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Bad Schwartau Ein Fest für die Freunde der Kirchenmusik
Lokales Bad Schwartau Ein Fest für die Freunde der Kirchenmusik
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18:22 21.06.2016
Die St. Martinskirche war zur Feier des 20-jährigen Bestehens des Fördervereins voll besetzt. Quelle: Fotos: Irene Burow

In der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Cleverbrück wird oft und viel gesungen und musiziert. Was sich seit Jahren bewährt hat, ist nun an einem Abend in der St. Martinskirche präsentiert worden. Zur Feier des 20-jährigen Bestehens des Fördervereins „Kirchenmusikfreunde St. Martin e.V.“ wurde die gesamte Vielfalt der Kirchenmusik zum Klingen gebracht.

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20 Jahre gibt es den Förderverein in der Gemeinde Cleverbrück – Zum Dank kamen nun alle Beteiligten zusammen, um die ganze Vielfalt zum Klingen zu bringen.

„Ich bin super zufrieden, alle waren dabei.“ Katha Kreitlow, Kirchenmusikerin

Dazu zählen unter anderem Kantatengottesdienste, das gesungene Evangelium, „Orgel per bike“, Weihnachtskonzerte, Musikalische Passionsandachten, Singfeste und nicht zuletzt die Veranstaltungsreihe „Musik und Literatur“ rund um die Noeske-Orgel. „Mit dem Fest wollten wir ein Signal zurückgeben an all jene, die die Musik stets unterstützt haben“, sagt Cleverbrücks Kirchenmusikerin Katha Kreitlow. „Denn die Leute, die in den Verein eintreten, bekennen sich zur Sache.“ Mit den Geldern wird zum Beispiel Werbung gemacht, werden Musiker verpflichtet und bewirtet, Noten angeschafft und die Instrumente gepflegt. 70 Mitglieder zählt der Verein derzeit. Doch es waren weit mehr Gäste, die am Freitag dem festlichen Konzert unter dem Titel ,Seid fröhlich allezeit!’ lauschten.

„Wer etwas mit uns zu tun hat, sollte seinen Platz bekommen“, sagt Katha Kreitlow. So beteiligten sich alle aktiven musikalischen Gruppen der Gemeinde: die St. Martin Kantorei, der Vokalkreis St. Martin, der Kammerchor „ad libitum“ sowie die St.-Martin-Band. Auch der „Cleverbrücker Kinderchor“ war dabei und neben Katha Kreitlow fünf weitere Organisten, die alle eine enge Beziehung zur Gemeinde haben. Wie Ernst-Erich Stender, der über 30 Jahre lang Organist an der Lübecker Marienkirche war und als Professor an der Musikhochschule lehrte. Noch heute gibt er weltweit Konzerte – übt jedoch auch an der Cleverbrücker Noeske-Orgel, weil es eine so große nur selten gibt. Kreitlows Vorgänger Heinz Arlt durfte genauso wenig fehlen, wie ihre Amtskollegin Julia Wyrwa (ehemals Warnecke) aus Rensefeld. Dieter Noeske und Nachfolger Peter Kozeluh waren nicht nur am Bau der Orgel beteiligt, sie gaben zur Feier des Tages auch Musik an jener zum Besten. Ein lustiger Höhepunkt des Abends war die Cleverbrücker Orgelmaus: Pastorin Gesa Paschen kam verkleidet als solche zum Vorschein – zur Freude aller. Normalerweise wird den Kindern so das große Instrument erklärt.

„Deswegen kannten die Erwachsenen das noch nicht“, lacht die Kirchenmusikerin. Höhepunkt und Abschluss des Konzertes bildete das „Halleluja“ von Händel – zwei Organisten spielten vierhändig auf der großen Orgel, zwei auf den kleinen Orgeln. Heinz Arlt leitete die Sänger: Die vereinigten Cleverbrücker Chöre.

Irene Burow

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