Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Bad Schwartau Ortstermin der Kreispolitiker am Pariner Berg
Lokales Bad Schwartau Ortstermin der Kreispolitiker am Pariner Berg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:27 19.07.2016
Thomas Krämer (r.) zeigt, wo die 380-kV-Trasse bei Groß Parin verlaufen soll. Quelle: S. Prey

Die Dauerbrenner-Themen Hinterlandanbindung der Fehmarnbeltquerung und die geplante 380-kV-Trasse stehen regelmäßig auf den Tagesordnungen der politischen Gremien auf Kreisebene. Auch am heutigen Mittwoch wird sich der Ausschuss für Planung, Wirtschaft und Tourismus mit diesen Themen auseinandersetzen. Im Vorfeld der Sitzung im Eutiner Kreishaus hat sich jetzt ein Teil der SPD-Kreistagsfraktion in Bad Schwartau getroffen. „Wir wollen raus aus den Fraktionszimmern. Bei Ortsterminen werden die Folgen und Konsequenzen von solchen Projekten wesentlich anschaulicher“, so der Ausschussvorsitzende, Heinz-Dieter Steigert aus Bad Schwartau, der unter anderem seine Fraktionskollegen Wolfgang Niemann (Sereetz), Hilbert Neumann (Ahrensbök), Gerhard Fritsche (Göhl) und Peter Baldus (Fehmarn) am Fuße der Bismarcksäule in Groß Parin begrüßte.

Dort stellte Thomas Krämer aus dem städtischen Bauamt die Pläne von Tennet vor, eine 380-kV-Trasse unweit von Groß Parin verlaufen zu lassen. „Das ist schon ein enormer Eingriff. Die geplanten Masten werden bis zu 65 Meter hoch sein“, so Krämer. Derzeit lasse die Stadt Bad Schwartau durch eine Rechtsanwältin prüfen, inwieweit es die Möglichkeit gibt, in diesem Bereich eine Erdverkabelung zu bekommen. Bauamtsleiter Thomas Sablowski berichtete allerdings, dass Erdverkabelung nicht bei allen gut ankomme. „Viele Landwirte sind absolute dagegen und bevorzugen die Variante mit Masten“, so Sablowski. Besonders hellhörig wurden die Fraktionsmitglieder bei dem Thema Hinterlandanbindung und Lärmschutz im Stadtgebiet von Bad Schwartau. Bernhard Schmidt aus dem Bauamt referierte über die Verhandlungen mit der Bahn, die sich nicht gerade einfach entwickeln. Zwar habe die Bahn unlängst einen schrankenfreien Bahnübergang in der Kaltenhöfer Straße in Aussicht gestellt, aber beim Lärmschutz sehe es düster aus. „Die Bahn legt bei ihren Berechnungen nicht die tatsächlichen Zahlen der Zugverkehre zu Grunde. Es wird mit viel höheren Zahlen gerechnet, um die Auflagen für den künftigen Lärmschutz zu minimieren. Hier brauchen wir die Hilfe der Politik“, so Schmidt.

sep

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zwischen Zauberschnee und Elfenspiegel wurde die Stadt auf der Landesgartenschau beworben.

19.07.2016

Neuer Lernort an der Erich-Kästner-Schule in Stockelsdorf.

19.07.2016

Das Kommunale Kino Bad Schwartau verabschiedet sich mit zwei Filmen in die Sommerferien.

19.07.2016
Anzeige