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Bad Schwartau Mauern, Zäune und Umkehr
Lokales Bad Schwartau Mauern, Zäune und Umkehr
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20:17 15.11.2016
Von Pastorin Dorothea Lindow
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www.busstag. de gebe ich ein und komme auf die Seite „ankommen“. Im Hintergrund ein Maschendrahtzaun. Wie soll jemand bei mir, bei uns ankommen, wenn ich einen Zaun errichte? Und ich erinnere die Worte: „Wir schaffen das!“

Oder ist das vielleicht ein Zaun, der mich ausgrenzt? Bin ich ausgesperrt, soll ich vielleicht diesen Zaun überwinden, mich auf den Weg machen und mal hinter den Zaun gucken?

Ein Loch ist in diesen Zaun hineingeschnitten, vielleicht hat es die Form eines Menschen, der mit ausgebreiteten Armen willkommen heißt. Oder soll es ein Kreuz sein und an Jesus Christus erinnern?

Buß- und Bettag – es ist ein Tag der Besinnung, der Neuorientierung, der Umkehr. Fast geht dieser Tag unter, mal eben so ein Arbeitstag zwischen Volkstrauertag und Ewigkeitssonntag. Ein notwendiger Tag zum Innehalten, zum Zurückblicken. Was war doch alles? Wo stehen persönliche, gesellschaftliche, politische Mauern? Habe ich Mauern, Zäune errichtet? Um mich zu schützen, um andere draußen zu halten? Nützt es überhaupt, Zäune zu errichten? Oder wird es immer Wege geben, Zäune zu durchbrechen, Schutzwälle einzureißen?

Am Buß- und Bettag kann ich umkehren, eigene Zäune einreißen, dem gerade gedachten Mauerfall eigene Mauerfälle folgen lassen. Ich darf auf Jesu Wort vertrauen: „Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich als Gast aufgenommen.“ (Mt 25,35).

LN

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