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Bad Schwartau Ein würdiger Abschied
Lokales Bad Schwartau Ein würdiger Abschied
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20:27 28.07.2016
Bürgermeister Gerd Schuberth mit Birgit Clemens, Hans Tylinski, Ellen Brümmer, Folkert Jeske und Andreas Marks (v.l.). Quelle: Irene Burow

Ein letztes Mal in Harmonie und Eintracht: In kleiner Runde haben Vertreter aus der Bad Schwartauer Politik mit Bürgermeister Gerd Schuberth angestoßen, um ihn in den Ruhestand zu verabschieden. Bürgervorsteherin Birgit Clemens war gekommen sowie Vertreter aus den Fraktionen im Rathaus und des Umweltbeirates. In dieser Woche endet seine Dienstzeit offiziell.

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Vertreter aus der Politik haben Bürgermeister Gerd Schuberth in den Ruhestand begleitet.

„Wir haben die 14-jährige Zusammenarbeit gewürdigt und ihn zum Dank in den Ruhestand begleitet“, sagt Birgit Clemens. Es sollte kein großes Fest sein, „wir wollten einen Rahmen schaffen, der würdig ist“, so die Bürgervorsteherin. Und so wurde gemeinsam, harmonisch und gemütlich im „Gambero“ in der Geibelstraße geschmaust – mit Ellen Brümmer (CDU), Andreas Marks (WBS), Folkert Jeske (Grüne) und Hans Tylinski (SPD).

Und alle haben sich Gedanken gemacht für ein passendes Präsent: Für Oldtimer-Fan Schuberth gab es einen Gutschein – schön verpackt in einem Oldie-Modell – für einen Lehrgang beim ADAC in Lüneburg, inklusive zweier Hotelübernachtungen. Später verabschiedete sich Gert Kayser und überbrachte als Abordnung herzliche Grüße im Namen auch der anderen Vorstandsmitglieder des Umweltbeirates, Hartmut Quedzuweit und Andrea Schwabe.

Mit einer besonderen Erinnerung sorgte er für allgemeines Schmunzeln in der Runde. So wollte er vom Bürgermeister wissen, welche Farbe sein Hemd sowie seine Krawatte wohl vor 14 Jahren gehabt haben.

„Kurzes, grünes Hemd und rote Krawatte“, schätzte Schuberth. Den Beweis lieferte seine Bewerbung um das Bürgermeisteramt im Jahr 2002, die sich an die Bad Schwartauer Bürger richtete. Das alte Foto im Anschreiben zeigt es: Lang und blau war das Hemd, gelb-gemustert die Krawatte. „Wir haben das Schreiben in unseren Unterlagen gefunden und fanden das außerordentlich witzig“, sagt Gert Kayser. Der pensionierte Förster Hans-Rathje Reimers übergab dem Noch-Bürgermeister zudem, damit er es so schnell nicht vergisst, eine gerahmte Aufnahme des Marktbrunnens. Ein musikalischer Programmpunkt wurde von der neun Jahre alten Vietnamesin Mai-Anh Trinh gestaltet. Mit ihrer Mutter gastiert das Mädchen aktuell in der Asklepios-Klinik. Kayser wurde bei einer Umweltführung auf sie aufmerksam. Denn wie sie erzählte, spielt sie seit über drei Jahren Querflöte – und zwar bereits recht anspruchsvolle Stücke. „Das konnte ich gar nicht glauben“, so Kayser, und lud sie herzlich ein, am Mittwochabend vorzuspielen. Für Schuberth erklang ein Teil aus Mozarts „Zauberflöte“ und Jazz von James Rae. Ab Montag weht mit dem zukünftigen Bürgermeister Dr. Uwe Brinkmann dann ein neuer Wind im Rathaus.

Irene Burow

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