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Bad Schwartau Lärmschutz in Gefahr
Lokales Bad Schwartau Lärmschutz in Gefahr
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18:14 18.05.2016

Die Feste Fehmarnbeltquerung und die Folgen der Bahn-Hinterlandanbindung sorgen in Bad Schwartau weiter für Ärger. „Die Bahn arbeitet mit unterschiedlichen Zahlen. So dient jetzt die Zahl der Kapazitätsgrenze von 166 Zügen als Grundlage für den Ist-Zustand. Dabei fahren derzeit nur 128 Züge durch Bad Schwartau. Die Bahn versucht die Vorbelastung möglichst hoch anzusetzen, um die zusätzlichen Schutzansprüche später möglichst gering zu halten“, informierte Bernhard Schmidt aus der Bauverwaltung im Ausschuss für Bauwesen und Stadtplanung.

Die vermeintliche Taktik der Bahn bezeichnete Lüder Garms (Grüne) als „Frechheit“. Auch Andreas Marks (WBS) sieht akuten Handlungsbedarf, um bei den Zahlenspielereien am Ende nicht den Kürzeren zu ziehen. Ellen Brümmer (CDU) empörte sich: „Es kann nicht sein, dass andere Gemeinden eine Neubaustrecke mit kompletten Lärmschutz bekommen und Bad Schwartau als einziger Ort sämtliche Lasten tragen muss. Diese Ungleichbehandlung können wir nicht hinnehmen.“ Bürgermeister Gerd Schuberth (CDU) erklärte, dass gerade auch das Thema Ungleichbehandlung von der Anwältin ins Verfahren eingebracht wird.

Meike Vogel von der Bürgerinitiative Kreuzritter bemängelte, dass der Widerstand in Bad Schwartau recht überschaubar sei. Das sieht Jürgen Habenicht (CDU) genauso. Er rief dazu auf: „Wir müssen mit unseren Protesten lauter werden. Vielleicht sollten wir den Bahnübergang an der Kaltenhöfer Straße sperren, damit wir gehört werden.“

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