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Tatort Blitzkritik Nr. 127: Der Hammer (Münster) Waikiki im Münsterland

Einen Mörder mit Plastik-Hodenschutz hat die Welt wohl auch noch nicht so oft gesehen. Aber in Westfalen scheint ja vieles möglich. Wie in der 25. Folge aus Münster. Da werden Schweineköpfe malträtiert, Joints geraucht - und der Rotlicht-König heißt Vogler. Das ist skurril, das ist witzig, auf die ganz große Spannung kann da leicht verzichtet werden. Denn wer hat schon Angst vor einem Superhelden in Kinderhandschuhen?

Tatort-Blitzkritik Nr. 126: Borowski und das Meer (Kiel) Umweltkrimi mit versuchtem Tiefgang

So wie das  Sandmännchen in stets wechselnden Gefährten erscheint, darf  Kommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) diesmal sogar in einem Mini-U-Boot am Ostseegrund ermitteln. Ein hübscher Gag, der leider erfolglos versucht, das ständige Gerede über Umweltkriminalität mit dem Fall zu verbinden.

Tatort-Blitzkritik Nr. 125: Der Fall Reinhardt (Köln) Einfach nur traurig

Franziska ist tot, nichts ist mehr so, wie es war und passend zur Trauerstimmung im Kommissariat haben es Freddy Schenk (Dietmar Bär) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) mit einem Fall zu tun, der trauriger kaum sein könnte.

Tatort-Blitzkritik Nr. 124: „Frühstück für immer“ (Leipzig) Tödliche Suche nach Liebe

Der drittletzte „Tatort“ mit dem Ermittlerduo Eva Saalfeld und Andreas Keppler ist einer der besseren. Nicht, dass dem Zuschauer vor lauter Nervenkitzel permanent der Atem stockt, aber Drehbuchschreiberin Katrin Bühlig und Regisseurin Claudia Garde haben einen solide spannenden Krimi abgeliefert. Einige Klischees und Ungereimtheiten sind da verschmerzbar.

Tatort-Blitzkritik Nr. 123: „Kopfgeld“ (Hamburg) Rache ist Blutwurst

Wir haben packende 90 Minuten erlebt, 19 Tote, einen Knackarsch, viele Gags, starke Akteure, beeindruckende Stunts. Ein Fernseh-Feuerwerk, das aber schnell wieder verraucht. Unterm Strich setzt sich die Erkenntnis durch, dass Til Schweiger den "Tatort" in dieser Folge nicht weiterbringt - und der "Tatort" ihn auch nicht.

Tatort-Blitzkritik Nr. 122: "Abgründe" Wut im Bauch

Österreich ist nicht nur schön, in Österreich geschehen auch die absurdesten und ekelhaftesten Verbrechen. Der Fall Kampusch war so ein Fall tiefsten Abscheus, dieser Tatort nimmt das Thema auf - und formt daraus einen der TV-Höhepunkte der gesamten Serie.

Tatort-Blitzkritik Nr. 121, "Brüder" Abgrundtief böse

Von wegen schnarchig und provinziell. Der Bremer Tatort hat sein Langweiler-Image endgültig abgestreift. "Brüder" ist schnell, laut, atmosphärisch, brutal und beängstigend.

Tatort-Blitzkritik Nr. 120, "Zirkuskind" Missglückter Seiltanz

Manege frei für das Klischee: Nicht jeder Tote, der  in der Arena liegt, ist  aus der Zirkuskuppel gefallen. Gefallen ist wahrscheinlich eher mancher Zuchauer, nämlich aus allen Wolken - dieser Tatort war eine Bauchlandung, und zwar ohne Netz und doppelten Boden.

 

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