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Bad Schwartau Brümmer oder Brinkmann: Wer zieht ins Rathaus ein?
Lokales Bad Schwartau Brümmer oder Brinkmann: Wer zieht ins Rathaus ein?
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23:13 07.05.2016
Die Kandidatin der CDU: Ellen Brümmer (57, links) und der parteilose Kandidat der SPD: Dr. Uwe Brinkmann (38, rechts). Quelle: Sebastian Prey

Lange zehn Wahlkampf-Wochen gehen heute für CDU-Bewerberin Ellen Brümmer und den parteilosen Kandidaten der SPD, Dr. Uwe Brinkmann, zu Ende. Die beiden Kandidaten haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um Präsenz zu zeigen und um die Gunst der Wähler zu werben. Diskussionsrunden, Sitzungen, Feste und Einzelgespräche standen fast jeden Tag oder insbesondere an den Wochenenden auf dem Plan. Wenn es sich irgendwie einrichten ließ, haben die beiden Kandidaten Flagge gezeigt. Und das alles auch noch neben der „normalen“ Arbeit. Ellen Brümmer (57) arbeitet als Beamtin im höheren Dienst in Kiel. Sie ist in der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit für den Bereich der sozialen Grundsicherung verantwortlich. Uwe Brinkmann (38) arbeitet in Berlin. Der Regierungsdirektor ist in der Hauptstadt im Bundesministerium für Verteidigung tätig.

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Heute steht die Bürgermeister-Stichwahl in Bad Schwartau an — Für die Nachfolge von Amtsinhaber Gerd Schuberth gibt es keinen klaren Favoriten.

Zehn Wahllokale

70 Wahlhelfer sind heute in den zehn Wahllokalen im Bad Schwartauer Stadtgebiet im Einsatz. Die Stimmenabgabe ist in der Zeit von 8 bis 18 Uhr möglich. Briefwahlunterlagen können noch im Notfall am heutigen Wahltag bis 15 Uhr im Rathaus abgeholt werden.

• Die Ergebnisse gibt es heute Abend auf LN-Online.de

Heute Abend gegen 19 Uhr wird wohl schon feststehen, wer demnächst in Bad Schwartau arbeiten und Amtsinhaber Gerd Schuberth, der im August in den Ruhestand geht, beerbt. Im ersten Wahlgang konnte etwas überraschend Brinkmann mit 35,7 Prozent das stärkste Ergebnis aller fünf Kandidaten einfahren. Brümmer musste sich mit dem zweitbesten Ergebnis von 24,8 Prozent zufriedengeben. Die Bürgermeisterwahl ist aber mitnichten schon gelaufen. Entscheidend wird heute sein, wer die Stimmen der ausgeschiedenen Bewerber Steffen Dannenberg, Gerd Radisch und Michael Neese für sich gewinnen kann. Zusammen hat das Trio, das größtenteils dem bürgerlichen Lager zuzurechnen ist, rund 40 Prozent aller abgegebenen Stimmen geholt. Entsprechend schwierig ist es, eine Prognose für den heutigen Wahlausgang zu geben.

Sicherlich wird auch die Wahlbeteiligung eine Rolle spielen. Vor zwei Wochen gaben 8284 Bad Schwartauer ihre Stimme ab. Das entsprach einer Wahlbeteiligung von 47,6 Prozent. Der stellvertretende Gemeindewahlleiter Bernd Kubsch ist zuversichtlich, dass die Wahlbeteiligung zumindest gleich bleibt oder sogar leicht steigt. Bis Freitagmittag haben bereits 1375 Bad Schwartauer das Briefwahlangebot in Anspruch genommen.Vor zwei Wochen waren es rund 150 weniger. Kubsch weist noch einmal daraufhin, dass man auch ohne Wahlbenachrichtigungskarte wählen kann. „Das ist kein Problem.

Wer sich mit dem Personalausweis oder Reisepass ausweisen kann, darf seine Stimme abgeben“, sagt Kubsch, der damit rechnet, dass viele Interessierte sich heute ab 18 Uhr im Rathaus einfinden, um den Wahlausgang live zu verfolgen.

Von Sebastian Prey

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