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Bad Schwartau Clara Witaszak (23) ist die neue Erste Stadträtin
Lokales Bad Schwartau Clara Witaszak (23) ist die neue Erste Stadträtin
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20:12 30.06.2017

Faustdicke Überraschung in der Stadtvertretung Bad Schwartau. Vor knapp einem Monat hat Ellen Brümmer ihren Posten als stellvertretende Bürgermeisterin niedergelegt. Jetzt hat die CDU als stärkste Fraktion eine Nachfolgerin vorgeschlagen und nicht nur die Mitglieder in der Stadtvertretung überrascht. „Ich habe von dem Vorschlag auch erst sehr kurzfristig erfahren“, erklärte Bürgermeister Uwe Brinkmann (39, parteilos), der sich aber auf die Zusammenarbeit mit seiner jungen Stellvertreterin freut.

Ohne Gegenstimme und bei zwei Enthaltungen wurde Clara Witaszak von der Stadtvertretung gewählt. „Ich freue mich und fühle mich natürlich der Aufgabe gewachsen“, erklärte die 23-Jährige, die just direkt nach ihrer Wahl die Sitzung verließ. Und das aus gutem Grund: Gestern stand ihre letzte Prüfung im juristischen Staatsexamen an. Thema: Öffentliches Recht. „Was das Juristische angeht, bin ich für das Amt schon mal gut vorbereitet“, sagte Witaszak, die nach dem Examensstress auch zeitlich wieder mehr Freiräume hat. „Ich werde dann an meiner Promotion arbeiten“, sagte Witaszak, die die Position als Erste Stadträtin ohnehin als eine zeitlich begrenzte Aufgabe sieht. „Was nach der Kommunalwahl im Mai nächsten Jahres passiert, wird sich dann zeigen.“

Vor der Vereidigung der neuen stellvertretenden Bürgermeisterin stand auch die Ernennung eines neuen Stadtverordneten auf dem Plan. Frank Schumacher wurde von Bürgervorsteherin Birgit Clemens als neues Mitglied der CDU-Fraktion begrüßt. Schumacher, der auch Chef des CDU-Ortsverbandes ist, übernimmt das Mandat von Peter Seedorf, der sich künftig mehr im Seniorenbeirat engagieren will.

Gerüchte, dass Seedorf zu diesem Schritt gedrängt wurde, damit Schumacher auch den vakanten CDU-Fraktionsvorsitz übernehmen kann, werden zurückgewiesen. Schumacher: „Wer Peter Seedorf kennt, weiß, dass er so etwas nicht machen würde. Peter Seedorf ist geradeaus und will sich schlicht einer neuen Aufgabe widmen.“ Was die Vakanz an der Fraktionsspitze angeht, will sich die CDU nicht drängen lassen. „Wir werden die Sommerpause nutzen, um uns neu aufzustellen. Vorerst führen Torben Suhr und Marco Gieseler als stellvertretende Fraktionschefs die Geschäfte. Es gibt also keinen Grund zur Eile“, erklärte Schumacher gestern gegenüber den LN.

Sebastian Prey

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