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Bad Schwartau Jazz und Jazzverwandtes
Lokales Bad Schwartau Jazz und Jazzverwandtes
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22:24 11.11.2013
Das Amazing Swing Sextett überzeugte im Herrenhaus. Quelle: Gallinat
Stockelsdorf

Das war ein würdiger Abschluss der „Herrenhauskonzerte 2013 — von Klassik bis Jazz“. Spritzig, schwungvoll und abwechslungsreich — so lässt sich der kurzweilige Konzertnachmittag in Stockelsdorf umschreiben. Vor ausverkauftem Haus begeisterten alle Bands das Publikum. „Einfach toll“, lobte Rainer Salkowsky aus Trittau (Stormarn) das Konzert. Er lobte zudem die hervorragende Zusammenstellung der Stücke und die ausgezeichneten Saxofonspieler. Es seien sehr gute Solisten und eine sehr begabte junge Nachwuchssängerin aufgetreten. Auch Ingrid Schürmann aus Scharbeutz hat das kurzweilige Herrenhauskonzert „sehr gut gefallen“.

Schon im ersten Konzertteil blieb kaum ein Fuß still. Das Trio „Swinging Fruits Company“ um den Hamburger Vollblutmusiker Helmar Marczinski wusste vor allen Dingen neben Oldtime und Dixieland durch mit seiner Spontaneität zu gefallen. Musik von Count Basie oder Frank Sinatra liegt derzeit im Trend — und das jenseits aller Altersgrenzen. Deswegen ist unter der Leitung des Saxofonisten Ralph Schlunk, der zu den bekanntesten Jazzern in Norddeutschland gehört, unlängst das „Amazing Swing Sextett“entstanden. Ohrwürmer wie „I get a kick over you“ von Cole Porter, „Summertime“ von George Gershwin, „On the sunny side of the street“ und „Moon river“ sorgten dann auch beim Publikum im Herrenhaus für ein wohliges Gefühl.

Das Quartett „Daily Blues“ bereichert mit lebendigem Rhythm & Blues die Clubszene im Norden. Dass die Band etwas drauf hat, ist unbestritten. So entschieden sich unlängst Musikgrößen wie Walter Trout oder Roger Chapman für die vier Lübecker als Vorgruppe. Und auch in Stockelsdorf wusste das Quartett mit ideenreichen Jazz- und Rockelementen zu unterhalten. Entsprechend war auch die Begeisterung im Publikum, das nach jedem Stück die Musiker mit viel Applaus bedachte.

Außerdem rezitierte Christian von Seebeck einfühlsam ein makabres und bitterböses Gedicht zu Weihnachten von Loriot. Hausherr Manfred Beckmann fand angesichts des Programms — das unter dem Motto „Jazz und Jazzverwandtes“ stattfand — vor allen Dingen lobende Worte für Klaus Klusmann, der diesen außergewöhnlichen Musiknachmittag auf die Beine gestellt hat. Zum krönenden Abschluss bedankten sich die Musiker beim gut gelaunten Publikum mit einem gemeinsamen „Early morning“.

gal

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