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Bad Schwartau Pappeln an der Mühlenstraße werden gefällt
Lokales Bad Schwartau Pappeln an der Mühlenstraße werden gefällt
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20:43 25.10.2017
Diese mächtige Säulenpappeln-Reihe wird in Kürze an der Mühlenstraße abgenommen – die Bäume sind 50 bis 70 Jahre alt. Quelle: Fotos: S. Prey
Bad Schwartau

Hintergrund der großen Maßnahme an der Mühlenstraße sind anstehende Tiefbauarbeiten. „Am Mühlenteich wird eine neue Spundwand gesetzt. Das werden die Pappeln nicht überleben. Entsprechend haben wir uns im Vorfeld entschieden, die Bäume abzunehmen“, erklärt Carolin Welchert, die im Bauamt für den Bereich Grün und Bäume verantwortlich zeichnet. Die Säulenpappeln haben laut Welchert ohnehin fast ihre natürliche Altersgrenze erreicht. „Die Pappeln dürften zwischen 50 bis 70 Jahre alt sein“, berichtet Welchert. Für die Erneuerung der Regenwasser-Kanalisation in diesem Bereich werden auch einzelne Bäume am Wanderweg sowie im Uferbereich des Mühlenteiches abgenommen. „Eine Ersatzpflanzung entlang des Ufers mit Erlen ist nach Abschluss der Baumaßnahme vorgesehen. Das wird aber noch eine Weile dauern“, sagt Welchert. Die Abnahme der rund 30 Meter hohen Pappeln im Bereich der Straße ist recht aufwendig, so dass für die Maßnahme die Mühlenstraße in dem Bereich halbseitig gesperrt werden muss. Voraussichtlich wird der Verkehr dann durch eine Ampelschaltung geregelt.

Vor den nächsten Herbststürmen werden im Stadtgebiet von Bad Schwartau in den kommenden Wochen zahlreiche Bäume zurückgeschnitten oder gar gefällt. In der Mühlenstraße werden in Kürze 14 Säulenpappeln am Ufer des Mühlenteichs abgenommen.

Markierungen

Aufmerksame Spaziergänger haben es im Kurpark bereits gemerkt. Einige Bäume wurden mit einem senkrechten oder waagerechten Strich am Stamm markiert – die Zeichen stehen für Freischneiden oder Fällen.

Mit den ersten Baumpflegemaßnahmen wurde an anderer Stelle bereits begonnen. So wurde die Herbstferienzeit genutzt, um an den Schulen die Bäume zu stutzen. Auf dem Gelände der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule hinter dem Neubau wurden bereits Bäume eingekürzt. Ein Baum musste sogar für die Zufahrt zu den Müllcontainern entfernt werden. Welchert: „ Am Leibniz-Gymnasium sowie auf dem Parkplatz der Willi-Bull-Halle sind zudem an diversen Bäumen Pflegeschnitte wie das Einkürzen von Seitenästen erforderlich.“

Auch an anderen Stellen im Stadtgebiet sind an diversen Bäumen Pflegeschnitte erforderlich. So stehen in der Hindenburgstraße mehrere Fichten und Kiefern auf der Fällliste. In der Gneisenaustraße muss eine Birke weichen. Welchert: „Der Baum beginnt, eine Stützwand wegzudrücken.“ An der Lindenstraße ist ein Götterbaum, der abstirbt, nicht mehr zu halten. Gleiches gilt für eine abgestorbene Ulme in der Hindenburgstraße. „Wir sind vielen Hinweisen von Bürgern nachgegangen. Einiges davon werden wir auch in den nächsten Wochen abarbeiten. Wir werden aber mit Sicherheit nicht alles schaffen. Ich gehe davon aus, dass wir Anfang nächsten Jahres weitere Baumpflegemaßnahmen veranlassen werden“, erklärt Welchert. Für die Arbeiten im Straßenraum zeichnet jetzt erst einmal die Firma „Das Grünwerk“ aus Hoisbüttel verantwortlich.

Für die noch anstehenden Arbeiten im Kurpark steht die Firma noch nicht fest. Im Kurpark sind, teilweise noch als Folge der letzten Stürme, ebenfalls Baumpflegearbeiten durchzuführen. Dies umfasst das Beseitigen von liegendem Holz, absterbenden Jungbäumen und Beseitigung von Totholz aus den größeren Bäumen in der Umgebung des Toiletten-Gebäudes und am Seewinkel. Auch zwei Birken, die sich zunehmend Richtung Weg neigen, werden abgenommen. Auch aus den großen Pappeln entlang der Au wird das Totholz entfernt.

Sebastian Prey

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