Raumordnungsverfahren Sie wird Ostholstein für immer verändern: Die Hinterlandanbindung zur Fehmarnbeltquerung. Das Großprojekt wird dem Kreis neue Bahntrassen bescheren, mehr Güterzüge als je zuvor sollen über die Insel Fehmarn nach Puttgarden in Dänemark rollen. Doch bevor es losgeht, sollen alle Einwände gehört und geprüft werden. LN-Online versucht, das komplizierte Raumordnungsverfahren übersichtlich darzustellen.
Orte, zu denen es einen Artikel oder eine Meldung aus den Lübecker Nachrichten gibt, markiert der weiße Stecker.
Der gelbe Stecker zeigt die Orte, wo Sie bis zum 11. März Einsicht in die vielen Akten zum Raumordnungsverfahren bekommen. Wir nennen Ihnen außerdem nach Möglichkeit Ansprechpartner, die Ihnen helfen, das Akten-Wirrwarr zu durchblicken.
Hier informiert die Bahn selbst: Bei einer Roadshow zu festgelegten Terminen. In vierstündigen Sitzungen können Sie die Bahn-Vertreter mit Ihren Fragen zum Raumordnungsverfahren löchern.
Klicken Sie mit der Maus auf die Stecker auf der Karte um weitere Informationen zu bekommen.
Ein großer Kraftakt steht vor der Vollendung. Mit kräftiger Unterstützung der Gemeinde erhält der SV Großenbrode einen Kunstrasenplatz. „Letzte Restarbeiten werden nächste Woche vergeben“, kündigte Bürgermeister Klaus Reise (BfG) auf der Jahresversammlung des Sportvereines an.
Bürgermeister kritisiert Aussagen von Politikern zur 2+1-Trasse zum jetzigen Zeitpunkt.
Die Planung für die Schienenhinterlandanbindung zur festen Fehmarnbeltquerung könnte sich um mehr als ein Jahr verzögern, wenn der Bund eine neue Streckenvariante prüfen lässt.
Ein Brief von Ministerpräsident Torsten Albig (SPD, Foto) an die Gegner der festen Beltquerung in Ostholstein sorgt für Irritationen in der Koalition. In dem Schreiben anlässlich einer für Montag geplanten Demonstration in Lübeck bezeichnet Albig den Protest als „aussichtslosen Kampf gegen Windmühlenflügel“.
Trotz Abschluss der Beteiligung im Raumordnungsverfahren hat der Kreis keine Zeit zum Luftholen — anders als die ehrenamtlichen Aktivisten.
Timmendorfs Bürgermeisterin begrüßt Einlenken im Verkehrsministerium. Ostholsteins Landrat will alte Gleise für Pendler und Urlauber erhalten. Belt-Gegner bleiben skeptisch.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will sich für eine zweite Bahntrasse zum geplanten Fehmarnbelttunnel einsetzen. Wenn das derzeit laufende Raumordnungsverfahren das zulasse, werde er dieses Vorhaben unterstützen, sagte Ramsauer dem „Flensburger Tageblatt“ (Montag).
Lautstarker Protest unter dem Motto wir machen Lärm, damit unsere Zukunft ruhig bleibt: In mehreren Orten der Großgemeinde Ratekau versammelten sich zahlreiche Bürger, um gegen Güterzüge durch die Orte der Gemeinde zu protestieren.
Britische Bomber legten in der Nacht zum 29. März 1942 die Altstadt von Lübeck in Schutt und Asche.