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Bad Schwartau Mehr Tempolimits in Bad Schwartau
Lokales Bad Schwartau Mehr Tempolimits in Bad Schwartau
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13:53 14.09.2018
Der Ausschuss für öffentliche Sicherheit, Verkehr und Umweltschutz in Bad Schwartau tagt im Sitzungssaal. Quelle: Ilka Mertz
Bad Schwartau

Lange hatten es die Politiker gefordert, nun ist es umgesetzt: Die Lübecker Straße ist nun von Anfang an eine Tempo-30-Zone, direkt am Markt/ Ecke Geibelstraße steht das erste Schild. Das gab Ordnungsamtschef Bernd Kubsch am Donnerstag in der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Sicherheit, Verkehr und Umweltschutz bekannt. Damit dürfen Autofahrer in der Lübecker Straße nun vom Markt bis zur Anton-Baumann-Straße nicht schneller als 30 Stundenkilometer fahren.

Der Politik geht das jedoch noch nicht weit genug, sie fordert weitere Tempo-30-Zonen. So stimmten die Frauen und Männer einstimmig einem Antrag von Bündnis 90/ Die Grünen zu, auch den Abschnitt der Straße Am Riesebusch vor der Seniorenresidenz Geertz in eine Tempo-30-Zone umzuwandeln. Die Krux: Da es sich dabei um eine Landesstraße, die L 309, handelt, darf die Stadt das gar nicht entscheiden, zuständig ist der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV). Und der hatte das Anliegen schon mehrmals abgelehnt. „Dann brauchen wir doch eigentlich gar nicht abstimmen“, hatte Andreas Marks (CDU) noch gesagt. Doch nach dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“ empfahl auch Ordnungsamtschef Kubsch, den Antrag zu unterstützen. „Dann kann ich dem LBV sagen, dass sich auch die Politik mit dem Thema befasst“, so seine Begründung. Heinz-Dieter Steigert (SPD) und auch Wiebke Zweig (CDU) regten noch an, alternative Routen für Fahrradfahrer zu prüfen, damit diese dieses gefährliche Stück meiden können, aber letztlich bekam der Antrag die uneingeschränkte Zustimmung. Anfang November werde in Bad Schwartau die nächste Verkehrsschau stattfinden, kündigte Kubsch an und versprach, da das Thema „Tempo 30“ ganz hoch aufzuhängen.

Breite Unterstützung gab es auch für den Lärmaktionsplan, dessen Aufstellung somit beschlossen ist. Auch dieser sieht vor, Tempo-30-Zonen zu prüfen, um innerstädtischen Lärm zu mindern. Auch temporäre Fahrverbote für Lkw auf bestimmten Straßen sind demnach denkbar. Auf Anregung von Bauamtsmitarbeiter Bernhard Schmidt beschlossen die Politiker zudem, dass, wenn möglich, weitere „Ruhige Gebiete“ im Stadtgebiet ausgewiesen werden sollen – beispielsweise in Marienholm oder auch rund um die Bahnhofstraße. „Ruhige Gebiete“ sind Flächen, in denen ein Dezibelwert von 55 nicht überschritten werden darf.

Ilka Mertz

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