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Bad Schwartau Die neue und die alte Majestät kommen aus Bad Schwartau
Lokales Bad Schwartau Die neue und die alte Majestät kommen aus Bad Schwartau
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18:22 26.11.2016
Der neue und der alte Landeskönig: Wolfgang Siebuhr (61, links) und Werner Petersen (69). FOTO: S. PREY

. Das hat es schon seit mehr als 30 Jahre nicht mehr gegeben. Mit Wolfgang Siebuhr (61) folgt auf Werner Petersen (69) ein Vereinskollege auf dem Thron des Norddeutschen Schützenbundes (NDSB). „Das ist natürlich großartig für unseren Verein. Das Ergebnis zeigt, was hier geleistet wird“, frohlockt Mathias Fahr, Vorsitzender der Schützengilde Bad Schwartau.

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Der neue und der alte Landeskönig: Wolfgang Siebuhr (61, links) und Werner Petersen (69). FOTO: S. PREY

Doch nicht nur bei Fahr ist die Freude groß. Für Wolfgang Siebuhr hat sich sogar ein kleiner Traum verwirklicht. „16 Versuche habe ich schon gestartet“, berichtet Siebuhr, der seit 1969 aktiver Schütze ist. Zahlreiche Titel auf Landes- und Bundesebene hat der Frührentner schon in seiner langen Schützen-Karriere eingeheimst. Mehrfach ist er auch schon beim Landeskönigschiessen unter die „Top Ten“ gekommen, aber für den Thron hat es nie gereicht. An dem Wettbewerb um die Landeskönigskette hatten sich in diesem Jahr knapp 300 Schützen beteiligt.

Zum Saisonabschluss feierten 800 Gäste, darunter 115 Vereins- und Kreismajestäten, Siebuhr jetzt beim Landesschützenball in Travemünde als neuen König. Zu den ersten Gratulanten gehörte sein Vorgänger und Vereinskollege Werner Petersen (69), der wohl schon eine leise Vorahnung hatte. „Die Königskette habe ich komplett in einer Goldschmiede reinigen und überholen lassen. Die ist jetzt wieder eines Königs würdig“, so Petersen, der die Kette nun weiter in den besten Händen weiß. Siebuhr ist nämlich nicht nur auf dem Schießstand die Zuverlässigkeit in Person. Für seine Amtszeit hat sich der 61-Jährige auch viel vorgenommen. Als Landeskönig wird er nun ständig bei Veranstaltungen des NDSB gefragt sein und Werbung für den Schießsport machen. Fest vorgenommen hat sich Siebuhr auch, dass eine Fahnenabordnung des NDSB beim nächsten Schützenfest in Bad Schwartau dabei sein wird. Zudem will Siebuhr auch beim Bundeskönigschiessen in Frankfurt am Main im April 2017 eine Rolle spielen. „Mein Ziel ist es, dort zu den besten drei Schützen zu gehören. Dann darf ich bei der Abschlussfeier mit auf den Balkon am Frankfurter Römer. Das Bild kennt man ja von den Empfängen der Fußball-Nationalmannschaft“, so Siebuhr schmunzelnd.

Wolfgang Siebuhr traf im Landeskönig-Endkampf des Luftgewehrschießens in Kellinghusen um die beste Zehn so gut in die Mitte der Scheibe, dass die Elektronik den Teiler von 1,41 als Spitzenschuss auswarf. „Das war schon ein super Ergebnis“, sagt Siebuhr zufrieden, der sich nach seiner Amtszeit noch lange nicht an einen Rückzug denkt. „Bis ich 80 bin, will ich auf alle Fälle noch mitmischen.“sep

LN

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