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Bad Schwartau Küchenbrand mit Explosionsgefahr
Lokales Bad Schwartau Küchenbrand mit Explosionsgefahr
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20:42 03.11.2017
Das schmucke Einfamilienhaus im Rotdornweg ist nach dem Küchenbrand vorerst unbewohnbar. Quelle: Fotos: Ff Mori/hfr

Kurz vor 19 Uhr schrillte bei der Freiwilligen Feuerwehr Mori der Alarm. Im Rotdornweg hatten aufmerksame Nachbarn gesehen, dass es im Haus nebenan in der Küche brennt. Da die Bewohner nicht zu Hause waren, alarmierten die Nachbarn die Feuerwehr. In diesem konkreten Fall war die erste Adresse für den Einsatz die Feuerwehr Mori, die zu diesem Zeitpunkt gerade mit einer Betriebsbesichtigung bei der Firma Knauf in Stockelsdorf beginnen wollte. „Doch daraus wurde nichts“, schildert Björn Schlieter, Einsatzleiter und Wehrführer der Wehr Mori, „wir haben sofort alles stehen und liegen lassen und sind los zum Einsatz, denn genau dafür sind wir da.“

Zu einem größeren Einsatz mussten am Donnerstagabend die beiden Feuerwehren Mori und Stockelsdorf ausrücken. Im Rotdornweg kam es in einem Einfamilienhaus zu einem Vollbrand in der Küche. Die Bewohner waren zu dieser Zeit nicht im Haus. Der Sachschaden ist groß.

Rund 30 Einsatzkräfte der Wehr Mori waren zunächst am Einsatzort. „Doch die Lage stellte sich als etwas heikel heraus, weil wir befürchten mussten, dass es hier gleich knallt“, berichtet Schlieter.

Die Gefahr einer Rauchgasexplosion war gegeben – und damit auch eine Gefahr für die Einsatzkräfte beim Betreten des Hauses. „Deshalb mussten wir die Taktik ein bisschen ändern“, erklärt Schlieter, der bei Realisierung dieser schwierigen Lage vorsorglich die Wehr Stockelsdorf nachalarmierte. Kurze Zeit später verstärkten rund 20 weitere Einsatzkräfte den Kampf gegen die Flammen.

Zunächst einmal öffneten die Einsatzkräfte die Haustür und ein Seitenfenster, damit Qualm und eventuell austretendes Gas entweichen konnte. „Mit dem Betreten des Hauses mussten wir wegen der möglichen Explosion warten“, erklärt Schlieter, „das war zu gefährlich.“ Erst nach einer Stunde, so Schlieter, habe man den Brand unter Kontrolle gehabt.

Während der Löscharbeiten kamen die Bewohner des Hauses, ein älteres Ehepaar, zum Ort der Katastrophe. Was den Brand in der Küche ausgelöst hat, das ist zur Zeit unklar. „Da kann man nur mutmaßen“, sagt Schlieter. „Auf jeden Fall ist die Küche total Schrott, davon ist nichts mehr übrig, man erkennt nicht mal mehr, welche Farbe die mal hatte.“

Aufgrund der extrem starken Rauchentwicklung ist das Haus erst einmal nicht bewohnbar. Ohnehin wurde das Gebäude von der Kripo beschlagnahmt für Untersuchungen im Hinblick auf die Brandursache.

„Das hier war kein Standard-Einsatz, das war schon etwas größer“, bilanziert Schlieter zum Einsatz-Ende gegen 22.30 Uhr.

Von Doreen Dankert

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