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Bad Schwartau Klimafreundlicherer Straßenverkehr
Lokales Bad Schwartau Klimafreundlicherer Straßenverkehr
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18:19 30.04.2016
Stefan Luft von der Firma Urbanus erläutert den Gästen der Klimaveranstaltung einige Fakten zum Verkehr. Quelle: DD

hat es sich zum Ziel gesetzt, mit einem Klimaschutzkonzept seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.

„Der Aktionsradius von Senioren beträgt im Allgemeinen fünf Kilometer.“Martin Brüning, Fahrradclub Lübeck

Jetzt fand die letzte der öffentlichen Impulsveranstaltungen statt, bei der es ganz speziell um das Thema Verkehr ging — und wie der sich entwickeln könnte, um zu recht die Beschreibung klimafreundlich zu erhalten.

Rund 30 Besucher waren der Einladung zu dieser Veranstaltung gefolgt; allerdings waren die meisten Gesichter alte Bekannte aus Politik und Verwaltung. Bürger, die aus reinem Interesse an der Veranstaltung kamen, waren nur mit einer Handvoll vertreten.

Zu den Referenten gehörte Stefan Luft von der Firma Urbanus, der erklärte, dass 25 Prozent des Autoverkehrs für den CO2-Ausstoß verantwortlich sind. „Über Jahre ist der Verkehr gestiegen“, so Luft, „zur Zeit registriert man eine kleine Sättigungsphase.“ Zugleich machte Stefan Luft deutlich, dass die Bürger im Laufe der Zeit einen höheren Anspruch an die Qualität der Fortbewegung entwickelt hätten und die Alternativen wie Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel „oft nicht genug Qualität haben“.

Dabei wäre das Rad in vielen Fällen nicht nur die gesündere, sondern auch die schnellere Alternative, wie Martin Brüning, Vorstandsmitglied im Fahrradclub Lübeck, veranschaulichte. Untersuchungen hätten ergeben, dass man bei Strecken bis zu fünf Kilometern mit dem Rad schneller am Ziel sei. „Und die Hälfte aller Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer“, so Martin Brüning. Und noch etwas sei mit der Zahl fünf in diesem Zusammenhang gekoppelt: Der Aktionsradius von Senioren betrage laut Brüning im Allgemeinen fünf Kilometer.

Das sind Zahlen, die zum Nachdenken anregen können und tatsächlich Impulse geben für jeden Einzelnen, über seinen Aktionsradius und das Fortbewegungsmittel seiner Wahl nachzudenken. Das war Sinn und Zweck dieser Impulsveranstaltung.

Diese Veranstaltung war die letzte in der Reihe von Veranstaltungen für die klimafreundliche Gestaltung des Verkehrs in Stockelsdorf im Zusammenhang mit der Ausarbeitung des Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde. Ziel der Gemeinde ist es, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren, um die beschlossenen deutschen und internationalen Klimaschutzziele zu erreichen. „Die Ergebnisse des Klimaschutzkonzeptes werden am 12. Mai 2016 im Rathaus präsentiert werden“, erklärt Verwaltungsmitarbeiter Carsten Holst.

Von Doreen Dankert

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