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Bad Schwartau Andreas Utesch bleibt Malkendorfs Dorfvorsteher
Lokales Bad Schwartau Andreas Utesch bleibt Malkendorfs Dorfvorsteher
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21:17 13.09.2013
Der neue Dorfvorstand: Uwe Hinkelmann, Dorfvorsteher Andreas Utesch und Stellvertreterin Susanne Herrfurth sowie Sören Franck und Marion Scholz (v.r.). Quelle: Foto: Sebastian Prey

Die Dorfschaft Malkendorf ist zwar die kleinste Dorfschaft in der Großgemeinde Stockelsdorf, doch in Sachen Zusammenhalt und Engagement liegen die rund 130 Einwohner weit vorne. Zur Dorfschaftsversammlung im Feuerwehrhaus mussten sogar noch viele Stühle extra aufgestellt werden. „Es ist schon toll zu sehen, wie die Dorfschaften funktionieren. Die Resonanz ist schon großartig hier“, lobte dann auch Andreas Gurth, der in Vertretung von Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann an der Versammlung teilnahm und auch den wichtigsten Tagesordnungspunkt zu leiten hatte:

die Wahl des Dorfvorstandes.

Auch bei diesem Punkt gingen die rund 50 anwesenden Malkendorfer nicht in Deckung. Gleich acht Vorschläge wurden für das fünfköpfige Gremium gemacht. Sieben Frauen und Männer stellten sich schließlich zur Wahl. Die meisten Stimmen bekamen Marion Scholz, Andreas Utesch, Susanne Herrfurth, Uwe Hinkelmann und Sören Franck. Aus ihrer Mitte wählte dann das Quintett Andreas Utesch erneut zum Dorfvorsteher. Der 43-jährige gebürtige Malkendorfer bekleidet bereits seit zehn Jahren diesen Posten. „Ich mache das gerne“, erklärte der Landwirt, der nach der Wahl etwas gelöster wirkte und sich zugleich auch weitere Sympathien bei den Malkendorfern sicherte. „Die restlichen Getränke gehen auf meine Kosten“, sagte Utesch, der in der Vergangenheit als Dorfvorsteher fast immer nur mit dem Thema zentrale Entwässerung beschäftigt war. „Das war nicht immer einfach und erfreulich, aber jetzt ist das Konzept genehmigungsfähig“, so Utesch. Das bestätigte auch der stellvertretende Bauamtsleiter Hans-Joachim Maiwald, der zudem noch einmal an die Fristen erinnerte, um auch eine entsprechende finanzielle Förderung für die neue Klärtechnik zu bekommen. Aber auch die Verwaltung hat Aufgaben mit auf den Weg bekommen. „Eine 380-KV-Leitung wollen wir hier auf gar keinen Fall haben“, erklärte Utesch. Außerdem wurde der Zustand der Straße nach Rohlstorf kritisiert. „Diese Straße ist katastrophal. Die Schlaglöcher sind bis zu 15 Zentimeter tief“, beklagte eine Zuhörerin und bekam dafür jede Menge Bestätigung.

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