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Bad Schwartau Bilder und Geschichten aus Litauen
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20:20 31.08.2013
Von der historischen Pumpstation samt Leuchtturm an der Memel und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten erzählt Claus Seifert. Foto: Seifert (hfr)

„Klaipeda — Memel und Memelland“ ist der Titel des Vortrags, den Claus Seifert am morgigen Montag, 2. September, in der Asklepios Klinik hält. Der Referent entführt die Besucher in die litauische Hafenstadt mit ihrer spannenden Geschichte, den Sehenswürdigkeiten und dem größten Hafen des Landes.

Klaipeda (Memel) ist mit rund 200 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Litauens. Der Name der Stadt kommt von klaip (Brot) und eda (Esser) und stammt aus der Zeit, als die Kuren dort ansiedelten — neben dem Fischfang lebten sie vom Anbau von Getreide und verstanden das Brotbacken.

Die Altstadt ist nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg inzwischen wieder weitgehend aufgebaut mit Theaterplatz, Schauspielhaus und dem Simon Dach Brunnen mit dem „Ännchen von Tharau“. Auch das alte Rathaus steht noch; darin residierte in den Jahren 1807 und 1808 das preußische Königspaar. Damals wurde Memel kurzzeitig zur provisorischen Hauptstadt von Preußen, als König Friedrich Wilhelm III. und Luise vor Napoleon dorthin flohen.

Claus Seifert erzählt außerdem von der Geschichte des Bernsteinmuseums und des Botanischen Gartens im Kur- und Badeort Palanga (Polangen). Mit seinem 25 Kilometer langen Sandstrand zieht der Ort auch zunehmend deutsche Touristen an. Auf der Ostseite des Haffs geht die Bilder-Reise weiter in die Stadt Silute (Heydekrug), der Referent nimmt sein Publikum mit in den Ort Rusne (Russ) mit einer 600-jährigen Tradition als Fischersiedlung und nach Minija (Minge), wo der gleichnamige Fluss die „Hauptstraße“ durch den Ort bildet. Ihren Nachbarn können die Einwohner dort häufig nur mit dem Boot besuchen.

Auch beim Leuchtturm Windenburger Eck macht Claus Seifert Station. Hier befindet sich seit 1929 die ornithologische Station; jedes Jahr werden bis zu 50 000 Vögel beringt. „Im Oktober kann man sie in kaum vorstellbaren Mengen beim Vorbeiziehen gen Süden beobachten“, erzählt Seifert. Außerdem schwärmt er vom „wunderschönen Ausblick“ vom Leuchtturm aus. Auch den wird er seinem Publikum sicher nicht vorenthalten.

Der Vortrag beginnt am morgigen Montag, 2. September, um 19.30 Uhr im Vortragsraum der Asklepios Klinik am Kurpark in Haus II.

LN

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