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Tatort-Blitzkritik Nr. 141: „Blackout“ (Ludwigshafen) Herbstdepression im Feuerwerk der schlechten Laune

Die Nächte werden länger, seit heute gilt die Winterzeit und im Mittelgebirge hat's diese Woche schon geschneit. Wem trübe Tage und nasses Herbstlaub aber für persönlichen Frust nicht genügen: Es gibt ja noch Kommissarin Lena Odenthal und deren Lebenskrise.

Tatort-Blitzkritik Nr. 140, „Im Schmerz geboren" (Wiesbaden) Rache, Drama, Wahnsinn

Western-Epos, Operntragödie, schwülstiges Rachedrama: Dieser „Tatort“ ist alles mögliche, vor allem ist er das Gegenteil von biederer Krimi-Kost. Wer bereit ist, 90 Minuten auf seine Bodenhaftung zu verzichten, erlebt einen schrillen, aber hochklassigen Fernsehabend.

Tatort-Blitzkritik Nr.139, "Winternebel", (Konstanz) Hochspannung am Bodensee

Es lebe die deutsch-schweizerische Zusammenarbeit! "Winternebel" ist ein sehenswerter Tatort, den die Ermittler von beiden Seiten des Bodensees in guter Zusammenarbeit lösen.

Tatort-Blitzkritik Nr. 138: „Wahre Liebe“ (Köln) Hübsches Kammerspiel

Wie lautet die mathematische Formel für die Liebe? Die Suche danach ist eine Tatort-Leiche schon mal wert. Überraschend, dass ausgerechnet Proll-Ermittler Schenk eine fast philosophische Antwort auf die Frage findet.

„Tatort"-Blitzkritik Nr. 137: "Mord ist die beste Medizin" (Münster) Geruhsames Plätschern

Der Zuschauer bekommt genau das, was er von einem Münster-Tatort erwartet: Eine als Krimi verpackte Komödie, amüsante Dialoge und einen nicht allzu komplizierten Fall. 

„Tatort"-Blitzkritik Nr. 136: „Der Wüstensohn" (München) Bayerisch korrekt

Nervtötende Musik, kaum Verdächtige, politisch unsaubere Dialoge: Leicht macht es einem Münchner Tatort diesmal nicht, ihn zu mögen.

Tatort-Blitzkritik Nr. 135, "Verfolgt" (Luzern) Zwei Schweizer in Banken-Stahlgewittern
Von Michael Berger

Muss denn ein Krimi, der in der Schweiz angesiedelt ist, unbedingt vom leidigen Steuerflucht-Thema handeln? Von diesen undurchsichtigen Geldschiebereien in und über das Land des unbeschränkten Bankgeheimnisses?

„Tatort“-Blitzkritik Nr. 134: „Paradies“ (Wien) Alter schützt vor Morden nicht

Das Wiener Ermittlerduo Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) ist auf dem besten Weg, sich Kultstatus zu erobern. Dabei ermitteln sie diesmal gar nicht in der Wiener Unterwelt, sondern in der Provinz der Steiermark – wo sie sogar mal für ein Ehepaar gehalten werden, was für treue „Tatort“-Zuschauer irgendwie überfällig war.

 

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