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Bad Schwartau Bürgergespräch der Beiräte im Rathaus
Lokales Bad Schwartau Bürgergespräch der Beiräte im Rathaus
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20:36 26.04.2018
Das Podium beim Bürgergespräch im Rathaus: Friedhelm Peuser (Seniorenbeirat), Rudolf Meisterjahn (Umweltbeirat), Frank Schumacher, Carsten Dyck (beide CDU), Heide Plücker, Hans Tylinski (beide SPD), Gudrun Berger, Folkert Jeske (beide Grüne, v.l.) Quelle: Foto: S. Prey
Bad Schwartau

Im Zuge des Kommunalwahlkampfs haben die Beiräte für Senioren und Umwelt in Bad Schwartau gemeinsame Sache gemacht und Vertreter der Parteien zu einem Bürgergespräch geladen. Knapp 50 Interessierte nahmen das Angebot am Mittwochabend wahr. Die Themen waren breit gefächert: Luftqualität, Nachverdichtung, Wohnraum für Senioren, Verkehrsführung, die Pflege des Kurparks sowie der Schwartauwiesen und mehr wurden angerissen.

Zwei Stunden lang beantworteten Heide Plücker und Hans Tylinski für die SPD, Frank Schumacher und Carsten Dyck für die CDU sowie Gudrun Berger und Folkert Jeske für Bündnis90/Die Grünen die Fragen der Gäste. FDP-Mann Christian Trübger (aus beruflichen Gründen) und auch die Wählergemeinschaft Bürger für Bad Schwartau sagten kurzfristig ihre Teilnahme ab. Dabei entwickelte sich zeitweise eine muntere Diskussion, aber auch etliche Überschneidungen wie bei den Themen 380-kV-Leitung oder Hinterlandanbindung. Jeske erstaunt: „Wenn ich die vielen Übereinstimmungen so höre, dürfte die nächste Wahlperiode sehr erfolgreich werden.“

Entsprechend bemüht waren die Kandidaten aber auch, ihre zum Teil unterschiedlichen Prioritäten herauszuarbeiten. Tylinski betonte, dass der Neubau des Gymnasiums am Mühlenberg und der Einstieg in den kommunalen Wohnungsbau Priorität genieße. Wie die Grünen, steht die SPD auch für die Einführung einer Baumschutzsatzung. Tylinski: „Wir haben die damals nicht abgeschafft.“

Neben dem Ausbau von Kita-Angeboten stehen solide Finanzen für die CDU mit oben auf der Prioritätenliste. „Als die CDU noch die Mehrheit in der Stadtvertretung hatte, gab es kein saftiges Defizit“, erklärte Dyck. Bei den Grünen liegt laut Jeske die Priorität auf der Verbesserung der Lebensräume für Mensch und Tier. „Dazu gehört auch, weniger Flächen zu versiegeln und die Themen Integration sowie Inklusion zu stärken.“

Die Gastgeber Rudolf Meisterjahn (Umweltbeirat) und Friedhelm Peuser (Seniorenbeirat) waren mit der Runde sehr zufrieden. Peuser: „Das Thema Senioren kam mir etwas zu kurz, aber die Themenvielfalt zeigt auch, dass es Bedarf für solche Bürgergespräche gibt.“ Meisterjahn: „Und das vielleicht nicht nur zu Wahlkampfzeiten.“

sep

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