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Bad Schwartau Myanmar – Das goldene Burma erwacht
Lokales Bad Schwartau Myanmar – Das goldene Burma erwacht
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11:01 25.07.2016
Beim Heißluftballonfestival sollen mit Hilfe der Ballons symbolisch Lichter in das Reich der himmlischen Wesen getragen werden. Quelle: hfr/Munzel

„Lautlos schwebt der Heißluftballon über die Tempelebene von Bagan in Myanmar. Mit dem Wind bewegen wir uns gemächlich über die rund 2000 buddhistischen Tempel, Stupas und Klöster aus dem 10. bis 12. Jahrhundert hinweg. Tempel und Pagoden soweit das Auge reicht. Nirgendwo auf der Welt gibt es etwas Vergleichbares. Vom Ballonkorb aus genießen wir die atemberaubende Aussicht auf die goldfarbenen Tempelspitzen, die sich im Sonnenaufgang wie Sterne über den Dunst des Morgennebels erheben. Nebelbänder und Rauchschwaden durchweben die Ebene und verleihen der Landschaft eine mystische Stimmung.“

Das Tempelfeld von Bagan war der Höhepunkt der Reise von Dieter Munzel in ein Land, das 50 Jahre vom Rest der Welt weitgehend abgeschottet war. Seine Ursprünglichkeit ist bei vielen Reisestationen sichtbar geworden. Beispielsweise bei der lange Zeit völlig unbekannten Pagodenanlage des Pa-O-Volkes in Kakku. Die Lebensfreude dieses Volkes lernte Munzel kennen beim Heißluftballonfestival, wenn Tag und Nacht Ballons von unterschiedlicher Farbe, Gestalt und Größe in die Luft steigen. Vielleicht die letzten ihres Volkes sah er bei einem Besuch der Dörfer rund um den Inle-See mit den Ein-Bein-Ruderern des Intha-Volkes oder den „Giraffenhalsfrauen“ der Padaung, einem der am wenigsten erforschten Völker Südostasiens. Ganz zu schweigen von unserem Besuch der Shwedagon Pagode in Yangon, dem früheren Rangon, seit Jahrtausenden das Herz und die Seele Myanmars.

Besichtigt wurde der vergoldete Mahamuni-Buddha in der 1,2 Millionenstadt Mandalay, der Jademarkt und die Handwerker, die hauchdünnes Blattgold herstellen. In Pyin Oo Lwin ist noch das britische, koloniale Erbe gegenwärtig. Zum Abschluss ging es zu einer der heiligsten buddhistischen Stätten in Myanmar: auf einer 1102 Meter hohen Kuppe liegt ein vergoldeter Felsen, der der Legende nach nur von zwei Haaren Buddhas vor dem Absturz in die Tiefe bewahrt wird.

Einen einstündigen Video-Vortrag über die Reise hält Dieter Munzel aus Hamburg am Montag, 25, Juli, in der Asklepios Klinik Bad Schwartau, Raum Hamburg. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

LN

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