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Bad Schwartau Wolfram Eicke tritt vor Schülern auf
Lokales Bad Schwartau Wolfram Eicke tritt vor Schülern auf
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16:50 19.02.2019
In Aktion: Der Liedermacher Wolfram Eicke war am Dienstag in der Grundschule Ratekau zu Gast. Quelle: Luisa Jacobsen
Ratekau

Eine Gitarre, ein Mikro, seine Fantasie und sein Gedächtnis: viel mehr braucht Wolfram Eicke auf der Bühne nicht. Der Schriftsteller und Liedermacher, der unter anderem das Märchen „Der kleine Tag“ geschrieben hat, war am Dienstagvormittag in der Grundschule Ratekau zu Gast. Rund 200 Schüler in zwei Gruppen lauschten Eicke, sangen mit, klatschten oder stampften mit den Füßen.

Ein durchgeplantes Programm hatte Wolfram Eicke für diesen Auftritt nicht im Gepäck – mit Absicht: „Das entwickelt sich auf der Bühne“, sagt er. Spontanität und auf die Kinder reagieren zu können, das ist ihm wichtig. „In den letzten 35 Jahren habe ich ungefähr 3500 Auftritte in Schulen oder Bibliotheken gehabt“, erzählt Eicke. Zwar schätze er auch die Auftritte auf der großen Bühne, „doch hier ist es einfach schön, in die Gesichter der Kinder zu sehen“. Viele dieser kleinen Auftritte spielen sich hier in der Region ab, denn Wolfram Eicke lebt in Scharbeutz. Morgen wird in einer Lübecker Schule zu Gast sein.

In der Grundschule Ratekau funktionierte Eickes Spontan-Programm am Dienstagvormittag jedenfalls gleich von Anfang an. Schon mit den ersten Sätzen zog Wolfram Eicke die Schüler in seinen Bann: „Mein Beruf ist es, mir Geschichten auszudenken und wenn ich Glück habe, werden die dann veröffentlicht.“ Wolfram Eicke präsentierte Texte über Tiere, Piraten aber auch solche, die Themen aus dem Alltag behandeln: zum Beispiel über Kinder, die immer das Gegenteil von dem wollen, was die Eltern vorschlagen und anders herum.

Wolfram Eickes Ziel ist es, die Fantasie der Kinder anzuregen, sie zum Lesen und Schreiben zu animieren. „Natürlich dient so ein Auftritt auch immer der Leseförderung“, sagte Schulleiterin Petra Westphal. Etwa alle zwei Jahre würde eine Kollegin Autorenlesungen wie diese organisieren. „Wolfram Eicke war schon mehrmals zu Gast“, sagt Westphal. Er gehöre definitiv zu den Favoriten. Eine Aussage, die am Ende von viel Applaus und Zugabe-Rufen der Kinder bestätigt wurde. Ob es schwierig sei, sich solche Lieder auszudenken, fragte ein Junge. Eickes Antwort: Nicht unbedingt schwierig, aber viel Arbeit – eine Arbeit, die sich lohnt.

Luisa Jacobsen

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