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Bad Schwartau Koki: Dramatische Flucht eines Jungen aus dem Ghetto
Lokales Bad Schwartau Koki: Dramatische Flucht eines Jungen aus dem Ghetto
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11:25 13.10.2016
Der Schauspieler Andrzej Tkacz spielt in dem Film den Juden Srulik, der seine Identität verleugnet, um zu überleben. Quelle: Hagen Keller/nfp/dpa
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Bad Schwartau

Es dürfte ein bewegender Film werden, wenn das Kommunale Kino (Koki) am morgigen Donnerstag um 19.15 Uhr in das Movie Star Kino einlädt. Gezeigt wird der französisch-deutsche Spielfilm aus dem Jahre 2013 „Lauf, Junge, lauf“. Pate des Film ist die Kirchengemeinde Rensefeld.

Aber worum geht es eigentlich in diesem Film? Srulik (Andrzej und Kamil Tkacz) ist knapp neun Jahre alt, als ihm gerade noch rechtzeitig die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt. Um den deutschen Soldaten zu entkommen, flieht er in das riesige, unwegsame Waldgebiet Kampinoski und muss dort lernen, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt in der Wildnis zu überleben. Doch Kälte und unerträgliche Einsamkeit treiben den Jungen in die Zivilisation zurück. Doch nur wenige Menschen sind bereit, ihr Leben zu riskieren für einen kleinen fremden Jungen, der ein Jude sein könnte. Erst als er eines Tages an die Tür der alleinstehenden Bäuerin Magda Janczyk (Elisabeth Duda) klopft, lernt Srulik die wohl wichtigste und zugleich schmerzlichste Lektion, um zu überleben: Magda bringt ihm bei, seine Religion und damit auch seine Identität zu verleugnen und sich fortan als katholischer Waisenjunge Jurek durchzuschlagen.

LN

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