Nr. 132 "Alle meine Jungs" (Bremen) Müll-Klischees

Zeig mir deinen Müll und ich sage dir, wer du bist: Es ist die Schlüsselszene in diesem Bremer Tatort, der zwielichtige Bewährungshelfer "Papa" Uwe Frank (sehr gut gespielt von Roeland Wiesnekker) verblüfft Kommissarin Inga Lürsen damit, was er alles über sie und ihre Tochter weiß, nach Durchstöbern ihres Abfalls. Erpressungsmaterial. Ein spannender, origineller Moment in diesem Krimi.

Tatort-Blitzkritik Nr.131: „Ohnmacht“ (Köln) Letzter Ausweg Mord

Was ist das für eine Welt. Brutal, digital, Ärger überall. Das Böse wohnt nicht im sozialen Brennpunkt, sondern kommt aus bestem Hause. Selbst im Dienst haben Ballauf und Schenk jede Menge Ärger. Einigermaßen Halt finden sie nur an der Wurstbude - aber selbst da ist manchmal das Essen aus.

Tatort-Blitzkritik Nr. 130, „Am Ende des Flurs“ Eine Wiederauferstehung

Der München-„Tatort“ hat seit 1991 mit Franz Leitmayr  (Udo Wachtveitl) und Ivo Batić  (Miroslav Nemec) dasselbe Personal, deshalb war es bemerkenswert, dass in der Folge „Am Ende des Flurs“ neben den vertrauten wieder einmal zwei neue Gesichter mitmachen durften: Kalli Hammermann als emsiger Assistent Ferdinand Hofer und Christine Lerch als Fallanalytikerin  LisaWagner.

Tatort-Blitzkritik Nr. 129: „Kaltstart“, 27.4.2014 (Hamburg 2) Überfrachtet

Der erste Fall, bei dem Tatort-Kommissare überregional für die Bundespolizei ermitteln – das versprach prickelnde Spannung. Die gab es auch, doch am Ende blieb der fade Nachgeschmack eines Krimis, in den man zu viel hineinpacken wollte und deshalb am Ende zu wenig herausbekam.

 

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