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Bad Schwartau 40000 Euro-Investition in digitale Medien für Schüler
Lokales Bad Schwartau 40000 Euro-Investition in digitale Medien für Schüler
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18:19 11.12.2015
Bis zu fünf Klassen können an der Gemeinschaftsschule gleichzeitig mit Computern arbeiten.

Schulleiter Michael Puls von der Gemeinschaftsschule Stockelsdorf hat allen Grund sich zu freuen. Denn in Sachen Computerausstattung steht seine Schule jetzt „ganz gut da“. Ganz gut, das bedeutet konkret, die Schule verfügt über 30 iPads, 15 Computer, 15 Laptops an festen Stationen sowie 16 transportable Laptops. Dazu kommen noch einmal fünf Beamer, um das, was auf den einzelnen Laptops gezeigt wird, auch im Großformat an die Wand werfen zu können. Neu im Bestand sind die Beamer, die transportablen Laptops sowie die iPads und — das Wichtigste — die neuen Leitungen, die jetzt ein deutlich schnelleres Tempo auf der Datenautobahn ermöglichen. Alles in allem hat die jüngste Investition in den Computerbereich der Schule 40000 Euro gekostet. Knapp 9000 Euro davon sind eine Spende der Bluhme-Jebsen-Stiftung, den großen Rest mit 30000 Euro hat die Gemeinde Stockelsdorf beigesteuert. Fast die Hälfte der Gesamtinvestition entfällt auf die Erneuerung der Datenleitungen . „Wir haben die EDV-Struktur komplett erneuert“, erklärt der zuständige Architekt Carsten Holst, „außerdem gibt es eine neue Verteilung der Kabel im Haus.“

Welche konkreten Möglichkeiten diese stattliche Investition für den Unterricht jetzt eröffnen, das haben sich die beiden Geldgeber — Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann und Andreas Gurth vom Vorstand der Bluhme-Jebsen-Stiftung — jetzt vor Ort angeschaut. Jeweils in Wahlpflichtfächern einer neunten und einer zehnten Klassen haben Rahlf-Behrmann, Gurth und Architekt Holst den Schülern beim Unterricht mit digitalen Medien über die Schulter geschaut.

Im Matheunterricht bei Lehrer Ron Hoffmann steht bei den Zehntklässlern gerade Geometrie auf dem Plan. Auf den nagelneuen iPads werden Dreiecke mit dem Finger statt mit einem Stift kreiert. Und von einem der Schüler erscheint die Konstruktion auf dem Bildschirm in Echtzeit auf der Hightech-Leinwand. „Das ist interaktives Lernen pur“, erklärt Hoffmann, „früher brauchte man Zirkel und Bleistift.

Heute geht das alles schneller und man kann Mathe konstruktiver begreifbar machen.“ Und dass die Schüler sich während des Unterrichts auch tatsächlich auf den Lernstoff konzentrieren und nicht etwa durch Facebook und Co. abgelenkt werden — dafür haben die Informatikspezialisten wie Ron Hoffmann und sein Kollege Christian Schrader gesorgt: Alle anderen Internetkanäle sind blockiert. „Dafür haben wir gesorgt“, so Hoffmann.

Vier bis fünf Klassen können an dieser Schule, an der rund 600 Mädchen und Jungen von der fünften bis zur zehnten Klasse unterrichtet werden, jetzt gleichzeitig mit moderner Hardware und Internetzugang arbeiten. „Ich denke“ , so Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann, „wir sind hier jetzt ganz gut aufgestellt.“ Für die nächsten Jahre, so Carsten Holst, sei die technische Ausstattung an dieser Schule auf einem hohen Niveau. Wie der Stand der Technik in ein paar Jahren ist, müsse man sehen.

„Die Entwicklung geht jedenfalls dahin“, so Michael Puls, „dass wir uns auch auf diesem Gebiet des interaktiven Lernens tummeln müssen.“

„Das ist interaktives Lernen pur.“
Ron Hoffmann, Lehrer

Doreen Dankert

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