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Bad Schwartau Nach der Wahl: Brinkmanns Pläne bis zum Amtsantritt
Lokales Bad Schwartau Nach der Wahl: Brinkmanns Pläne bis zum Amtsantritt
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20:31 17.05.2016
Der neue Mann im Rathaus: Der künftige Bürgermeister, Dr. Uwe Brinkmann, hatte zum Grillen auf den Markt geladen. Quelle: Fotos: Irene Burow

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Bad Schwartaus künftiger Bürgermeister Dr. Uwe Brinkmann freut sich auf seine neue Aufgabe. „Mein Umfeld hat die Wahl positiv aufgenommen, auch wenn das Veränderungen mit sich bringt“, sagt er. Zunächst müsse er seine aktuelle Arbeitsstelle im Berliner Verteidigungsministerium abwickeln, im Juni soll es dann noch einmal mit der Familie in den Urlaub gehen – denn der Wahlkampf hat viel Zeit verschlungen. Höchstwahrscheinlich geht es nach Österreich. „Für meinen Vorschlag in die Türkei zu reisen, hat meine Frau mich für wahnsinnig erklärt“, lacht er – wegen der Anschläge.

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Der neue Mann im Rathaus: Der künftige Bürgermeister, Dr. Uwe Brinkmann, hatte zum Grillen auf den Markt geladen.

„Ich wollte signalisieren, dass ich nicht nur im Wahlkampf da bin.“Uwe Brinkmann

Anschließend rücken die privaten Bedürfnisse an zweite Stelle: Die Arbeit gut zu übernehmen, das Bürgermeister-Amt zu erfüllen und das Umfeld weiter kennenzulernen, steht für ihn an erster Stelle.

„Alles weitere wird sich ergeben.“ Schon vor dem ersten offiziellen Arbeitstag am 1. August ist es sein Ziel, mit allen Rathaus-Mitarbeitern ein Gespräch führen, um sich die Strukturen innerhalb der Verwaltung genauer anzusehen. Und: „Gerade in Cleverbrück war das Wahlergebnis mehr als deutlich. Es muss etwas für die jüngere Generation getan werden. Das ist ein klarer Wahlauftrag.“ Die wichtigsten Themen seien vor der Wahl deutlich geworden. „Jetzt bringe ich meinen Katalog an Aufgaben mit und es darf mit Spannung verfolgt werden, wie die Parteien sich verhalten. Gerade in Cleverbrück wird man die Entwicklungen aufmerksam verfolgen“, sagt er. Auch im Hinblick auf die bevorstehende Kommunalwahl im Jahr 2018. Dann wird in Bad Schwartau eine neue Stadtvertretung gewählt.

Zudem gibt es natürlich den Wunsch, mit seiner Familie in Bad Schwartau zu wohnen. Seine mittlere Tochter Tessa wird im Jahr 2017 eingeschult, spätestens bis dahin soll in der Stadt eine neue Heimat für die fünfköpfige Familie gefunden sein. Ganz einfach werden dürfte das ob des knappen Wohnraums nicht. Denn viele Familien sind auf der Suche. „Das ist ein allgemeines Thema in der Stadt, das wir dann aus subjektiver Perspektive lösen müssen. Wir teilen die Sorge anderer Familien. Das ist noch mal etwas anderes, als wenn man als Blinder von den Farben spricht.“ Doch geht es nach seinen drei Töchtern, hat er zunächst den Auftrag einen Reitverein zu finden. „Eigentlich hat das oberste Priorität, noch vor dem Haus“, schmunzelt er. „Erst müssen die Damen zufrieden gestellt werden, dann kann man sich um die eigenen Bedürfnisse kümmern.“

Am Pfingstwochenende hatte Brinkmann auf dem Marktplatz kurzfristig zum Grillen eingeladen, um sich bei den Wählern zu bedanken. „Damit wollte ich das Signal geben, dass ich nicht nur im Wahlkampf für die Bürger da bin.“ Und die nahmen das Angebot wohlwollend an. Viele Bürger und Funktionsträger kamen, um dem künftigen Bürgermeister verschiedene Anliegen mit auf den Weg zu geben. So taten es zum Beispiel Prof. Peter von Viebahn, Pensionär und Neu-Bad Schwartauer, sowie Carsten Gessing, der über die Städte-Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Villemoisson-sur-Orge plaudern wollte.

Irene Burow

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