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Tatort-Blitzkritik Nr. 138: „Wahre Liebe“ (Köln) Hübsches Kammerspiel

Wie lautet die mathematische Formel für die Liebe? Die Suche danach ist eine Tatort-Leiche schon mal wert. Überraschend, dass ausgerechnet Proll-Ermittler Schenk eine fast philosophische Antwort auf die Frage findet.

„Tatort"-Blitzkritik Nr. 137: "Mord ist die beste Medizin" (Münster) Geruhsames Plätschern

Der Zuschauer bekommt genau das, was er von einem Münster-Tatort erwartet: Eine als Krimi verpackte Komödie, amüsante Dialoge und einen nicht allzu komplizierten Fall. 

„Tatort"-Blitzkritik Nr. 136: „Der Wüstensohn" (München) Bayerisch korrekt

Nervtötende Musik, kaum Verdächtige, politisch unsaubere Dialoge: Leicht macht es einem Münchner Tatort diesmal nicht, ihn zu mögen.

Tatort-Blitzkritik Nr. 135, "Verfolgt" (Luzern) Zwei Schweizer in Banken-Stahlgewittern
Von Michael Berger

Muss denn ein Krimi, der in der Schweiz angesiedelt ist, unbedingt vom leidigen Steuerflucht-Thema handeln? Von diesen undurchsichtigen Geldschiebereien in und über das Land des unbeschränkten Bankgeheimnisses?

„Tatort“-Blitzkritik Nr. 134: „Paradies“ (Wien) Alter schützt vor Morden nicht

Das Wiener Ermittlerduo Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) ist auf dem besten Weg, sich Kultstatus zu erobern. Dabei ermitteln sie diesmal gar nicht in der Wiener Unterwelt, sondern in der Provinz der Steiermark – wo sie sogar mal für ein Ehepaar gehalten werden, was für treue „Tatort“-Zuschauer irgendwie überfällig war.

„Tatort“-Blitzkritik Nr. 133: „Freigang“ Treffpunkt bei der Puffmutter

So muss ein „Tatort“ sein: gutes Drehbuch, starke Darsteller und vor allem anderthalb Stunden Spannung. Wie Kommissar Thorsten Lannert (Richy Müller) undercover  im Knast und draußen sein Kollege Sebastian Bootz (Felix Klare) Schritt für Schritt einer Gefängnis-Mafia auf die Schliche kommen, ist feine Krimi-Kost.

Tatort-Blitzkritik Nr. 132 "Alle meine Jungs" (Bremen) Müll-Klischees

Zeig mir deinen Müll und ich sage dir, wer du bist: Es ist die Schlüsselszene in diesem Bremer Tatort, der zwielichtige Bewährungshelfer "Papa" Uwe Frank (sehr gut gespielt von Roeland Wiesnekker) verblüfft Kommissarin Inga Lürsen damit, was er alles über sie und ihre Tochter weiß, nach Durchstöbern ihres Abfalls. Erpressungsmaterial. Ein spannender, origineller Moment in diesem Krimi.

Tatort-Blitzkritik Nr.131: „Ohnmacht“ (Köln) Letzter Ausweg Mord

Was ist das für eine Welt. Brutal, digital, Ärger überall. Das Böse wohnt nicht im sozialen Brennpunkt, sondern kommt aus bestem Hause. Selbst im Dienst haben Ballauf und Schenk jede Menge Ärger. Einigermaßen Halt finden sie nur an der Wurstbude - aber selbst da ist manchmal das Essen aus.

 

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