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Bad Schwartau Frischzellenkur für das Wohngebiet Schmiedekoppel
Lokales Bad Schwartau Frischzellenkur für das Wohngebiet Schmiedekoppel
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18:24 24.09.2016
Die Wohnblocks in der Straße Schmiedekoppel sind in die Jahre gekommen. Investoren wollen dort neuen Wohnraum schaffen. Quelle: S. Prey

Das Wohngebiet Schmiedekoppel ist in die Jahre gekommen. Die meisten Wohnblocks, die in den 1950er und 1960er Jahren errichtet wurden, wirken nicht gerade einladend. Zwei Investorengruppen wollen das Gebiet wieder aufpolieren und zudem zusätzlichen Wohnraum schaffen. Grundsätzlich werden die Pläne begrüßt. Bauamtsleiter Thomas Sablowski:

„Wir wollen die Anwohner frühzeitig an den Planungen beteiligen.“ Bauamtsleiter Thomas Sablowski

Treffpunkt Krummlandhalle

2 Stunden sind für das erste Bürger-Kolloquium zum Thema Schmiedekoppel vorgesehen. Die Info-Veranstaltung am Donnerstag, 29. September, findet ab 18 Uhr in der Krummlandhalle (Schulstraße 8-10) statt. Damit auch Familien mit Kindern die Möglichkeit haben, sich einzubringen, wird eine Kinderbetreuung angeboten. Für Snacks und Getränke wird ebenfalls gesorgt.

„Eigentumswohnungen entstehen derzeit viele. Dass die privaten Investoren am Mietwohnungsbau festhalten wollen, ist schon eine gute Sache für Bad Schwartau.“ Allerdings wird die geplante Nachverdichtung auch kritisch gesehen. Das hat sich bei einem ersten Ortstermin im vorigen Jahr gezeigt. Die Cleverbrücker befürchten unter anderem, dass der grüne Charakter des Viertels verloren geht.

Um von vorneherein Unstimmigkeiten bei den Planungen zu vermeiden, lädt die Stadtverwaltung jetzt zu einem „Bürger-Kolloquium“ ein. Am Donnerstag, 29. September, soll über den Bebauungsplan Nr. 74, der neu aufgestellt werden soll, öffentlich diskutiert werden. Als Grundlage dafür dient ein Masterplan durch das Lübecker Planungsbüro BCS stadt + region. „Wir wollen die Anwohner frühzeitig an den Planungen beteiligen. Es wird auch noch ein zweites Kolloquium zu einem späteren Zeitpunkt geben“, kündigt Bauamtsleiter Sablowski an. Bei der Veranstaltung am Donnerstag wird nicht nur über das weitere Vorgehen und den ersten Entwurf des Masterplanes informiert. Die Teilnehmer können hierzu auch Wünsche, Bedenken und Ideen einbringen, die in die weitere Planung einfließen sollen. Neben der Schaffung von Wohnraum soll der Bestand unter Berücksichtigung der umgebenden Strukturen aufgewertet und ergänzt werden. Unter anderem ist dort auch der Bau einer neuen Kindertagesstätte geplant.

Die Veränderungen des Quartiers sind ein Großprojekt, das sich über einen Zeitrahmen von rund fünf Jahren hinziehen wird. „Das wird uns also lange beschäftigen“, sagt Sablowski, der auf eine rege Beteiligung hofft. Das sieht der Bauausschussvorsitzende Andreas Marks (WBS) ähnlich. „Der Bürgermeister-Wahlkampf hat gezeigt, dass die Menschen in Cleverbrück mehr beteiligt werden wollen. Jetzt ist die Gelegenheit da, an der positiven Entwicklung des Quartiers mitzuarbeiten“, so Marks.

Sebastian Prey

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