Navigation:
Tatort-Blitzkritik Nr. 173, „Schutzlos“ (Luzern) Arme Schweine, öde Stadt, starker Krimi

Ja Grüezi ­‑ so aktuell kann ein ARD-„Tatort“ sein: Angesichts der Diskussion um die Behandlung von Flüchtlingen kommt der Krimi von Manuel Flurin Hendry zur rechten Zeit. Und er bietet auch noch eine starke Geschichte.

Tatort-Blitzkritik Nr. 172, „Der Inder“ (Stuttgart) In die Irre geführt

Nichts gegen mysteriöse Einstiegsszenen in einen Krimi. Etwas Verwirrung zu stiften kann der Spannung ja gut tun. Aber die erste Szene im Stuttgarter Tatort, die am Schluss etwas anders gefilmt wieder auftaucht, führt uns völlig in die Irre.

Tatort-Blitzkritik Nr. 171: „Wer Wind erntet, sät Sturm“ (Bremen) Laues Lüftchen

Viel Pathos, jede Menge Klischees und ein wenig Spannung zum Schluss: Der neue Tatort aus Bremen beleuchtet die Folgen der Windenergie für Mensch und Natur - wird dem Thema aber nur mäßig gerecht.

Tatort-Blitzkritik Nr. 170: „Gier“ aus Wien Zwei Grantler und viele Akademiker
Von Michael Berger

Wenn sich „Tatort“-Kommissare zu Beginn einer Folge herausputzen, um einer Festivität beizuwohnen, weiß man, dass ein Interruptus ansteht: Bevor es richtig gemütlich oder feierlich werden kann, kommt der Anruf – Einsatz!

Tatort-Blitzkritik Nr. 169: „Erkläre Chimäre“ (Münster) Komik als reiner Selbstzweck

Ja, wir wissen es nun langsam: Axel Prahl und Jan Josef Liefers sind die aller-aller-lustigsten Kommissare auf der nach oben offenen Tatort-Humor-Skala. Aber die beiden scheinen das auch zu wissen und sind sich selbst genug. Wieder ein Sonntagabend, der in reiner Blödelei versinkt.

Tatort-Blitzkritik Nr. 168: "Roomservice" (Ludwigshafen) Mächtige Männer, starke Frauen

Lena Odenthal war noch nie wirklich spannend - das ändert sich auch in ihrem 62. Fall nicht, findet unsere Autorin. Doch nicht alles ist schlecht an diesem Tatort...

„Tatort“-Blitzkritik Nr. 167: „Kälter als der Tod“ (Frankfurt) Der Trick mit der Zeitmaschine

Hui, dieser „Tatort“ hat sich übernommen. Das Drehbuch ist überladen mit einer abgründig verwobenen Familien-Story, wie sie Henning Mankell für seine Wallander-Romane ersonnen hat. Die Dialoge der neuen Frankfurter Ermittler wirken am grünen Tisch konzipiert und unecht.

„Tatort“-Blitzkritik Nr. 166: „Schwerelos“ vom 3. Mai 2014 (Dortmund) Höhenangst und freier Fall

In „Schwerelos“ hielten sich der eigentliche Kriminalplot und die häuslichen Probleme der Damen und Herren von der Kripo Dortmund einigermaßen die Waage, am Ende gehörte die Folge wohl doch eher zu den besseren „Tatort“-Episoden der jüngeren Vergangenheit.

 

Alle Ermittler


© Lübecker Nachrichten GmbH, 23556 Lübeck, Herrenholz 10-12