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Tatort-Blitzkritik
Tatort-Blitzkritik Nr. 214, Feierstunde (Münster), 25. September

Wer gedacht hat, Münster kann nur albern, wird in der 30. Folge dieser Tatort-Reihe eines besseren belehrt. Axel Prahl und Jan Josef Liefers spielen diesmal großartig auf, würzen einen erstaunlich spannenden Krimi mit dem ihnen eigenen Witz.

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Tatort-Blitzkritik Nr. 213, Freitod (Luzern), 18. September
Von Michael Berger

Dieser Krimi ist stark - aber auch eine Zumutung. Zunächst für die Darstellerin einer Sterbenden: Barbara Magdalena Ahren muss als Gisela Aichinger ihr Leben in überaus realistischer Weise lassen – mit dem Gift Pentobarbital und den Ritualen eines Sterbehilfevereins, die  nicht so würdevoll sind, wie  solche Initiativen oft behaupten. Die 66 Jahre alte Schauspielerin gibt die Sieche, die aus dem Leben scheiden will,  so überzeugend verzweifelt, dass man ihr vor diesem Schritt nicht abraten will. 

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Tatort-Blitzkritik Nr. 212, Die Kunst des Krieges (Wien), 4. September 2016

Das Schöne am Wiener Tatort ist, dass man sich immer auf das Ermittlerduo freuen kann, egal, ob die Handlung nun spannend oder langweilig, das Drehbuch überzeugend oder eher unrealistisch ist...

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Tatort-Blitzkritik Nr. 211: „HAL“ (Stuttgart)

Ein Computerprogramm übernimmt die Macht: Der Stuttgarter "Tatort" wagt sich ins Science-Fiction-Genre und entwickelt eine düstere Vision, in der sich eine selbstlernende Software über ihre Schöpfer erhebt und sogar einen Mordverdächtigen ans Messer liefert. Das Experiment ist einigermaßen geglückt, "HAL" ist ein fesselnder Film. Am Ende bleibt die Logik allerdings auf der Strecke.

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Tatort-Blitzkritik Nr. 210: „Durchgedreht“ (Köln)
Von Michael Berger

Das Geistlose an Fernsehkrimis und insbesondere an vielen "Tatort"-Geschichten ist doch: Da geschieht zu Beginn ein Kapitalverbrechen, gerne ein bestialischer Mord, und schon gruppiert sich um die Tat eine übersichtliche Zahl an höchst Verdächtigen, aus deren Kreis die Ermittler am Schluss den wirklichen Bösen dingfest machen.

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Tatort-Blitzkritik Nr. 209: „Wir- Ihr - Sie“ (Berlin)

Schwulen-Sex in einem Tatort? Das gab es so noch nie zu sehen. Während seiner Kollegin Rubin das Privatleben entgleitet, darf Kommissar Karow zügellos durch die Berliner Nacht schweifen. Der aktuelle Fall - der letzte vor der Sommerpause - wird zur Nebensache. Ein Glück!

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Tatort-Blitzkritik Nr. 208: „Das Recht, sich zu sorgen“ (Nürnberg)

Ein sympathisches Ermittlerteam verstrickt sich in einem Dickicht an Handlungssträngen. Der zweite Franken-“Tatort“ ist hoffnungslos überladen. Schade. Ein besseres Drehbuch – und schon könnten wir zu Fans von Ringelhahn und Voss werden.

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Tatort-Blitzkritik Nr. 207: "Der hundertste Affe" (Bremen)

Der Bremer Tatort ist irgendwie unsexy und bieder? Wer dieses Vorurteil mit sich herumträgt, wird heute - mal wieder - eines Besseren belehrt. "Der hundertste Affe" ist ein Thriller im Kinoformat.

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Alle „Tatort“-Teams im Überblick

Ein Überblick über die „Tatort“-Teams der ARD