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Protestmarsch durch die Gemarkung im Inselnorden: Bürger aus Marienleuchte und Puttgarden sowie Presen und Bannesdorf begehren gestern Mittag gegen ein geplantes temporäres Gewerbegebiet auf. Sie befürchten ein dauerhaftes „Industrieareal“.

Belttunnel: Im Inselnorden kämpft die neue Initiative „Bewahrt Fehmarn!“ gegen ein temporäres Gewerbegebiet.

Bei 835 Metern Länge ist Schluss: Anwohner der Strecke Hamburg - Kopenhangen brauchen sich nicht sorgen, von den XXl-Güterzügen Besuch zu bekommen.

Der Fehmarnbelttunnel ist für 1500 Meter lange Güterzüge, wie die Bahn sie plant, nicht geeignet. Das teilte die dänische Planungsgesellschaft Femern A/S mit - und kündigte eine aktualisierte Kostenschätzung für Dezember an.

Mit Plakaten, Sprechgesang und 1000 Flyern sorgten die Beltquerungsgegner gestern am Timmendorfer Strand für Aufsehen.

Bei einer Demonstration am Strand protestieren Menschen aus Ostholstein gegen die geplante Fehmarnbelt-Querung. Weitere Aktionen dieser Art sind in Scharbeutz und Haffkrug geplant.

Gesprächsrunde in Puttgarden: (v. l.) Werner Ehlers (CDU Fehmarn), Rasmus Vöge, Hartmut Hamerich (beide CDU), Morten Haure-Petersen (Geschäftsführer), Betriebsrat Bernd Friedrichs (beide Scandlines).

Grüne Vision für Vogelfluglinie: Scandlines könnte Hybridsystem optimieren. CDU fordert fairen Wettbewerb mit Belttunnel.

Im Halbstundentakt läuft der Fährverkehr auf der Vogelfluglinie. Scandlines fürchtet Wettbewerbsnachteile schon während der Bauzeit.

Die Tunnel-Planung löst bei Scandlines Ärger aus. Die Reederei spricht von einem „massiven Eingriff“ in die Hafennutzung und den Fährbetrieb. Insgesamt sind beim Landesbetrieb mehr als 3000 Einwendungen im Planfeststellungsverfahren eingegangen.

„Der Bahnhof in Rødby wird total zurückgebaut.“  Dr. Johanna Heitmann, Fehmarn

Sorgenkinder der Stadt Fehmarn sind Sundquerung, Zukunft im Fährverkehr, Rückbau des Bahnhofs Rødby und Belastungen in der Bauzeit.

Protest gegen feste Beltquerung Kostenpflichtiger Inhalt Ernsthaft prüfen!
Von Curd Tönnemann

Es klingt hübsch verniedlichend, wenn die Vorstandsetage der dänischen Tunnelplaner gestern feststellt, 1800-fache Bedenken überraschten sie nun ganz und gar nicht.

17,6 Kilometer lang ist der Tunnel unter dem Fehmarnbelt, der ab 2021/22 Puttgarden und Rødbyhavn verbinden soll.

Heute endet die Frist für Privatpersonen, Bedenken gegen den Fehmarnbelttunnel anmelden zu können. Kommunen und Verbände haben dazu noch bis Montag Zeit. 1800 Einwendungen zu den Planungsunterlagen sind bislang beim Land eingegangen. Das bestätigte das Kieler Wirtschaftsministerium.

 

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