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Tatort-Blitzkritik
„Tatort“-Blitzkritik Nr. 219: „Borowski und das verlorene Mädchen“ (Kiel)

Jugendliche radikalisieren sich, driften ab in ein islamistisches Milieu - immer wieder hören wir davon in den Nachrichten. Aber was heißt das, was passiert da mit den Menschen? Der Kieler Tatort „Borowski und das verlorene Mädchen“ zeigt realistisch und genau, wie so ein Weg aussehen kann.

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„Tatort“-Blitzkritik Nr. 218: „Echolot“ (Bremen)
Von Michael Berger

Als Freund der analogen Lebenswelt hatte man im "Tatort" aus Bremen das Vergnügen, einer ziemlich abgedrehten Spezies zuzuschauen: den Vertretern der Digital-Ökonomie. Sie sind überwiegend männlich und überhebliche Wesen, die glauben, die Menschheit warte auf ihre Segnungen. Und sie arbeiten in einer Bürolandschaft, in der es aussieht wie in Harrys Hafenbasar in St. Pauli. Wenn dann die schnöde Realität in ihre selbstprogrammierte Welt eindringt -- ein Todesfall, der die Folge von Manipulationen an der Software eines Autos ist --, dann gucken die Nerds blöd aus der Wäsche.

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„Tatort“-Blitzkritik Nr. 217: „Die Wahrheit“ (München)

Gehen wir doch mal anders an die Sache heran: Was ist eigentlich ein „Happy End“? Falls die Antwort wäre, dass bei einem „Happy End“ die Guten am Schluss gewinnen, die Bösen verlieren und überall Freude und Erleichterung herrschen, dann hatte dieser „Tatort“ kein „Happy End“.

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Tatort-Blitzkritik Nr. 216: „Zahltag“ (Dortmund)

Peter Faber ist das Arschloch unter den Tatort-Ermittlern schlechthin. In der Folge "Zahltag" rächt sich das – er bekommt auf die Fresse von allen Seiten. Überraschend daran: Es scheint ihm gut zu tun.

 

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Tatort-Blitzkritik Nr. 215: Der König der Gosse (Dresden), 2. Oktober

Das Ende dieses Tatorts ist für alle Hauptakteure unbefriedigend - und doch kann es eigentlich nur ein Fazit geben, meint unsere Redakteurin: Mehr davon!

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Tatort-Blitzkritik Nr. 214, Feierstunde (Münster), 25. September

Wer gedacht hat, Münster kann nur albern, wird in der 30. Folge dieser Tatort-Reihe eines besseren belehrt. Axel Prahl und Jan Josef Liefers spielen diesmal großartig auf, würzen einen erstaunlich spannenden Krimi mit dem ihnen eigenen Witz.

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Tatort-Blitzkritik Nr. 213, Freitod (Luzern), 18. September
Von Michael Berger

Dieser Krimi ist stark - aber auch eine Zumutung. Zunächst für die Darstellerin einer Sterbenden: Barbara Magdalena Ahren muss als Gisela Aichinger ihr Leben in überaus realistischer Weise lassen – mit dem Gift Pentobarbital und den Ritualen eines Sterbehilfevereins, die  nicht so würdevoll sind, wie  solche Initiativen oft behaupten. Die 66 Jahre alte Schauspielerin gibt die Sieche, die aus dem Leben scheiden will,  so überzeugend verzweifelt, dass man ihr vor diesem Schritt nicht abraten will. 

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Tatort-Blitzkritik Nr. 212, Die Kunst des Krieges (Wien), 4. September 2016

Das Schöne am Wiener Tatort ist, dass man sich immer auf das Ermittlerduo freuen kann, egal, ob die Handlung nun spannend oder langweilig, das Drehbuch überzeugend oder eher unrealistisch ist...

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Alle „Tatort“-Teams im Überblick

Ein Überblick über die „Tatort“-Teams der ARD