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Bad Schwartau Junge Rehe und Hasen nicht anfassen
Lokales Bad Schwartau Junge Rehe und Hasen nicht anfassen
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18:23 02.04.2016
Wer dieses Rehkitz anfasst, gefährdet das Leben dieses Tieres. Denn die Mutter nimmt das Jungtier danach nicht mehr an. Quelle: Gert Kayser

Umweltschützer warnen vor falschem Verhalten mit Jungwild. Die ersten Feldhasenbabys haben im Monat März schon das Licht der Welt erblickt. Doch während die Wildkaninchen in einem Erdbau die ersten Lebenswochen verbringen, liegen die Märzhäschen auf dem blanken Boden. Nur zur Nachtzeit besucht die Häsin den Nachwuchs zum Säugen. „Finden tierliebe Menschen so einen Feldhasen, nehmen sie ihn oft mit, um ihm das Leben zu retten“, weißt Stadtjäger Gert Kayser aus Erfahrung. Doch die vermeintlich gute Tat hilft den kleinen Hasen nicht. Im Gegenteil: „Es ist falsch, die Hasen mitzunehmen.“ Oft bedeute die Mitnahme sogar ein sicheres Todesurteil.

Gleiches gilt auch für andere Tiere: Ende April und Anfang Mai werden auch die ersten Rehkitze geboren und von der Ricke im Gras abgelegt. Schon das Streicheln so eines neugeborenen Rehkitzes könnte den Tod bedeuten. Denn wenn das Jungtier berührt wird, nimmt die Rehmutter den Nachwuchs oft nicht mehr an.

„Hilfe brauchen nur verletzte oder kranke Tiere“, so Kayser. Auch die beiden Hegeringleiter Martin Pieper für Stockelsdorf und Dirk Eigen für Bad Schwartau, mahnen zur Vorsicht. Bei Fragen ist Gert Kayser erreichbar unter Telefon 0451/23614.

LN

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