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Bad Schwartau Mit dem Flussschiff durch Kambodscha
Lokales Bad Schwartau Mit dem Flussschiff durch Kambodscha
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18:14 20.05.2017
So sehen die Pfahlhäuser am Tonle Sap in Kambodscha aus. Quelle: Foto: Hfr

Das Königreich Kambodscha, ehemals zum französischen Kolonialgebiet Indochina gehörig, hat sich nach verschiedenen Kriegen zu einem offenen Reiseland entwickelt. Axel Simanowski hat es bereist und erzählt davon am morgigen Montag, 22. Mai, in der Asklepios Klinik. Beginn ist um 19.30 Uhr im Raum Hamburg, der Eintritt ist frei.

Kambodscha ist aus dem Reich Kambuja hervorgegangen, das seine Blüte vom 9. bis zum 15. Jahrhundert erlebte. Seine Ruinen in Angkor, Roluos, Banteay Srei und Preah Vihear wurden ins Weltkulturerbe aufgenommen. Nach der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Frankreich im Jahr 1953 folgten jahrzehntelange Bürgerkriege. Es folgten Kämpfe und Zerstörungen im Zusammenhang des Vietnamkriegs und die Schreckensherrschaft der Roten Khmer von 1975 bis 1979. Kambodscha ist etwa halb so groß wie Deutschland, hat aber nur etwa 13 Millionen Einwohner. Die meisten sind angestammte Khmer, aber auch Vietnamesen, Chinesen und Thailänder haben sich angesiedelt.

Mit dem Flussschiff wird die Reise auf dem Mekong fortgesetzt. Darüber wurde schon in einem ersten Vortrag berichtet. Es geht nun in die Hauptstadt Phnom Penh, die ihren französischen, kolonialen Charme bewahrt hat. Besichtigt wurden der Königspalast, die Silberpagode und das Nationalmuseum. Die bekannteste Stätte der „Killing Fields“, auf denen die 17000 Ermordete verscharrt wurden, befindet sich in Choeung Ek, in der Nähe von Phnom Penh. Die Roten Khmer waren eine maoistisch-nationalistische Guerillabewegung, die 1975 an die Macht kam. Sie wollten die Gesellschaft mit Gewalt in einen Agrarkommunismus überführen. Der Prozess mündete in einem Massenmord an der Bevölkerung. Nach den verbreitetsten Schätzungen starben etwa 1,7 bis 2,2 Millionen Kambodschaner. Auf dem Weg nach Norden ging es in kleine Dörfer mit Pagoden und Märkten. Die Schiffsreise endet in der Stadt Siem Reap, die auch Ausgangspunkt ist für die Besichtigung der gewaltigen Tempelanlagen von Angkor Wat.

LN

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