Navigation:
Tatort-Blitzkritik Nr. 169: „Erkläre Chimäre“ (Münster) Komik als reiner Selbstzweck

Ja, wir wissen es nun langsam: Axel Prahl und Jan Josef Liefers sind die aller-aller-lustigsten Kommissare auf der nach oben offenen Tatort-Humor-Skala. Aber die beiden scheinen das auch zu wissen und sind sich selbst genug. Wieder ein Sonntagabend, der in reiner Blödelei versinkt.

Tatort-Blitzkritik Nr. 168: "Roomservice" (Ludwigshafen) Mächtige Männer, starke Frauen

Lena Odenthal war noch nie wirklich spannend - das ändert sich auch in ihrem 62. Fall nicht, findet unsere Autorin. Doch nicht alles ist schlecht an diesem Tatort...

„Tatort“-Blitzkritik Nr. 167: „Kälter als der Tod“ (Frankfurt) Der Trick mit der Zeitmaschine

Hui, dieser „Tatort“ hat sich übernommen. Das Drehbuch ist überladen mit einer abgründig verwobenen Familien-Story, wie sie Henning Mankell für seine Wallander-Romane ersonnen hat. Die Dialoge der neuen Frankfurter Ermittler wirken am grünen Tisch konzipiert und unecht.

„Tatort“-Blitzkritik Nr. 166: „Schwerelos“ vom 3. Mai 2014 (Dortmund) Höhenangst und freier Fall

In „Schwerelos“ hielten sich der eigentliche Kriminalplot und die häuslichen Probleme der Damen und Herren von der Kripo Dortmund einigermaßen die Waage, am Ende gehörte die Folge wohl doch eher zu den besseren „Tatort“-Episoden der jüngeren Vergangenheit.

Tatort-Blitzkritik Nr. 165: "Niedere Instinkte" (Leipzig) Aus der Rolle gefallen

Psychothriller, Komödie, Tragödie, Krimi - oder einfach nur ein Witz? Der letzte Fall der Leipziger Ermittler fordert den TV-Gucker bis zur letzten Sekunde. "Niedere Instinkte" ist spannend inszeniert, hat aber auch seine schwachen Momente. Langeweile kommt keine auf.

Tatort-Blitzkritik Nr. 164: "Dicker als Wasser" (Köln) Ein Kotzbrocken rettet den Abend
Von Michael Berger

Heute können wir es, glaube ich, kurz machen: Der „Tatort“ „Dicker als Wasser“ hatte alles, was man sich an einem geruhsamen Sonntagabend wünscht.

Tatort-Blitzkritik Nr. 163: "Der Himmel ist ein Platz auf Erden" (Franken) Willkommen zurück, Gisbert!

Besser hätte der neue Tatort kaum starten können: Das Team überzeugt und  die Story ist spannend, aber nicht überladen und ein bisschen mit Sex gewürzt. Glückwunsch nach Franken: Ein Einstand nach Maß!

Tatort-Blitzkritik Nr. 162: "Frohe Ostern, Falke" (Hamburg) Schießwütige Bunnies

Dieser Oster-Tatort besticht durch grandios skurrile Bilder, einen tollen Soundtrack und eine pfiffige Grundidee: Ein akribisch geplanter Mord tarnt sich als Zufallstat. Und abgesehen vom Chef-Osterhasen Frank (Thomas Sarbacher), der abgrundtief zynisch und böse ist, fällt es ziemlich schwer zu entscheiden, wer denn nun die Guten und wer die Bösen sind.

 

Alle Ermittler


© Lübecker Nachrichten GmbH, 23556 Lübeck, Herrenholz 10-12