Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Bad Schwartau Indochina: Reise durch Kambodscha
Lokales Bad Schwartau Indochina: Reise durch Kambodscha
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:14 02.09.2017
Menschen aus aller Welt sind fasziniert von den alten Tempeln.

Über diese abenteuerliche Reise berichtet Axel Simanowski am Montag, 4. September: Kambodscha und Angkor Wat. Treff ist in der Asklepios Klinik. Beginn ist um 19.30 Uhr im Raum Hamburg, der Eintritt ist frei.

Axel Simanowski berichtet vom Geheimnis im Dschungel: Angkor Wat.

Das Königreich Kambodscha, ehemals zum französischen Kolonialgebiet Indochina gehörig, hat sich nach verschiedenen Kriegen zu einem interessanten, offenen Reiseland entwickelt. Zum Highlight gehören die Tempelanlagen von Angkor, die seit 1992 zum Unesco-Weltkulturerbe zählen. Vor gut 150 Jahren standen die ersten Europäer vor den faszinierenden Tempelanlagen. Der Dschungel hatte die Anlagen überwuchert und die Mauern gesprengt. Auf gut 400 Quadratkilometern befinden sich Reste einer einmaligen Architektur: Von der Hauptstadt des Khmer-Reiches, in der damals eine Million Menschen gelebt haben sollen, ist nichts geblieben. Die Häuser waren aus Holz, denn Stein war nur für die Götter. Warum das Khmer-Reich zusammenbrach, ist bis heute in der Wissenschaft umstritten. Möglicherweise sank der Grundwasserspiegel, die Ernten blieben aus und die Bevölkerung konnte nicht mehr ernährt werden. Die Tempelanlagen wurden aufgegeben.

Heute besuchen jährlich 3,5 Millionen Menschen aus aller Welt die alten Tempel und sind fasziniert von den Reliefs zur Geschichte des Volkes und Ihrer Religion. Riesige, in Sandstein gehauene Gesichter blicken herab. „Neben dem bekanntesten Tempel Angkor Wat besuchen wir die ältesten Anlagen in Roluos und Ta Prohm. Einer Anlage, die man absichtlich der Natur überlassen hat“, sagt Simanowski. Heute arbeiten Archäologen aus aller Welt, so auch Prof. Hans Leisen von der Uni Köln, an der Erhaltung und Restaurierung der Gebäude. Nach so viel Archäologie gibt es einen Abstecher zu den schwimmenden Dörfern auf dem Tonle Sap See. Er wird auch „Großer See“ genannt, und beherbergt ein erstaunliches jährliches Phänomen, das „die Umkehr des Flusses“ heißt. Der Fluss, der den See mit dem Mekong verbindet, ändert regelmäßig seine Fließrichtung. Die Ursache dafür ist die Flut des Mekong, die von der Schneeschmelze im Himalaya und den schweren Monsun-Niederschlägen gespeist wird.

Die steigenden Pegel des Mekong kehren die Fließrichtung des Nebenflusses Tonle Sap um. Die Pegel des Sees steigen während der Regenzeit um sieben bis neun Meter. Die Anwohner leben auf bis zu zehn Meter hohen Pfahlbauten oder schwimmenden Dörfern – mit Kaufmann, Schule und Kirche.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Volkshochschule will ab Mitternacht neues System im Internet freischalten.

02.09.2017

Mit einem leisen und berührenden Drama meldet sich das Kommunale Kino Bad Schwartau aus der Sommerpause zurück. Am Dienstag, 5. September, steht der Film „Snow Cake“ von Marc Evens auf dem Programm.

02.09.2017

Fachraumtrakt wird saniert – Maßnahmen an anderen Schulen sind im Vergleich eher klein.

01.09.2017
Anzeige