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Bad Schwartau Die neue Firmenzentrale von Unizell Medicare
Lokales Bad Schwartau Die neue Firmenzentrale von Unizell Medicare
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12:12 20.12.2015
Geschäftsführer Jürgen van der Smissen (55) vor der neuen Firmenzentrale in Bad Schwartau.

Fast heimlich, still und leise hat sich eine Firma in Bad Schwartau angesiedelt. Die Unizell Medicare GmbH ist Anfang des Monats von Kreuzkamp in der Gemeinde Ratekau nun komplett mit allen Firmenzweigen in die Pohnsdorfer Straße 3 gezogen. Dort hat die Firma ImmoRex für rund sechs Millionen Euro einen auch optisch ansprechenden Neubau hochgezogen. „Bei den Planungen wurden unsere Bedürfnisse und Wünsche komplett berücksichtigt“, schwärmt Jürgen van der Smissen, geschäftsführender Gesellschafter von Unizell Medicare.

Der Mietvertrag für den Gebäudekomplex, der ganz modern mit dunklen Steinen verklinkert ist und über eine Fläche von rund 4400 Quadratmetern verfügt, läuft über mindestens 15 Jahre. Entsprechend wurde auch größer geplant, als für die rund 130 Mitarbeiter aktuell benötigt wird. „Wir wollen weiter die Möglichkeit haben, an diesem Standort zu wachsen. Bis zu 200 Mitarbeiter könnten hier Platz finden“, so van der Smissen. Neben den Unizell-Mitarbeitern finden auch die dazugehörigen Firmen hygenia GmbH, care integral GmbH und HomeCare Partner GmbH in dem Neubau Platz. „Das Arbeiten unter einem Dach ist schon etwas anderes. Viele müssen sich auch umstellen“, weiß van der Smissen, der viel Wert auf Transparenz legt. So wird überwiegend in Großraumbüros gearbeitet und alle Räume sind vom Flur einsehbar — auch das Chefbüro hat eine Glastür. Während überall schon auf Hochtouren gearbeitet wird — allein bei HomeCare werden 45 000 Kunden betreut und an Spitzentagen 1000 Anrufe von 18 Mitarbeitern entgegengenommen — sind auch noch die Handwerker und Lieferanten im gesamten Gebäude unterwegs. So werden im Besprechungsraum Sydney, der wie die anderen Sitzungszimmer mit Namen von Metropolen auch über eine High-Tech-Multifunktionswand verfügt, neue Lederstühle geliefert. Auf den Tischen stehen aber bereits frische weiße Rosen. „Ich möchte, dass sich jeder hier wohlfühlt“, so van der Smissen, der seinen Mitarbeitern auch kostenlos frisches Obst zur Verfügung stellt.

Neu ist zudem, dass Unizell jetzt eine eigene Kantine vorhält. Kantinen-Chef Thomas Falk kocht im „DailyCare“ aktuell nur für die eigene Belegschaft, aber ab 4. Januar werden dort auch externe Gäste mit Frühstück oder Mittagessen versorgt. „So etwas gab es an unserem alten Standort natürlich nicht. Es ist aber durchaus sinnvoll, dass die Mitarbeiter mit ihren Kollegen zusammen essen gehen und sich austauschen“, sagt van der Smissen, der mit seiner Führungsmannschaft das Staffelgeschoss in dem u-förmigen Gebäude bezogen hat. Im Erdgeschoss sind mit dem Steuerbüro Lehmann und „mein pflegezentrum“ (mpz), das kostenlos Fragen zum Thema Pflege beantwortet, zwei Fremdfirmen, mit denen man enge Kontakte pflegt, untergebracht. Des Weiteren soll hier langfristig eine Außenstelle des Reha-Versorgungszentrums entstehen.

Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind und der große Bronze-Brunnen vor dem Haupteingang steht, soll es ein großes Einweihungsfest geben. Van der Smissen: „Wir wollen uns erst einmal an dem Standort finden, um effizienter zu arbeiten. Wenn sich alles eingespielt hat, werden wir uns gerne präsentieren.“

Pflege-Vollversorger
1986 wurde Unizell Medicare GmbH als reiner Zellstoffgroßhandel gegründet. Mittlerweile gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern im Bereich medizinischer Pflegeprodukte. Als Vollversorger betreut die Firma bundesweit 1000 Pflegeeinrichtungen, über 150 Kliniken und 2000 Pflegedienste.

Sebastian Prey

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