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Bad Schwartau Innenstadt, Parks und Plätze von Müll und Unrat befreit
Lokales Bad Schwartau Innenstadt, Parks und Plätze von Müll und Unrat befreit
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18:29 26.10.2013
Rund 40 Akteure haben gestern mitgemacht bei der Müllsammelaktion in Bad Schwartau. Für ein Gruppenfoto nach getaner Arbeit versammelten sich alle vor der neuen Graffiti-Wand beim Jugendzentrum. Der Bürgerverein spendierte das Essen für alle im Anschluss. Quelle: Fotos: Doreen Dankert

Es hat nicht lange gedauert, da hatten fleißige Helfer beim gestrigen Müllsammeln im Wald schon ein entsorgtes Fahrrad als Fundstück aus einer Hecke beim Bahnhof gezogen. Ein Rad fehlte bei dem Fundstück, und rostig war es auch schon — also weg damit, wird sich der einstige Besitzer gedacht haben. Und für so manch einen Bürger ist es wohl die einfachste Art, sich nicht mehr gebrauchter Dinge zu entledigen, wenn sie es einfach wegwerfen. Hinter den erstbesten Busch, in den Straßengraben oder gleich auf die Straße.

Doch das kann aus Sicht der Stadtjugendpflege nicht die Lösung sein, deshalb organisiert diese Einrichtung seit vielen Jahren schon diese Müllsammelaktion in der Solbadstadt — zwei Mal im Jahr. Wegen des langen Winters war das Müllsammeln in diesem Frühjahr allerdings ausgefallen, erklärt Birte Engels-Rettig, die Leiterin der Stadtjugendpflege, und gestern an vorderster Front bei der Aktion dabei. Von den rund 40 Akteuren, die freiwillig dem Aufruf zur aktuellen Aktion folgten, waren viele „alte Bekannte“. Die Jugendfeuerwehr Bad Schwartau, die Umweltfüchse und der Umweltbeirat. Zum ersten Mal dabei war Folkert Jeske, der als Grüner im Stadtparlament sitzt. Mit seiner Teilnahme an dieser Aktion wolle Jeske als Politiker dieser Stadt auch mit gutem Beispiel vorangehen.

Wie immer, so wurden auch diesmal die Akteure wieder in Gruppen eingeteilt und zu dem neuralgischen Punkten wie Park- und Sportplatz am Riesebusch, Geibelstraße, Kurpark, Bürgerpark, Moorwischpark oder Sereetzer Feld geschickt. Eine Abordnung sollte sich um den Innenstadtbereich kümmern. Hier landeten Zigarettenschachteln, Kassenbons, Flachmänner, Taschentücher und weggeworfenen Dönerreste in den Müllsäcken. Zigarettenkippen sollte die Innengruppe diesmal liegenlassen. „Wenn wir die Kippen auch noch alle aufsammeln sollten“, so Klaus Kohl von den Umweltfüchsen, „dann brauchen wir fünf Tage, bis wir damit fertig sind.“ Das „Highlight“ -Fundstück in der Innenstadt war eine kiloschwere Holzfigur, die in der Hecke auf dem Matzen-Parkplatz steckte. „Unglaublich, was die Leute wegschmeißen“, so Kirsten Stuhr, die jedes Jahr dabei ist.

„Insgesamt“, so die Bilanz von Birte Engels-Rettig, „wurde aber deutlich weniger Müll gefunden als vor einem Jahr.“ Ob die Bürger ordnungsliebender geworden sind? „Tja, wenn das so wäre, dann wäre das wirklich sehr schön“, so Birte Engels-Rettig.

Doreen Dankert

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