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Bad Schwartau Flohmarkt digital: Konzept geht auf
Lokales Bad Schwartau Flohmarkt digital: Konzept geht auf
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20:45 19.09.2017
Natalia Kilber aus Bad Schwartau hat für ihren Sohn einen Kran erstanden. Quelle: Fotos: Gk
Bad Schwartau

Die Privatleute, die etwas verkaufen wollten, mussten sich über eine App namens Basarlino anmelden. Sie tragen dort alle Artikel ein, drucken Preisschilder und haben nicht nur Listen, sondern bekommen eine detaillierte Abrechnung. Mit dem Smartphone wird der Preis eingescannt und an einer Kasse der Verkauf abgewickelt. „Wir haben viel positives Feedback bekommen“, sagt Antje Dzimbowski von der Elternvertretung. „Es gab kein Nachrechnen und der Umsatz war zu jeder Zeit nachvollziehbar. Viele fanden es fortschrittlich und übersichtlich.“

Der große Herbstflohmarkt für Kindersachen in der Kita Christuskirche ist gelungen. Er war mit Spannung von der Elternvertretung erwartet worden, denn die Verkäufer haben sich zum ersten Mal digital organisiert. „Die Scheu vor Neuem ist ja recht groß. Aber die Verkäufer haben sich durchgebissen“, freut sich Mitorganisatorin Antje Dzimbowski.

Die Besucherzahl war wie immer hoch: Rund 1000 Kaufwillige kamen zum Abendflohmarkt. Ab 19 Uhr öffneten sich die Türen für die zahlreichen Kunden. Und diese kamen auf ihre Kosten. Die 84 angemeldeten Aussteller hatten rund 10000 Artikel mitgebracht. So gab es Umstandsmode, Lampen, Tür- und Laufgitter, Kinder-Reisebetten, Lego, Holzspielzeug, Schuhe, Kinderbücher und Babybekleidung. Natalia Kilber aus Bad Schwartau konnte für ihren dreijährigen Sohn einen großen Kran erwerben, Julia Sacharow aus Bad Schwartau ging schwer bepackt nach Hause. „Meine fünfjährige Tochter ist aus vielen Sachen herausgewachsen. Hier kann ich preiswert für passenden Ersatz sorgen“, so die junge Mutter, die 70 Teile ausgesucht hatte.

Schnell gab es an den Kassen einen regen Ansturm. Da jedoch erstmals mit der App gearbeitet wurde, konnten die Finanzen auch schneller abgewickelt werden. „Einige müssen sich vielleicht noch von der neuen Technik überzeugen lassen“, sagt Antje Dzimbowski. Beim nächsten Mal können geübte Verkäufer sicher helfen. Der Elternvertretung ist es am wichtigsten, dass der Flohmarkt erhalten bleibt. Trotz weniger Helfer blieb der Umsatz gleich – Ziel erfüllt. Alle Helfer arbeiten ehrenamtlich, um mit dem Erlös besondere Anschaffungen oder Ausflüge für die Kinder der Kita zu ermöglichen.

Jeweils im Frühjahr und im Herbst gibt es diesen größten Flohmarkt der Stadt. Und der nächste Termin steht auch schon fest: Der 23. Kinderkram-Markt findet statt am Freitag, 16. Februar 2018. Die Anmeldung dafür erfolgt ab 1.November. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.flohmarkt-kita-christuskirche.ev-kita-gmbh.de.

gk

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