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Bad Schwartau Eine Reise zu den Inuit nach Grönland
Lokales Bad Schwartau Eine Reise zu den Inuit nach Grönland
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21:07 19.11.2016
Touristen sind von der atemberaubenden Landschaft Grönlands ebenso fasziniert wie von der Gastfreundschaft der Einwohner. FOTO: hfr
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Bad Schwartau

. Wenn Claus Seifert am morgigen Montag sein Publikum wieder mitnimmt auf seine Bilderreise, dann wird es richtig kalt. Das Ziel heißt nämlich Grönland.

Konkret heißt das Thema „Grönland – Expedition Disco-Bucht“.

Die Grönländer nennen sich Inuit, was so viel heißt wie Mensch. Ihr Land nennen sie Kalaallit Nunaat – Land der Menschen.

Für Claus Seifert war die Reise in den hohen Norden auch ein bisschen Abenteuer. Ausgangspunkt war der Flugplatz Kangerlussuaq am Ende des 17 Kilometer langen Söndre Strömfjord. Hier begann die Fahrt mit dem Schiff entlang der Westküste über Sisimiut, Qeqertarsuaq, Disco Bucht bis nach Uummannaq. Dieser Ort war mit 550 Kilometern über dem Polarkreis der nördlichste Punkt unserer Reise. Zurück ging es über Saqqaq, Gletscher Eqig Sermia, Ilulisat und dem Eisfjord.

Mit über zwei Millionen Quadratkilometern ist Grönland die größte Insel der Welt. Und nur 15 Prozent der Inselfläche ist eisfrei – allerdings ist die Tendenz der eisfreien Fläche steigend. In diesen Bereichen an der Küste liegen die Orte und Siedlungen, in denen die Inuits wohnen und leben. Und noch eine beeindruckende Zahl: Bis zu 3,5 Kilometer dick ist das Eis im Inland. Sollten diese Eismassen schmelzen, so sagen die Forscher einen Anstieg des Meeresspiegels um mehr als sechs Meter voraus.

Für Claus Seifert war Grönland „eine Reise in eine andere Welt“. Bestimmt wird das Leben hier von dem Klima. Im Sommer gibt es hier das Erlebnis der nicht untergehenden Mitternachtssonne, die mit ihren Strahlen die Eisberge in eine goldenen Ton taucht.

Ein aufregendes Erlebnis war auch die Schlittenhundefahrt auf dem 900 Meter hohen Gletscher Lyngmark. Raufgebracht werden die Touristen hier mit dem Helikopter bevor es dann zu zweit in einem Schlitten, der von zwölf Hunden gezogen wird, weitergeht. Auf einer Wanderung durch die blühende Tundra kann man hier eine so prächtige Natur erleben, wie man sie hier nicht erwarten würde. Die Früchte der Blaubeeren, Krähenbeeren und andere werden als Vitaminspender gesammelt. Und auch Orchideen findet man hier. Und das großblättrige Weidenröslein ist hier in Grönland die Nationalblume.

Einer der Höhepunkte war ein Besuch bei einer Inuit-Familie, die sich ebenso aufgeschlossen und gastfreundlich zeigten wie die anderen Einwohner.

Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Vortragsraum Hamburg der Asklepios Klinik im Haus II. der Eintritt ist frei.

LN

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