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Bad Schwartau Grundsteinlegung für 60 barrierefreie Wohnungen
Lokales Bad Schwartau Grundsteinlegung für 60 barrierefreie Wohnungen
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19:12 01.07.2016
Bauherrin Gabriele Peter-Schön (Mitte) lud auch Bürgermeister Gerd Schuberth (3.v.l. ) zur gestrigen Grundsteinlegung ein. Quelle: Fotos: Doreen Dankert

Gestern war es soweit: Offiziell und sichtbar wurde der Startschuss gegeben für das Bauprojekt „Leben Am Hochkamp“. Die Projektgesellschaft Residenz am Hochkamp Immobilien Co.KG als Bauherr unter dem Dach der Gießener HP&P Gruppe hat den Grundstein gelegt für ein 17 Millionen Euro teures Projekt. Auch wenn der symbolische Akt, an dem auch der Bürgermeister Gerd Schuberth teilnahm, mangels Stein eher einem Spatenstich glich – es geht gewaltig was los auf dem Grundstück, das viele, viele Jahre brach lag.

Bis Ende 2017 soll in der Straße Am Hochkamp in Bad Schwartau ein 17 Millionen Euro teures Projekt realisiert werden – Investor ist eine Baufirma aus Gießen.

Entstehen soll auf dem Grundstück, auf dem bis vor einiger Zeit eine alte Halle stand, in der unter anderem die Zwergenwaldhäuschen untergebracht waren, Wohnraum für barrierefreies Wohnen. Sechs Häuser mit jeweils zehn barrierefreien Eigentumswohnungen werden hier entstehen. Es handelt sich um Zwei- und Dreiraumwohnungen mit Balkon oder Terrasse. „Die Nachfrage nach solchen Objekten steigt aufgrund der demografischen Entwicklung“, sagt Gabriele Peter-Schön, Geschäftsführerin der Bauherren-Projektgruppe.

Das Unternehmen aus Gießen kennt sich aus auf dem Gebiet des barrierefreien Bauens. Seit über 30 Jahren ist die HP&P Gruppe bundesweit tätig und spezialisiert auf Fachmarkt- und Seniorenzentren.

Letztere hat dieses Unternehmen in ganz Deutschland bereits über 80 mal realisiert.

„Was hier entsteht, das ist wichtig für die Stadt“, so Bürgermeister Gerd Schuberth, der sich darüber freut, dass er die Grundsteinlegung bei diesem Projekt noch als Bürgermeister miterleben darf.

Bei der Vollendung, die Ende 2017 geplant ist, wird dann der frisch vereidigte Nachfolger von Schuberth, Dr. Uwe Brinkmann, das Zepter für die Stadt in der Hand haben.

Schuberth betonte, dass er froh darüber sei, dass sich Investoren für dieses Grundstück, das der Bauherr zuvor vom Helios Agnes Karll Krankenhaus als Eigentümer abkaufen konnte, gefunden haben. Dabei versicherte Schuberth, dass der Bauherr im Verlauf der Realisierung dieses Vorhabens auf die Unterstützung der Verwaltung, insbesondere des Ordnungsamtes, setzten könne. „Wir werden Ihnen immer hilfreich zur Seite stehen“, so Schuberth an die Adresse von Gabriele Peter-Schön, „mein Nachfolger wird das dann mit Ihnen regeln.“

Obwohl die Realisierung dieses Großprojektes gerade erst begonnen hat und die Vollendung noch etwas eineinhalb Jahre auf sich warten lässt, so sind inzwischen schon einige Wohnungen verkauft. „Der Standort ist immer wichtig“, so Peter-Schön, „das hier ist nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt.“ Und es ist eben barrierefrei.

Doreen Dankert

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