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Bad Schwartau Angeklagter befürchtete, dass Frau das Sorgerecht für den Sohn bekäme
Lokales Bad Schwartau Angeklagter befürchtete, dass Frau das Sorgerecht für den Sohn bekäme
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20:10 27.07.2018
Bad Schwartau/ Lübeck

Rüdiger Z. ist angeklagt, am 17. Dezember 2017 seine Ehefrau im gemeinsamen Haus in Bad Schwartau getötet zu haben; er selbst hat die Tat bereits gestanden, nannte sie „bestialisch“. Nach der Tötung brachte Z. den gemeinsamen, damals sechs Jahre alten Sohn zu seiner Mutter und stellte sich dann der Polizei. Seitdem ist er in der Justizvollzugsanstalt Lübeck in Haft.

Und genau dort bekam er im Januar 2018 Besuch von seinem Schulfreund und Hausarzt Lars P., der im Prozess auch schon als Zeuge gehört worden war. Der bei diesem Besuchstermin anwesende Kriminalbeamte wurde gestern als Zeuge gehört. Nach allgemeinem Geplänkel habe Z. von den beiden Treffen beim Jugendamt berichtet, dass er das Gefühl gehabt habe, das Jugendamt werde seiner Frau den Sohn zusprechen. Z. habe gesagt, dass Jugendamt sei von Frauen dominiert, so der Beamte, und dann beinah wörtlich „Frauen heutzutage schauen ,Sex and the City’, tragen hochhackige Schuhe, lackieren sich die Nägel“. Da hätten richtige Männer gar keine Chance. Weiter hätte Z. in dem Gespräch erklärt, dass er es schon einmal erlebt habe, dass ihm die Kinder genommen wurden. „Das ging ihm nah, das war zu merken“, so der Zeuge. Der Prozess wird am Montag, 20. August, fortgesetzt.

me

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