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Die Fehmarnsundbrücke (Foto) befindet sich gemäß einer im Jahre 1969 unterzeichneten Verwaltungsvereinbarung im gemeinsamen Eigentum der Deutschen Bundesbahn (47 Prozent Anteil) und der Bundesstraßenverwaltung (53 Prozent).

Die Deutsche Bahn (DB) erwägt, die alte Sundbrücke mit Inbetriebnahme eines Ersatzbauwerks abreißen zu lassen.

Güterzüge könnten künftig doch durch Beschendorf, Sierksdorf, Haffkrug und Ratekau rollen. Der Artenschutz droht dort eine ortsferne Beltschiene zu kippen.

Die Kreis-FDP wirft den SPD-Abgeordneten Lars Winter und Bettina Hagedorn Doppelzüngigkeit vor. Einerseits würden die beiden stets die gestiegenen Kosten für die Beltquerung einschließlich Hinterlandanbindung mit neuer Sundquerung kritisieren, andererseits forderten beide nun mit Minister Meyer einen deutlich teureren Tunnel (LN berichteten).

Der Konzern Femern A/S plant eine riesige Umspannstation. Das Kraftwerk für den Belttunnel könnte auch locker eine Kleinstadt mit Strom versorgen.

Noch ist es nicht offiziell. Aber es wird voraussichtlich ein Bürgerbegehren gegen das umstrittene temporäre Belttunnel-Gewerbegebiet im Bereich Puttgarden/Marienleuchte (die LN berichteten mehrfach) geben.

Sie fürchten um ihr Surfrevier am Strand vor dem Campingplatz Strukkamphuk: Jan Kunert (39, l.) und Stefan Haase (38) aus Berlin.

Eine aktuelle Studie zeigt: Der kleine Ort Strukkamp auf Fehmarn könnte vom Verkehr über eine neue Sundquerung zum geplanten Belttunnel überrollt werden.

Weitere Planungen stehen im Mittelpunkt der 15. Sitzung des Forum zur Beltquerung in Oldenburg.

Dänemarks Verkehrsminister Magnus Heunicke (im Bagger) beim symbolischen ersten „Spatenstich“für die feste Fehmarnbelt-Querung auf dänischer Seite.

Die Dänen haben am Dienstag den ersten Spatenstich für die Bahnstrecke zur Fehmarnbeltquerung gesetzt — auch wenn die Baugenehmigung noch fehlt.

 

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