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Tatort-Blitzkritik Nr. 157: „Das Haus am Ende der Straße“ (Frankfurt) Grüße aus dem Wilden Westen

Die Frage, wie viel man dem Tatort-Publikum zumuten kann, wurde beantwortet: Wer sich den letzten Fall des Frankfurter Ermittlers Steier bis zum Schluss angetan hat, muss schon recht dickhäutig sein. Selten war die Versuchung so groß, den Apparat schon vorher abzuschalten.

Tatort-Blitzkritik Nr. 156: "Blutschuld" (Leipzig) Zu viel Blut und zu wenig Mimik

Gibt es eine Familie ohne Probleme? Wohl kaum. Aber so viele müssen es ja nun wirklich nicht sein. Wer zur Familie Kosen gehört, kann einem nur aufrichtig leid tun. Harald Kosen (Bernhard Schütz) wird ermordet - und Motive gibt es reichlich.

Tatort-Blitzkritik Nr. 155 „Chateau Mort“ (Konstanz) Wirre Mixtur aus dem Labor

Dieser „Tatort“ kann sich nicht entscheiden. Wir erfahren viel über die Sehnsucht von Kommissarin Klara Blum nach einem Mann, wir erleben den wohl ältesten Mord der „Tatort“-Geschichte. Aber dazu kommt ein allzu wirr zusammengerührter Verschnitt aus auftauchenden Verdächtigen, neuen Zweifeln und Kehrtwendungen.

Tatort-Blitzkritik Nr. 154, "Freddy tanzt" (Köln) Tanz weiter, Freddy

Schlimm genug, wenn alle wegschauen, obwohl jemand Hilfe braucht. Doch so bewegend der Ansatz ist, so sehr geht der Film am Zuschauer vorbei. Heraus sticht jedoch eines: Dietmar Bär ist ein toller Schauspieler.

Tatort-Blitzkritik Nr. 153: Borowski und der Himmel über Kiel (NDR) Starker Stoff

Eine Leiche ohne Körper, Landwirte auf Drogen und eine Doppel-Vergewaltigung: Der neue Tatort aus dem hohen Norden ist nichts für Zartbesaitete, er testet die Grenzen seiner Zuschauer bis aufs Äußerste.

Tatort-Blitzkritik Nr. 152, "Die Sonne stirbt wie ein Tier" (Ludwigshafen) Hallo, Sigmund Freud!
Von Michael Berger

Der Ludwigshafen-„Tatort“ betrieb jede Menge Seelenkunde.

Tatort-Blitzkritik Nr. 151, "Hydra" (Dortmund), Beklemmend, spektakulär, überzeugend

Wenn man als Zuschauer ganz gebannt vor dem Fernseher sitzt und jegliche Ablenkung keine Chance hat, dann spricht das für eine sehr gute Story. Genauso war es bei diesem Tatort aus Dortmund. Er war beklemmend, rauh, spektakulär, immer spannend und bot überraschende Wendungen.

Tatort-Blitzkritik Nr. 150: „Deckname Kidon“ Bibi nicht schrullig genug

Das sollte wohl großes Kino werden: die Wiener Ermittler in einem Dickicht aus Atommafia, Waffenschieberei und Geheimagenten aus dem Nahen Osten. Der Versuch ist misslungen. Am Ende ist die Handlung so überladen, dass sie den Zuschauer schwindelig auf dem Sofa zurücklässt.

 

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