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Die alte Fehmarnsundbrücke wird elektrifiziert, weil eine Ersatzquerung frühestens 2028 fertig ist. Damit wächst die Sorge in der Region, dass nun doch Güterzüge über die bestehende Bädertrasse rollen. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat einen entsprechenden Prüfauftrag an die Bahn gegeben. 

Der Belttunnel soll Fehmarn und Dänemark unter der Ostsee per Straße und Schiene verbinden.

Deutschland und Dänemark verhandeln Zeitplan neu. Lücke bis zur Fertigstellung der Hinterland-Schiene schrumpft. Kopenhagen muss langsamer bauen, um Kosten zu sparen.

Mit  der Bahnschiene steht und fällt die Lebensqualität in Ostholstein.

Güterverkehr über den Sund: Schlimmster anzunehmender Fall für Kreissüden. Kritik an der Bahn, weil sie an Schranken am Übergang in Göhl festhält.

Magnus Heunicke (links) im Gespräch mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig im Oktober 2014.

Höhere Kosten für den Bau, weniger Geld von der EU: Unsicherheiten in der Finanzierung des Fehmarnbelttunnels haben für neue Diskussionen um das Milliardenprojekt gesorgt. Am Mittwoch tagt das dänische Parlament zum Thema. Verkehrsminister Magnus Hunicke glaubt weiter an einen breiten Konsens für die Querung.

Schiene und Sundbrücke, das geht noch einige Zeit.

Die Deutsche Bahn prüft, in welchem Ausmaß die Sundbrücke für Güterzug- verkehr nutzbar ist. Laut Staatsvertrag hat Dänemark das Recht, die Schiene mit Fertigstellung des Belttunnels zu nutzen.

Konstantin von Notz schaut mit Möllnern auf die Bahnlinie jenseits des Ufers am Stadtsee.

Der Bundestagsabgeordnete der Grünen hat in Mölln mit Anwohnern über drohenden Bahnverkehr gesprochen.

Die Bahn will bei Problemen mit EU-Recht nicht auf die Bestandstrasse umschwenken, sondern sucht „verträgliche Alternativen“.

Schienenhinterland-Anbindung: Bahn erarbeitet wegen Naturschutz vier Alternativen, um die Bestandstrasse außen vor zu lassen.

„Wir müssen verstehen, dass das Großprojekt Belttunnel auch Auswirkungen auf uns hat.“  Dr. Konstantin von Notz, Grünen-Bundestagsabgeordneter

Etwa 80 Güterzüge sollen mal durch den Belttunnel rollen. Ein Teil davon könnte auf dem Weg von und nach Dänemark durchs Lauenburgische fahren.

 

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  • Mir egal. Bahn und Politik machen doch eh, was sie wollen.
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